Abo
  • Services:

Ausbreitung der Malware versehentlich gestoppt

Ein Sicherheitsforscher mit dem Pseudonym Malwaretech konnte die Ausbreitung der Malware offenbar mit einem einfachen Trick zeitweise unterbinden. Mittlerweile sollen aktualisierte Versionen im Umlauf sein. Bei der Analyse der Malware fiel ihm nach eigenen Angaben die offenbar automatisch erstellte URL http://www.iuqerfsodp9ifjaposdfjhgosurijfaewrwergwea.com/ auf, die er dann registrierte. Die Malware prüft demnach, ob die URL existiert oder nicht, und wird nicht aktiv, wenn dies der Fall ist. Möglicherweise wurde der Mechanismus als Schutz vor Antivirenprogrammen entwickelt.

Stellenmarkt
  1. PFALZKOM | MANET, Ludwigshafen
  2. Robert Bosch GmbH, Leonberg

Auf seinem Blog schrieb Malwaretech, dass er als Sicherheitsforscher immer versuchen würde, Kontrolle über Command-und-Control-Domains zu erlangen, um die Verbreitung von Botnetzen zu stoppen. Im aktuellen Fall habe er aber nicht gewusst, dass der Erwerb der Domain die Ausbreitung der Ransomware stoppen würde, der Erfolg der Aktion sei also zufällig gewesen.

Nach Angaben der Sicherheitsfirma Kaspersky bei Motherboard ist mittlerweile eine neue Version der Ransomware im Umlauf, die keinen Kill-Switch enthält. Verwundbare Systeme sollten also umgehend gepatcht oder vom Netz genommen werden.

Sicherheitsbehörden weltweit haben Ermittlungen zu dem Fall aufgenommen. Auch das Bundeskriminalamt hat nach Angaben von Innenminister Thomas de Maizière damit begonnen. Die Regierungsnetzwerke des Bundes sollen von den Angriffen nicht betroffen gewesen sein.

Wirtschaftlich wenig erfolgreich

Gemessen am Umfang der Infektionen konnte die Kampagne bislang nicht besonders viel Geld einnehmen. Die drei mit der Malware in Verbindung gebrachten Bitcoin-Wallets haben bislang rund 100 Zahlungen im Wert von derzeit rund 30.000 US-Dollar registriert. Der Twitter-Account Actual_Ransom informiert über neu eingehende Zahlungen. Möglicherweise benötigen große Unternehmen aber auch einige Zeit, um die für die Zahlung notwendigen Bitcoins zu erwerben.

 Wanna Cry: Wo die NSA-Exploits gewütet haben
  1.  
  2. 1
  3. 2


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. mit Gutschein: HARDWARE50 (nur für Neukunden, Warenwert 104 - 1.000 Euro)

wolf 73 26. Mai 2017

Und dir ist schon klar, das Malware um dein installiertes AV-Programm keinen Bogen macht...

Peter(TOO) 20. Mai 2017

Wer sich schon länger mit Windows rumschlägt, kennt es noch, dass ein Druckertreiber die...

mnementh 16. Mai 2017

Das ist Unfug. Natürlich kann man unilateral damit beginnen. Und die Welt geht nicht...

Truster 16. Mai 2017

Angenommen, man hat eine Festplatte im System: von windows cd / Stick starten. SHIFT+F10...

mainframe 16. Mai 2017

Also wenn in der heutigen Zeit ein Stromausfall ein Problem für die kritische IT ist...


Folgen Sie uns
       


Blackberry Key 2 - Hands on

Das Key2 ist das Nachfolgemodell des Keyone. Das Grundprinzip ist gleich. Im unteren Gehäuseteil gibt es eine fest verbaute Hardware-Tastatur. Darüber befindet sich ein Display im 3:2-Format. Das Schreiben auf der Tastatur ist angenehm. Im Juli 2018 kommt das Key2 zum Preis von 650 Euro auf den Markt.

Blackberry Key 2 - Hands on Video aufrufen
Automatisiertes Fahren: Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau
Automatisiertes Fahren
Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau

Der Staupilot im neuen Audi A8 soll der erste Schritt auf dem Weg zum hochautomatisierten Fahren sein. Doch die Verhandlungen darüber, was solche Autos können müssen, sind sehr kompliziert. Und die Tests stellen Audi vor große Herausforderungen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Nach tödlichem Unfall Uber entlässt 100 Testfahrer für autonome Autos
  2. Autonomes Fahren Daimler und Bosch testen fahrerlose Flotte im Silicon Valley
  3. Kooperationen vereinbart Deutschland setzt beim Auto der Zukunft auf China

Raumfahrt: Großbritannien will wieder in den Weltraum
Raumfahrt
Großbritannien will wieder in den Weltraum

Die Briten wollen eigene Raketen bauen und von Großbritannien aus starten. Ein Teil des Geldes dafür kommt auch von Investoren und staatlichen Investitionsfonds aus Deutschland.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Esa Sonnensystemforschung ohne Plutonium
  2. Jaxa Japanische Sonde Hayabusa 2 erreicht den Asteroiden Ryugu
  3. Mission Horizons @Astro_Alex fliegt wieder

Smartphone von Gigaset: Made in Bocholt
Smartphone von Gigaset
Made in Bocholt

Gigaset baut sein Smartphone GS185 in Bocholt - und verpasst dem Gerät trotz kompletter Anlieferung von Teilen aus China das Label "Made in Germany". Der Fokus auf die Region ist aber vorhanden, eine erweiterte Fertigung durchaus eine Option. Wir haben uns das Werk angeschaut.
Ein Bericht von Tobias Költzsch

  1. Bocholt Gigaset baut Smartphone in Deutschland

    •  /