Abo
  • Services:

Waipu TV im Hands on: Das richtig flexible Internetfernsehen

Selten ist ein neues Produkt so gut durchdacht: sofortiger Kanalwechsel, Pausenfunktion in jeder Sendung und Aufnahmemöglichkeit von überall. Das Internet-Fernsehangebot Waipu TV macht klassisches Fernsehen für die Netflix-Generation wieder interessant.

Ein Hands on von veröffentlicht am
Waipu TV - Komfort für klassisches Fernsehen
Waipu TV - Komfort für klassisches Fernsehen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Wer sich an den Komfort von Netflix und Amazon Instant Video gewöhnt hat, Filme, Serien und Dokumentationen ohne feste Sendezeiten zu schauen, interessiert sich meist nur noch wenig für lineares - sprich klassisches - Fernsehen. Der neue Dienst Waipu TV will die von Netflix und Co. gewohnte Flexibilität auch für alle deutschen Fernsehsender herstellen. Damit tritt der Dienst in Konkurrenz zu Telekom, Vodafone, Unitymedia sowie Zattoo und Magine TV, macht aber fast alles anders.

Inhalt:
  1. Waipu TV im Hands on: Das richtig flexible Internetfernsehen
  2. Keine lästigen Wartesekunden beim Zappen
  3. Tarife und Fazit

Waipu TV ist ein Cloud-Dienst und die Wiedergabe läuft unkompliziert über eine App. Kunden benötigen keine teure Set-Top-Box wie bei der Telekom, Vodafone oder Unitymedia. Der Dienst kann mit jedem Internetanschluss verwendet werden, der mindestens eine Geschwindigkeit von 6 MBit/s liefert.

  • Der Kanalwechsel geschieht ohne lästige Wartezeit. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit einem Fingerwisch nach oben landet das Fernsehbild auf dem Fernseher. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Waipu TV wird mit dem Smartphone bedient. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Waipu TV erlaubt die Wiedergabe auf bis zu vier Endgeräten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Während auf dem Fernseher ein Sender läuft, kann auf dem Smartphone gezappt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Zu Waipu TV gehört auch eine elektronische Programmzeitschrift. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Waipu TV lernt aus dem Verhalten des Nutzers und gibt darauf abgestimmte Empfehlungen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • In einer aufgenommenen Sendung kann beliebig gespult werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Zusammenspiel zwischen Smartphone und Fernseher erfolgt über Googles Chromecast. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Jede Fernsehsendung kann in der Cloud gespeichert werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Zu jeder Sendung gibt es weitere Informationen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die elektrische Programmzeitschrift soll bei der Orientierung helfen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Eine Übersicht zeigt die geplanten Aufnahmen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Mit einem Fingerwisch nach oben landet das Fernsehbild auf dem Fernseher. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)


Derzeit gelangen die Inhalte über Googles Chromecast auf den Fernseher. Wer noch keinen besitzt, muss also einmalig 40 Euro investieren, es muss aber nicht zwingend das neue Modell sein. Alternativ kann ein Cast-fähiger Fernseher genutzt werden. Wer Waipu TV nur auf dem Smartphone nutzen möchte, braucht keinen Chromecast. Im Laufe des Jahres kommt Waipu TV aber auch als App für die Streaminggeräte von Amazon und Apple, so dass dann kein Chromecast erforderlich ist. Wer bereits ein passendes Streaminggerät besitzt, hat in einigen Wochen oder Monaten dann keine weitere Anschaffungskosten.

Waipu TV verwendet ein eigenes Glasfasernetz

Waipu TV ist ein Dienst des Unternehmens Exaring, das vor Jahrzehnten half, ein Glasfasernetz in Deutschland aufzubauen. Im Zuge dessen hat sich Exaring einen Bereich mit eigener Glasfaserleitung reserviert, der nur von diesem Unternehmen genutzt wird. Dadurch besitzt Exaring ein eigenes Glasfasernetz mit 12.000 km Länge, das jetzt exklusiv für die Übertragung der deutschen Fernsehsender über das Internet verwendet wird.

