• IT-Karriere:
  • Services:

Warcraft 3 Reforged angespielt: "Was ist denn das für ein Alptraum!"

Mit Warcraft 3 Reforged hat Blizzard die Neuauflage eines Klassikers veröffentlicht - aber richtig gut ist die Umsetzung nicht geworden. Golem.de zeigt den Unterschied zwischen klassischer und überarbeiteter Grafik im Vergleichsvideo.

Artikel von veröffentlicht am
Artwork von Warcraft 3 Reforged
Artwork von Warcraft 3 Reforged (Bild: Blizzard)

Der orkische Kriegshäuptling Thrall hat schlechte Laune: "Was war denn das für ein Alptraum!" - und wir bei Golem.de konnten nicht widerstehen, den ersten Satz in der Kampagne des Echtzeit-Strategiespiels Warcraft 3 in leicht abgewandelter Form für die Überschrift zu verwenden. Denn die von Blizzard am 29. Januar 2020 veröffentlichte Neuauflage Reforged ist längst nicht so gut wie erhofft.

Stellenmarkt
  1. Basler AG, Ahrensburg
  2. Schwarz Dienstleistung KG, Raum Neckarsulm

Ganz grundsätzlich: Reforge ist ein Remake des 2002 veröffentlichten Echtzeit-Strategiespiels Warcraft 3 (Test des Originals auf Golem.de) und der Erweiterung The Frozen Throne. Spieler folgen in sieben Solokampagnen und mehr als 60 Missionen einer eigentlich ganz spannenden Handlung rund um Helden wie den Menschenanführer Arthas und Orkchef Thrall. Dazu kommen als weitere Fraktionen die Untoten und die Nachtelfen.

Das klingt zwar gut, tatsächlich aber hat Blizzard bei Reforged noch viel Arbeit vor sich. Es gibt mehrere Arten von Problemen. Erstens: Wichtige Funktionen aus dem Original fehlen, etwa Ranglisten sowie Unterstützung für Clans und für Tournaments. Zweitens: Wir vermissen versprochene und teils sogar schon präsentierte Neuerungen, etwa Zwischensequenzen und eine neue Benutzerführung.

Drittens: Reforged hat noch relativ viele kleine und etwas größere Fehler. Bei der Darstellung von Farben und Schatten gibt's Probleme, dazu kommen immer wieder spürbare Ruckler und Stotterer, ohne dass ein Grund erkennbar wäre. Wir hatten vor allem Schwierigkeiten mit der vertikalen Synchronisierung, was wir für die Neuauflage eines 18 Jahre alten Klassikers nicht akzeptabel finden.

Dazu kommt, dass Reforged den alten Client von Warcraft 3 ersetzt - wer online über das Battle.net spielen möchte, muss zu der Neuauflage greifen. Da ist es dann nur eher theoretisch hilfreich, dass Spiele mit der alten gegen die neue Grafik möglich sind.

Warcraft 3 Reforged ist für Windows-PC und MacOS erhältlich, der Preis liegt bei 30 Euro. Die Systemanforderungen sind niedrig, allerdings gibt es auch nur wenige Grafikoptionen zum Feintunen. Im Grafikmenü steht ein Schalter zur Verfügung, mit dem man außerhalb der Partien zwischen der Classic- und der Reforged-Darstellung wählen kann.

Windows: Minimale Systemanforderungen

  • Windows 7 (64-Bit)
  • Intel Core i3-530 oder AMD Athlon Phenom II X4 910
  • Nvidia Geforce GTS 450 oder AMD Radeon HD 5750
  • 4 GByte RAM

Windows: Empfohlene Systemanforderungen

  • Windows 10 (64-Bit)
  • Intel Core i5-6400 oder AMD Ryzen 7 1700X
  • Nvidia Geforce GTX 960 oder AMD Radeon R9 280X
  • 8 GByte RAM
  • Thrall und ein paar seiner Orks in der Kampagne mit Reforged-Grafik. (Bild: Blizzard/Screenshot: Golem.de)
  • Die gleiche Szene sieht in Classic nicht viel schlimmer aus... (Bild: Blizzard/Screenshot: Golem.de)
  • Der Anfang der Menschenkampagne in der Reforged-Version. (Bild: Blizzard/Screenshot: Golem.de)
  • Uther in der Classic-Fassung. (Bild: Blizzard/Screenshot: Golem.de)
  • Sowohl in Reforged wie in... (Bild: Blizzard/Screenshot: Golem.de)
  • ... Classic gibt es zum Einstieg teils längere Hilftstexte. (Bild: Blizzard/Screenshot: Golem.de)
  • Das Grafikmenü bietet nur wenig Optionen. (Bild: Blizzard/Screenshot: Golem.de)
  • Beim Gameplay können wir unter anderem reduzierte Gewalt wählen. (Bild: Blizzard/Screenshot: Golem.de)
  • Das Multiplayer-Hauptmenü von Reforged. (Bild: Blizzard/Screenshot: Golem.de)
Thrall und ein paar seiner Orks in der Kampagne mit Reforged-Grafik. (Bild: Blizzard/Screenshot: Golem.de)

