Abo
  • IT-Karriere:

Warbirds 2020: Flugsimulationsspezialist Microprose wird neu gestartet

Simulationsfans, nicht zu früh freuen: Zwar soll das Kultstudio Microprose erneut aktiv werden, sogar der ehemalige Kampfpilot John "Wild Bill" Stealey ist mit an Bord. Die Ankündigung von Warbirds 2020 sorgt aber mit dem Hinweis einer Umsetzung auf mobile Endgeräte für Skepsis.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von Warbirds 2018 (nicht 2020!)
Artwork von Warbirds 2018 (nicht 2020!) (Bild: iEntertainment Network)

Es klingt erst mal gut: Microprose arbeitet an Warbirds 2020. Das kündigt das Unternehmen gemeinsam mit einer weiteren Firma an, die iEntertainment Network heißt. Zusammen wolle man auf Basis der Unreal Engine 4 eine online spielbare Flugsimulation produzieren, die im Herbst 2019 für Windows-PC sowie MacOS und 2020 für mobile Endgeräte auf den Markt kommt. Laut Pressemitteilung soll das Programm unter anderem Flugzeuge mit glaubwürdig dargestellten Cockpits und Luftkämpfe über Orten aus der echten Welt bieten - alles im Szenario des Zweiten Weltkriegs.

Stellenmarkt
  1. SEW-EURODRIVE GmbH & Co KG, Bruchsal
  2. Camelot Management Consultants AG, Mannheim, Köln, München, Basel (Schweiz)

Spätestens der Hinweis auf "mobile Endgeräte" dürfte die Hoffnung von Genrefans auf eine aufwendige Simulation wieder zunichtemachen: Auf Smartphones kann wegen der Leistungsbeschränkungen derzeit keine schraubengenaue Nachbildung von Flugzeugen und Flugphysik laufen, dazu kommen die Probleme mit der Steuerung und der Bedienung.

Dennoch wird es spannend zu sehen, was Warbirds 2020 für ein Spiel wird. Immerhin ist der Chef von iEntertainment Network in der Simulationsszene wohl bekannt: John "Wild Bill" Stealey hat das Unternehmen gegründet und seitdem mehrere Spiele produziert. Das mit Abstand wichtigste ist Warbirds, das 2016 veröffentlicht und seitdem immer wieder teils umfangreich aktualisiert wird. Das Programm hat trotzdem nicht den besten Ruf - Grafik, Flugverhalten und viele Details sind nicht unbedingt zeitgemäß. Ob sich das mit dem Umstieg auf die Unreal Engine 4 ändert, bleibt abzuwarten.

Microprose gilt als eines der wichtigsten Entwicklerstudios der Spielegeschichte. Die Firma wurde 1982 von John Stealey und Sid Meier gegründet und hat wegweisende Strategietitel wie Railroad Tycoon und Civilization, aber auch Simulationen wie Falcon veröffentlicht. Nach finanziellen Schwierigkeiten und mehreren Verkäufen - unter anderem an Hasbro und Atari - geriet das Unternehmen in Vergessenheit. Auf Steam vermarktet eine Firma namens Microprose Software einige der Klassiker, darunter Colonization, Xcom und Pirates. Details über die Besitzverhältnisse all dieser Studios sind nicht bekannt.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 26,99€ (Release am 26. Juli)
  2. 129,90€
  3. 47,99€
  4. 339,00€

Kommentator2019 21. Feb 2019

Großartige Computer-Spiel-Zeiten

spitfire_ch 21. Feb 2019

Danke Dir, schön zu hören, dass es noch andere gibt, die ähnlich ticken, wie ich :)

Hotohori 21. Feb 2019

Also bei Microprose fällt mir immer zuerst die absolut geniale Grand Prix Formel 1 Serie...

bebna 21. Feb 2019

Die Unreal Engine läuft ja bekanntlich ja mal gar nicht so schlecht auf der Switch. Und...


Folgen Sie uns
       


Linksabbiegen mit autonomen Autos - Bericht

In Braunschweig testet das DLR an zwei Ampeln die Vernetzung von automatisiert fahrenden Autos und der Verkehrsinfrastruktur.

Linksabbiegen mit autonomen Autos - Bericht Video aufrufen
Razer Blade 15 Advanced im Test: Treffen der Generationen
Razer Blade 15 Advanced im Test
Treffen der Generationen

Auf den ersten Blick ähneln sich das neue und das ein Jahr alte Razer Blade 15: Beide setzen auf ein identisches erstklassiges Chassis. Der größte Vorteil des neuen Modells sind aber nicht offensichtliche Argumente - sondern das, was drinnen steckt.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Blade 15 Advanced Razer packt RTX 2080 und OLED-Panel in 15-Zöller
  2. Blade Stealth (2019) Razer packt Geforce MX150 in 13-Zoll-Ultrabook

Radeon RX 5700 (XT) im Test: AMDs günstige Navi-Karten sind auch super
Radeon RX 5700 (XT) im Test
AMDs günstige Navi-Karten sind auch super

Die Radeon RX 5700 (XT) liefern nach einer Preissenkung vor dem Launch eine gute Leistung ab: Wer auf Hardware-Raytracing verzichten kann, erhält zwei empfehlenswerte Navi-Grafikkarten. Bei der Energie-Effizienz hapert es aber trotz moderner 7-nm-Technik immer noch etwas.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Navi 14 Radeon RX 5600 (XT) könnte 1.536 Shader haben
  2. Radeon RX 5700 (XT) AMD senkt Navi-Preise noch vor Launch
  3. AMD Freier Navi-Treiber in Mesa eingepflegt

Transport Fever 2 angespielt: Wachstum ist doch nicht alles
Transport Fever 2 angespielt
Wachstum ist doch nicht alles

Wesentlich mehr Umfang, bessere Übersicht dank neuer Benutzerführung und eine Kampagne mit 18 Missionen: Das Schweizer Entwicklerstudio Urban Games hat Golem.de das Aufbauspiel Transport Fever 2 vorgestellt - bei einer Bahnfahrt.
Von Achim Fehrenbach

  1. Mordhau angespielt Die mit dem Schwertknauf zuschlagen
  2. Bus Simulator angespielt Zwischen Bodenschwelle und Haltestelle
  3. Bright Memory angespielt Brachialer PC-Shooter aus China

    •  /