Wahltrend: Piraten würden derzeit nicht in den Bundestag kommen

Die Umfragewerte der Piratenpartei fallen weiter. Laut ZDF-Politbarometer(öffnet im neuen Fenster) käme die Partei zurzeit nur noch auf 4 Prozent (minus 1 Prozent). Die Umfragen zum Politbarometer wurden von der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen durchgeführt. Die Interviews wurden in der Zeit vom 23. bis 25. Oktober 2012 gemacht. Die Beantwortung der Sonntagsfrage "Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre" sei repräsentativ für die wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland, so das ZDF.
Die CDU/CSU erhielte 39 Prozent (plus 1 Prozent), die SPD käme auf 29 Prozent (minus 2 Prozent). Die FDP bliebe bei 4 Prozent, die Linke bei 6 Prozent und die Grünen verbesserten sich auf 13 Prozent (plus 1 Prozent). Die sonstigen Parteien lägen zusammen bei 5 Prozent (plus 1 Prozent). Damit wären nur vier Fraktionen im Bundestag vertreten. Neben einer Großen Koalition wäre damit nur eine schwarz-grüne oder eine Koalition aus SPD, Linke und Grünen mehrheitsfähig.
Laut Stern-RTL-Wahltrend(öffnet im neuen Fenster) vom 2. Oktober 2012 lagen die Piraten noch bei 7 Prozent. Nach den erfolgreichen Landtagswahlen waren es zeitweise mehr als 10 Prozent.
Der Chef der Piratenpartei, Bernd Schlömer, hatte sich im September 2012 zu den sinkenden Umfragewerten geäußert . "So wie wir von 2 auf 13 Prozent im letzten Jahr gestiegen sind, geht es jetzt wieder etwas bergab." . Schlömer sagte, es sei ein "realistisches Ziel" , mit über 5 Prozent im kommenden Jahr in den Bundestag einzuziehen. Schlömer: "Wir beginnen jetzt damit, uns auf den Bundestagswahlkampf 2013 vorzubereiten. Dann werden wir auch wieder cool genug sein."
Schlömer hat zu den aktuellen Rücktrittsankündigungen innerhalb des Bundesvorstandes eine Stellungnahme angekündigt. Dabei geht es um Julia Schramm .