  • Der Kanalwechsel geschieht ohne lästige Wartezeit. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit einem Fingerwisch nach oben landet das Fernsehbild auf dem Fernseher. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Waipu TV wird mit dem Smartphone bedient. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Waipu TV erlaubt die Wiedergabe auf bis zu vier Endgeräten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Während auf dem Fernseher ein Sender läuft, kann auf dem Smartphone gezappt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Zu Waipu TV gehört auch eine elektronische Programmzeitschrift. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Waipu TV lernt aus dem Verhalten des Nutzers und gibt darauf abgestimmte Empfehlungen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • In einer aufgenommenen Sendung kann beliebig gespult werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Zusammenspiel zwischen Smartphone und Fernseher erfolgt über Googles Chromecast. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Jede Fernsehsendung kann in der Cloud gespeichert werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Zu jeder Sendung gibt es weitere Informationen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die elektrische Programmzeitschrift soll bei der Orientierung helfen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Eine Übersicht zeigt die geplanten Aufnahmen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Waipu TV wird mit dem Smartphone bedient. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Stellenmarkt
  1. TeamBank AG, Nürnberg
  2. GK Software SE, Sankt Ingbert, Köln, Schöneck

Mit dem eigenen Glasfasernetz will Exaring Engpässe umgehen, die im normalen Internet immer wieder auftreten. Der Fernsehstream wird von Exaring bewusst erst so spät wie möglich in das reguläre Internet eingebunden, er wird also möglichst dicht am Anschluss des Kunden ins reguläre Netz geleitet. Die Macher von Waipu TV sehen sich damit im Vorteil gegenüber der Konkurrenz, bei der es immer wieder vor allem abends lästige Wartezeiten beim Kanalwechsel geben kann.

Mit Exarings Glasfasernetz sollen langfristig auch Inhalte übertragen werden können, die es derzeit noch nicht gibt. So wären Übertragungen in 4K oder 8K möglich, auch Virtual Reality und Cloud-Gaming sind weitere mögliche Einsatzfelder. Mit dem eigenen Glasfasernetz sei das alles möglich, ohne dass es Einbußen bei der Performance geben werde, verspricht der Anbieter.

Beim ersten Ausprobieren von Waipu TV haben uns die Ergebnisse überzeugt.

Keine lästigen Wartesekunden beim Zappen 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4.  


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Logan, John Wick, Alien Covenant, Planet der Affen Survival)
  2. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)

Seasdfgas 05. Okt 2016

ist es nicht. der einzige punkt der da grauzone ist, ist das man es praktisch kaum...

Seasdfgas 05. Okt 2016

lol, da machste dir aber jetzt was vor. netflix macht serien die den leuten gefallen...

Seasdfgas 05. Okt 2016

seh ich nicht so. es gibt immernoch genug, die von der menge an möglichkeit überfordert...

PiranhA 05. Okt 2016

Wo0t? Also ich brauche da eher 2-3 Wochen für. Bin schon froh, wenn meine Tochter uns...

david_rieger 04. Okt 2016

Nein, eigentlich hat man (als Erwachsener) durchschnittlich sogar immer mehr Zeit...


Folgen Sie uns
       


Apple iPhone Xr - Test

Das iPhone Xr kostet 300 Euro weniger als das iPhone Xs, bietet aber das gleiche SoC und viele andere Ausstattungsmerkmale des teureren Modells. Unterschiede gibt es bei der Kamera und dem Display: Das iPhone Xr hat keine Dualkamera und anstelle eines OLED-Bildschirms kommt ein LCD zum Einsatz.

Apple iPhone Xr - Test Video aufrufen
Yuneec H520: 3D-Modell aus der Drohne
Yuneec H520
3D-Modell aus der Drohne

Multikopter werden zunehmend auch kommerziell verwendet. Vor allem machen die Drohnen Luftbilder und Inspektionsflüge und vermessen. Wir haben in der Praxis getestet, wie gut das mit dem Yuneec H520 funktioniert.
Von Dirk Koller


    Requiem zur Cebit: Es war einmal die beste Messe
    Requiem zur Cebit
    Es war einmal die beste Messe

    Nach 33 Jahren ist Schluss mit der Cebit und das ist mehr als schade. Wir waren dabei, als sie noch nicht nur die größte, sondern auch die beste Messe der Welt war - und haben dann erlebt, wie Trends verschlafen wurden. Ein Nachruf.
    Von Nico Ernst

    1. IT-Messe Die Cebit wird eingestellt

    Mars Insight: Nasa hofft auf Langeweile auf dem Mars
    Mars Insight
    Nasa hofft auf Langeweile auf dem Mars

    Bei der Frage, wie es im Inneren des Mars aussieht, kann eine Raumsonde keine spektakuläre Landschaft gebrauchen. Eine möglichst langweilige Sandwüste wäre den beteiligten Wissenschaftlern am liebsten. Der Nasa-Livestream zeigte ab 20 Uhr MEZ, dass die Suche nach der perfekten Langeweile tatsächlich gelang.

    1. Astronomie Flüssiges Wasser auf dem Mars war Messfehler
    2. Mars Die Nasa gibt den Rover nicht auf
    3. Raumfahrt Terraforming des Mars ist mit heutiger Technik nicht möglich

      •  /