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Wallet: Programmierbare Kreditkarte mit ePaper, Akku und Mobilfunk

Eine Kreditkarte die man verlieren kann, ohne dass der Finder damit etwas anfangen kann: Das und mehr will Wallet bieten. Wir haben uns das aktuelle Modell der smarten Kreditkarte in Las Vegas angeschaut.

Artikel von und Martin Wolf veröffentlicht am
Die Wallet-Kreditkarte.
Die Wallet-Kreditkarte. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Das Unternehmen Dynamics hat auf der Technikmesse CES 2018 in Las Vegas die neueste Version seiner smarten Bankkarte Wallet präsentiert. Diese soll Kunden ermöglichen, mehrere Bankkarten wie Kredit- oder Maestrokarten zu verwenden, auch Kunden- und Bonuskarten können hinterlegt werden. Erste Kunden gibt es in Japan und den Emiraten, weitere Länder sollen dieses Jahr kaufen.

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Die Karte unterstützt dabei moderne Sicherheitsverfahren wie EMV (Europay, Mastercard, Visa). Bei EMV werden kryptographische Informationen von der Bank auf einem Chip hinterlegt und bei der Zahlung geprüft. Die Sicherheit ist damit deutlich höher, als wenn lediglich der veraltete Magnetstreifen genutzt wird.

Aus diesem Grund können Kunden die Karte - anders als bei einigen Crowdfunding-Projekten - nicht selber konfigurieren; nur Banken können die Zahlungskarten hinterlegen. Lediglich die Bonuskarten können selbst konfiguriert werden. Die Karten werden von Banken ausgegeben und können von Verbrauchern nicht selbst gekauft werden.

Nach Angaben des Unternehmens ist es für Banken möglich, kompromittierte Karten über das integrierte Mobilfunkmodem innerhalb weniger Minuten neu zu generieren und auf die Dynamics Wallet Card aufzuspielen. Dazu ist kein separater Mobilfunkvertrag erforderlich - das System dürfte damit analog zu Amazons Whispernet funktionieren. Die Informationen zu den verschiedenen Karten liegen auf dem Chip verschlüsselt vor, auch die Netzwerkverbindung ist verschlüsselt.

Banken sollen über das Mobilfunkmodem aber auch in der Lage sein, mit den Kunden kontakt aufzunehmen. So könnten dann etwa Geburtstagsglückwünsche oder spezielle Aktionsangebote kommuniziert werden.

  • Die Wallet Card gibt es in verschiedenen Designs. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Karte hat einen EMV-Chip und unterstützt berührungsloses Zahlen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Wallet Card im Überblick. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Vorgängerversion der Wallet Card. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Karten im Vergleich. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Die Wallet Card gibt es in verschiedenen Designs. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Je nach lokaler Regulierung soll es auch möglich sein, Karten verschiedener Banken auf Wallet zu speichern. In den USA soll dies nicht der Fall sein, in China hingegen sei dies kein Problem, wie Brian Schuliger - Senior Vice President für die Produktentwicklung bei Dynamics Golem.de auf der CES sagte.

E-Paper-Display zeigt Informationen an

Die Karte verfügt über ein E-Paper-Display, auf dem die Informationen der jeweils aktuellen Karte angezeigt werden. Wird die Karte für einige Minuten nicht genutzt, wird das Display geleert, so dass keine Informationen eingesehen werden können. Auch der Magnetstreifen kann dann nicht mehr ausgelesen werden. Für den Zugriff auf die Karteninformationen muss zunächst eine Pin eingegeben werden.

Die Wallet Card wird von einer integrierten selbstaufladenden Batterie gespeist. Wie genau das funktioniert, teilt das Unternehmen nicht mit. Es soll aber reichen, die Karte normal zu nutzen, um immer genügend Energie zur Verfügung zu haben. Die Karte arbeite nach Angaben der Hersteller mit den jeweils aktuellen Sicherheitsstandards von Visa und Mastercard.



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