Wallstreetbets: Gamestop-Aktie stürzt ab

Der große Hype um die Gamestop-Aktie scheint vorbei zu sein. Der Online-Broker Robinhood meldet derweil mehr Nutzer und eine neue Finanzierung.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Der Kurs von Gamestop nach dem Hype der Vorwoche weiter deutlich im Minus.
Der Kurs von Gamestop nach dem Hype der Vorwoche weiter deutlich im Minus. (Bild: REUTERS/Dado Ruvic/Illustration)

Die Aktien des Computerspiele-Händlers Gamestop haben zum Wochenstart deutlich an Wert eingebüßt. Allein der Kurverslust vom Dienstag, 2. Februar, beläuft sich auf 60 Prozent, nachdem die Papiere tags zuvor bereits um rund 30 Prozent abgesackt waren. In der spektakulären und turbulenten Vorwoche hatten die Aktien insgesamt um rund 400 Prozent zugelegt, dabei allein am Freitag um 68 Prozent. Nun kommt also der von vielen Beobachtern erwartete Fall des Kurses, der sich wieder dem Niveau vor dem Hype annähert.

Stellenmarkt
  1. Experte (m/w/d) Data Analytics / Business Intelligence im Controlling
    Dürr AG, Bietigheim-Bissingen
  2. Lead Product Owner / Teamleiter Reiseplattform (m/w/d)
    Lidl Digital, Neckarsulm
Detailsuche

Angetrieben wurde die massive Nachfrage nach den Aktien von Gamestop, aber auch von AMC und anderen, vor allem durch das Reddit-Forum Wallstreetbets. Das Forum beschreibt sich selbst als "4Chan auf einem Bloomberg Terminal" und die Nutzer nennen sich teilweise selbst Retards (Vollidioten). Ihr erklärtes Ziel ist es, den Finanzmarkt mit seinen eigenen Mitteln zu trollen und dabei Hedgefonds in die Pleite zu treiben, die auf fallenden Kurse von Gamestop gewettet haben.

Die umstrittenen Handelsbeschränkungen des vor allem bei bei US-Kleinanlegern beliebten Online-Brokers Robinhood dauern indes an. Nutzer dürfen weiterhin nur eine bestimmte Zahl an Wertpapieren von Unternehmen wie Gamestop, AMC, Blackberry oder Nokia kaufen.

Robinhood teilte mit, weitere 2,4 Milliarden Dollar bei Investoren eingesammelt zu haben. Inklusive einer Finanzspritze vom vergangenen Freitag beliefen sich die zuletzt neu eingeworbenen Mittel damit nun auf 3,4 Milliarden Dollar, erklärte das US-Unternehmen im Firmen-Blog. Robinhood steht angesichts des jüngsten Spekulationsbooms unter erhöhtem Druck, Sicherheiten für das massiv angestiegene Handelsvolumen zu besorgen, das über die App abgewickelt wird.

Golem Karrierewelt
  1. Automatisierung (RPA) mit Python: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    03./04.11.2022, Virtuell
  2. IT-Sicherheit für Webentwickler: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    27./28.09.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Nach Vertretern aus der US-Politik und der US-Justiz äußerte sich mit Neel Kashkari am Montag zudem ein ranghoher Vertreter der US-Notenbank Fed zu den Börsenturbulenzen. Gamestop habe eine Menge Aufmerksamkeit erhalten, doch er sei wegen der Kurskapriolen nicht beunruhigt und sehe die Geldpolitik dadurch nicht gefordert. "Wenn eine Gruppe von Spekulanten mit einer anderen einen Willenskampf zu einer einzelnen Aktie eingehen will - Gott segne sie", sagte Kashkari. Er fügte hinzu: "Wenn sie Geld damit machen, fein. Und wenn sie Geld verlieren, dann ist es ihre Sache."

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


WainerRinkler 08. Mai 2021

nicht sehr gut gealtert

BashU 05. Feb 2021

Warum glaubt ihr einen Internetmenschen, wenn er in einem Forum damit prallt, dass er 2...

Emulex 03. Feb 2021

Wär witzig wenn nicht wirklich so viele richtig Geld da reingeschossen hätten...

Emulex 03. Feb 2021

Kurz gesagt: Du hast nicht verstanden wie Börse funktioniert. Ich erklär es dir kurz...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Macbook Air M2 im Test
Das Macbook ohne Lüfter, aber mit Notch und Magsafe

Im Vergleich zum Apple Macbook Pro ist das Air mit M2-Chip eine Generation weiter. Auch ohne Lüfter ist es ein leistungsstarkes Notebook.
Ein Test von Oliver Nickel

Macbook Air M2 im Test: Das Macbook ohne Lüfter, aber mit Notch und Magsafe
Artikel
  1. Onlinesuche: Google will gegen Clickbait-Suchergebnisse vorgehen
    Onlinesuche
    Google will gegen Clickbait-Suchergebnisse vorgehen

    Die Google-Suche soll künftig weniger solche Webseiten anzeigen, die mehr auf Klicks aus sind als darauf, Informationen bereitzustellen.

  2. Botnetz: Google blockiert Rekord-DDoS-Angriff
    Botnetz
    Google blockiert Rekord-DDoS-Angriff

    Für einen Kunden konnte Google den größten HTTPS-basierten DDoS-Angriff mit 46 Millionen Anfragen pro Sekunde abwehren.

  3. Alternatives Android: GrapheneOS schickt Google in die Sandbox
    Alternatives Android
    GrapheneOS schickt Google in die Sandbox

    Gefangen in einer Sandbox sind Googles Play-Dienste unter GrapheneOS weniger invasiv, aber fast so komfortabel wie sonst. Trackerfrei sind sie jedoch nicht.
    Ein Erfahrungsbericht von Moritz Tremmel

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MindStar (MSI RTX 3090 Gaming 1.269€, Seagate Festplatte ext. 18 TB 295€) • PS5-Deals (Uncharted Legacy of Thieves 15,38€, Horzizon FW 39,99€) • HP HyperX Gaming-Maus -51% • Alternate (Kingston Fury DDR5-6000 32GB 219,90€ statt 246€) • Samsung Galaxy S22+ 5G 128 GB 839,99€ [Werbung]
    •  /