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Waipu-TV-Streaminggeräte im Test: Gelungene Alternativen zu Amazons Fire-TV-Geräten

Viele haben genug davon, dass Amazon auf Fire-TV-Geräten immer mehr Werbung zeigt. Sie sollten die Waipu-TV-Streaminggeräte ausprobieren.
/ Ingo Pakalski
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Im Test schneiden die Waipu-TV-Streaminggeräte gut ab. (Bild: Exaring)
Im Test schneiden die Waipu-TV-Streaminggeräte gut ab. Bild: Exaring
Inhalt
  1. Waipu-TV-Streaminggeräte im Test: Gelungene Alternativen zu Amazons Fire-TV-Geräten
  2. Einrichtung der Waipu-TV-Geräte sehr komfortabel
  3. Verfügbarkeit und Fazit: Waipu TV Stick zweite Generation und Waipu TV Box

Es mag für einige überraschend sein, ausgerechnet Waipu-TV-Geräte für Streaming zu verwenden. Doch auch wenn sie auf die Nutzung des gleichnamigen Live-TV-Abos zugeschnitten sind (also auf lineares Fernsehen), lassen sie sich auch als Geräte zum Anschauen von Netflix, Disney+, Paramount+, Apple TV, Wow, Prime Video und anderen verwenden.

Exaring, als Firma hinter Waipu TV, bietet zwei Gerätevarianten an: Den kürzlich neu aufgelegten Waipu TV Streaming Stick der zweiten Generation und die Streamingbox Waipu TV Box. Im Vergleich zu den vorherigen Waipu-TV-Sticks wurde das neue Stick-Modell erheblich aufgemotzt – beide Geräte nutzen Android TV.

Das neue Stick-Modell hat deutlich mehr Speicher erhalten, unterstützt Wi-Fi 6, ist mit einem LAN-Anschluss versehen und hat eine Bluetooth-Fernbedienung mit beleuchteten Tasten. Im Stick und in der Box steckt der gleiche Prozessor, so dass wir uns auf beiden Geräten schnell und flüssig durch die Menüs bewegen können.

Waipu-TV-Geräte haben eine tolle Fernbedienung

Die Fernbedienung der beiden Waipu-TV-Geräte gefällt uns ausgesprochen gut: Die Tasten sind logisch angeordnet, wichtige Tasten lassen sich gut erfühlen und alle haben einen guten Druckpunkt. Besonders begeistert sind wir von der Tastenbeleuchtung: Wir können alle Tasten auch in dunkler Umgebung gut erkennen. Dabei nutzt Exaring eine bessere Tastenbeschriftung als Amazon bei der Alexa-Sprachfernbedienung Pro , auf der die Tasten in hellerer Umgebung nicht gut ablesbar sind. Dieses Problem kennen die Waipu-TV-Fernbedienungen nicht.

Auf beiden Waipu-TV-Fernbedienungen schaltet sich die Tastenbeleuchtung in dunkler Umgebung bereits ein, sobald die Fernbedienung in die Hand genommen oder über die Tasten gewischt wird. Wir müssen also nicht erst eine Taste betätigen, um die Beleuchtung zu aktivieren – das ist vorbildlich gelöst.

Besonderes Lob verdient die Waipu-TV-Fernbedienung aus unserer Sicht dafür, dass an alle wichtigen Tasten gedacht wurde. Vor allem die Google-eigenen Streaminggeräte nerven damit, dass wichtige Tasten fehlen und die Steuerung der Apps entsprechend erschwert wird. Diese Probleme gibt es bei den Waipu-TV-Produkten nicht. Falls es die Streaming-App unterstützt, kann mit der Sprungtaste jederzeit zwischen Episoden in Serien gewechselt werden.

Wer kein lineares Fernsehen nutzt, mag sich daran stören, dass die Zifferntasten auf der Fernbedienung überflüssig sind. Jedoch können sie in vielen Apps benutzt werden, wenn Zahlen eingegeben werden müssen – das kann eine Erleichterung sein.

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Die Fernbedienung hat zwei App-Tasten, eine für Netflix, die andere für die hauseigene Mediathek, die der Anbieter Waiputhek nennt. Eine Umbelegung der App-Tasten ist nicht vorgesehen.

Bei Streamingsticks sind LAN-Anschlüsse eher die Ausnahme. Dadurch hebt sich der aktuelle Waipu TV Stick positiv von der Konkurrenz ab, auch wenn durch Unterstützung von Wi-Fi 6 viel unternommen wird, um WLAN-Probleme zu verhindern.


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