MacOS: Minimale Systemanforderungen

  • MacOS 10.13
  • Intel Core i5
  • Nvidia Geforce 750M oder AMD Radeon R9 M290X
  • 8 GByte RAM

MacOS: Empfohlene Systemanforderungen

  • MacOS 10.15
  • Intel Core i7
  • AMD Radeon R9 M395X
  • 8 GByte RAM

Außerdem benötigen Spieler laut Blizzard in allen Fällen rund 30 GByte freien Platz auf dem Massenspeicher, eine Tastatur und Maus sowie einen Bildschirm, der mindestens eine Auflösung von 800 x 600 Pixel schafft. Neben dem Spiel gibt es auch eine neue Version des World Editors, mit dem Spieler eigene Karten erstellen können.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 12,99€
  2. (-10%) 8,99€
  3. (-15%) 12,67€
  4. 33,99€

Foat 05. Feb 2020 / Themenstart

Wie schaut es denn hier juristisch aus? Wenn ich jetzt eine super tolle Mod oder...

Bluejanis 04. Feb 2020 / Themenstart

Und nur weil es schlecht umgesetzt wurde. Vielleicht wird es ja noch gut gepatched

Kakiss 31. Jan 2020 / Themenstart

Nach dem verkorksten Re-Irgendwas von 3, würde mir eine Anpassung der Steuerung vom...

quineloe 31. Jan 2020 / Themenstart

Alles hard. Deswegen verwundert es auch so.

deutscher_michel 31. Jan 2020 / Themenstart

Wollte ich auch gerade schreiben, aber schön das "quineloe" DESWEGEN Reforged gekauft...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Brett Butterfield von Adobe zeigt KI-Bildersuche per Sprache (englisch)

Der Befehl: "Mehr Kaffee!" zeigt tatsächlich mehr Kaffee.

Brett Butterfield von Adobe zeigt KI-Bildersuche per Sprache (englisch) Video aufrufen
Data Scientist: Ein Mann, der mit Daten Leben retten will
Data Scientist
Ein Mann, der mit Daten Leben retten will

Senfgelbes Linoleum im Büro und weniger Geld als in der freien Wirtschaft - egal, der Data Scientist Danilo Schmidt liebt seinen Job an der Charité. Mit Ärzten entwickelt er Lösungen für Patienten. Die größten Probleme dabei: Medizinersprech und Datenschutz.
Ein Porträt von Maja Hoock

  1. Computerlinguistik "Bordstein Sie Ihre Erwartung!"
  2. OpenAI Roboterarm löst Zauberwürfel einhändig
  3. Faceapp Russische App liegt im Trend und entfacht Datenschutzdebatte

O2 Free Unlimited im Test: Telefónica macht echte Datenflatrate erschwinglich
O2 Free Unlimited im Test
Telefónica macht echte Datenflatrate erschwinglich

Telefónica startet eine kleine Revolution im Markt für Mobilfunktarife: Erstmals gibt es drei unterschiedliche Tarife mit unlimitierter Datenflatrate, die sich in der maximal verfügbaren Geschwindigkeit unterscheiden. Wir haben die beiden in der Geschwindigkeit beschränkten Tarife getestet und sind auf erstaunliche Besonderheiten gestoßen.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Telefónica Neue O2-Free-Tarife verlieren endloses Weitersurfen
  2. O2 My Prepaid Smartphone-Tarife erhalten mehr ungedrosseltes Datenvolumen
  3. O2 Free Unlimited Basic Tarif mit echter Datenflatrate für 30 Euro

Gebrauchtwagen: Was beim Kauf eines gebrauchten Elektroautos wichtig ist
Gebrauchtwagen
Was beim Kauf eines gebrauchten Elektroautos wichtig ist

Noch steht der Markt für gebrauchte Teslas und andere Elektroautos am Anfang der Entwicklung. Für eine verlässliche Wertermittlung benötigen Käufer ein Akku-Zertifikat. Das bieten private Verkaufsberater an. Ein österreichisches Startup will die Idee groß rausbringen.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. Elektroautos EU-Kommission billigt höheren Umweltbonus
  2. Elektroauto Jaguar muss I-Pace-Produktion mangels Akkus pausieren
  3. 900 Volt Lucid stellt Serienversion seines Luxus-Elektroautos vor

    •  /