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Waldbrände in Kalifornien: So ist die Filmbranche in Hollywood vom Feuer betroffen

Mehrere Filmstudios sind wegen der Feuerkatastrophe in Los Angeles geschlossen. Dreharbeiten etwa von Grey's Anatomy und Hacks wurden unterbrochen.
/ Ingo Pakalski , dpa
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Die Feuerwehr kämpft weiter gegen die Waldbrände in Kalifornien. (Bild: Ringo Chiu/Reuters)
Die Feuerwehr kämpft weiter gegen die Waldbrände in Kalifornien. Bild: Ringo Chiu/Reuters

Die Feuerkatastrophe im Großraum Los Angeles hat Auswirkungen auf die Film- und Fernsehbranche in Hollywood. Dreharbeiten wurden unterbrochen und Filmpremieren abgesagt.

Betroffen davon waren etwa die ABC-Fernsehserie Grey's Anatomy sowie die HBO-Serie Hacks und die Talkshow von Jimmy Kimmel, wie das Branchenportal Deadline(öffnet im neuen Fenster) schrieb.

Mehrere Filmstudios sind vorübergehend geschlossen, von Brandschäden wurde vorerst allerdings nichts bekannt. "Trotz der weit verbreiteten Verwüstung (...) scheinen die zentralen Produktionszentren in Los Angeles von der historischen Zerstörung durch die Waldbrände in der Region verschont zu bleiben" , schrieb das Magazin Hollywood Reporter(öffnet im neuen Fenster) in einer vorläufigen Bilanz.

Studios sind teilweise geschlossen, Filmpremieren wurden abgesagt

Die Warner Bros. Studios sind derzeit geschlossen. Darüber können Besucher normalerweise Touren durch das Studiogelände buchen. Dort heißt es derzeit: "Unsere Gedanken sind bei unseren Gemeinden und den Menschen, die von den Waldbränden in Los Angeles betroffen sind."

Auch die Studios von Paramount Pictures in Los Angeles blieben geschlossen. "Die Sicherheit unserer Gäste und Mitarbeiter hat für uns oberste Priorität" , heißt es auf der Website. Die Universal Studios Hollywood öffneten nach einer vorübergehenden Schließung wieder, wie das Unternehmen auf seiner Website schrieb.

In Los Angeles wurden zahlreiche Termine rund um Filme abgesagt, darunter die Premiere der Filme The Last Showgirl mit Pamela Anderson und Unstoppable mit Jennifer Lopez, wie Deadline berichtet.

Der Kampf gegen das Feuer

Dürre und Wind treiben derzeit im Großraum der Westküstenmetropole Los Angeles mehrere Feuer voran - die Zerstörung ist riesig. US-Präsident Joe Biden bezeichnet sie als die schlimmsten Feuer in der Geschichte Kaliforniens. Bislang sind nach Angaben der US-Regierung 360.000 Menschen aus den am stärksten betroffenen Gebieten in Sicherheit gebracht worden.

In der Region wüten derzeit mehrere Brände, deren Ursache noch ungeklärt ist. Im Süden Kaliforniens hat es seit mindestens acht Monaten so gut wie gar nicht mehr geregnet. Bäume und Sträucher sind vertrocknet. Hinzu kommen die saisonal typischen starken Santa-Ana-Winde, die die Flammen rasch vorantreiben.


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