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Das Logo des FBI.
Das Logo des FBI. (Bild: FBI)

Verhaftung nach Black Hat: Wanna-Cry-Hacker soll Bankingtrojaner entwickelt haben

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Ein britischer Sicherheitsforscher und Hacker ist in den USA verhaftet worden. Der 23-Jährige hatte unabsichtlich dazu beigetragen, die Ausbreitung von Wanna Cry zu verlangsamen. Er soll an der Entwicklung des Kronos-Bankentrojaners beteiligt gewesen sein.

Nach dem Besuch der Sicherheitskonferenzen Black Hat und Def Con ist der britische Sicherheitsforscher mit dem Pseudonym Malwaretech in den USA festgenommen worden, wie Motherboard berichtet. US-Behörden bestätigten die Festnahme, die offenbar im Zusammenhang mit den Ermittlungen rund um die geschlossene Darknet-Plattform Alphabay steht.

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Freunde des Hackers hatten Motherboard über die Festnahme informiert. Sie haben nach eigenen Angaben versucht, ihn in einem Gefängnis der US Marshals im Bundesstaat Nevada zu besuchen, wo er aber nicht mehr anzutreffen gewesen sei. Sie hätten mehr als 18 Stunden lang versucht, Kontakt zu ihrem Freund zu bekommen, seien aber nicht erfolgreich gewesen.

Der Hacker ist in Gewahrsam des FBI

Ein Sprecher der US Marshals sagte nach Angaben von Motherboard: "Mein Kollege in Las Vegas sagt, dass es sich um eine FBI-Verhaftung handelt. Herr Hutchins ist nicht in Gewahrsam der US Marshals." Die Bundespolizei FBI hat sich bislang noch nicht zu dem Fall geäußert.

Hutchins hatte unabsichtlich dazu beigetragen, die Ausbreitung der Wanna-Cry-Ransomware zu verlangsamen, indem er eine im Quellcode enthaltene Domain registrierte, mit der die Malware herausfinden wollte, ob sie in der Sandbox eines Antivirenherstellers ausgeführt wird. Britische Boulevardmedien hatten daraufhin den vollen Namen und die Adresse des Sicherheitsforschers veröffentlicht.

Die britischen Behörden haben die Verhaftung des Mannes ebenfalls bestätigt. In einem Statement sagte die britische Kriminalbehörde: "Uns ist bekannt, dass ein britischer Bürger festgenommen wurde, aber das ist eine Angelegenheit der US-Behörden."

Nachtrag vom 3. August 2017, 21:35 Uhr

Mittlerweile ist die Anklageschrift im Netz aufgetaucht. Demnach soll Hutchins für die Entwicklung und den Vertrieb des Bankentrojaners Kronos verantwortlich sein, gemeinsam mit mindestens einer weiteren Person, deren Name in den Dokumenten geschwärzt ist. Das FBI bezieht sich bei seinen Anschuldigungen auf Daten aus dem mittlerweile geschlossenen Darknet-Marktplatz Alphabay.


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longthinker 05. Aug 2017

Du würdest also auch einen Feuerwehrmann, der zufällig ein Feuer entdeckt und für dessen...

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quineloe 05. Aug 2017

Hui, das jetzt mal ne Aussage. Was du von dir gegeben hast war keine Meinung, sondern...

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FlutterRage 04. Aug 2017

Ach okay, dachte er wusste schon vorher, wozu sie da ist. Ergibt aber Sinn. Die gefundene...

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neocron 04. Aug 2017

was sollen sie auch tun? richtig, geht es auch nicht. Ist ja auch nicht ihr...

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\pub\bash0r 04. Aug 2017

Ahja, inzwischen wurde auch der Artikel ergänzt. Dankeschön :-)

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