Abo
  • Services:

Wahltrend: Piraten verlieren weiter an Zustimmung

Der Hype um die Piratenpartei scheint erst mal vorbei zu sein. Wäre am Sonntag Bundestagswahl, würden die Piraten die Fünf-Prozent-Hürde aber noch nehmen.

Artikel veröffentlicht am ,
Bernd Schlömer
Bernd Schlömer (Bild: Thomas Peter/Reuters)

Die Piratenpartei verliert bei den Wählern weiter an Zustimmung. Laut dem am 12. September 2012 veröffentlichten wöchentlichen Stern-RTL-Wahltrend fällt die Internetpartei um 1 Punkt auf 6 Prozent, ihren niedrigsten Wert seit einem halben Jahr. Die FDP liegt mit 4 Prozent unverändert unter der Fünf-Prozent-Hürde.

Stellenmarkt
  1. UCM AG, Rheineck (Schweiz)
  2. Versandhaus Walz GmbH, Bad Waldsee

Die repräsentative Umfrage wird vom Forsa-Institut durchgeführt.

Auch im aktuellen ARD-Deutschlandtrend verliert die Piratenpartei 2 Prozent bei der Sonntagsfrage. Wäre am Sonntag Bundestagswahl, würden die Piraten auf 6 Prozent kommen. Bei der Bundestagswahl 2009 verzeichneten die Piraten 2 Prozent der Wählerstimmen. Die FDP würde laut ARD-Deutschlandtrend nicht in den Bundestag einziehen: Sie verliert einen Punkt und landet bei 4 Prozent.

Die Umfrage wird von Infratest Dimap durchgeführt.

Der Chef der Piratenpartei, Bernd Schlömer, hatte sich am 3. September 2012 zu den sinkenden Umfragewerten geäußert. Schlömer sagte, es sei ein "realistisches Ziel", mit über 5 Prozent im kommenden Jahr in den Bundestag einzuziehen. Schlömer: "Wir beginnen jetzt damit, uns auf den Bundestagswahlkampf 2013 vorzubereiten. Dann werden wir auch wieder cool genug sein."

Nach den erfolgreichen Landtagswahlen erreichte die Piratenpartei bei Meinungsumfragen zeitweise mehr als 10 Prozent.

Schlömer widersprach dem Eindruck, dass die Partei von persönlichen Querelen beherrscht werde. "Es wird hart diskutiert, wie es in guten Demokratien üblich ist." Weil die Piraten offen kommunizierten, würden Diskussionen jedoch stärker wahrgenommen. "Streit ist das nicht. Wir haben uns trotzdem alle lieb."



Anzeige
Top-Angebote
  1. 1.099€

thorben 13. Sep 2012

um was gutes zu tun? seitdem ich selber in jungen jahren mal auf eine blut- und...

teleborian 13. Sep 2012

Das eine derart schnelle Steigerung auf 13% kaum zu halten war. War durchaus logisch. Ich...

RazielKanos 12. Sep 2012

don't feed the tolls ;)

ZeroSama 12. Sep 2012

Nunja, wenn das ZDF nicht berichtet kommt natürlich nichts an bei ZDF-Schauern. Das ist...

ndy78 12. Sep 2012

sind die Piraten also jetzt. Immer noch ein sehr gutes Ergebnis für eine Protestpartei...


Folgen Sie uns
       


Red Dead Redemption in 4K - Grafikvergleich

Wir haben Red Dead Redemption in 4K auf der Xbox One X angespielt und zeigen unseren Grafikvergleich mit der Originalfassung.

Red Dead Redemption in 4K - Grafikvergleich Video aufrufen
Ryzen 5 2600X im Test: AMDs Desktop-Allrounder
Ryzen 5 2600X im Test
AMDs Desktop-Allrounder

Der Ryzen 5 2600X ist eine der besten sechskernigen CPUs am Markt. Für gut 200 Euro liefert er die gleiche Leistung wie der Core i5-8600K. Der AMD-Chip hat klare Vorteile bei Anwendungen, das Intel-Modell in Spielen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Golem.de-Livestream Wie gut ist AMDs Ryzen 2000?
  2. RAM-Overclocking getestet Auch Ryzen 2000 profitiert von schnellem Speicher
  3. Ryzen 2400GE/2200GE AMD veröffentlicht sparsame 35-Watt-APUs

Xbox Adaptive Controller ausprobiert: 19 x Klinke, 1 x Controller, 0 x Probleme
Xbox Adaptive Controller ausprobiert
19 x Klinke, 1 x Controller, 0 x Probleme

Microsoft steigt in den Markt der zugänglichen Geräte ein. Der Xbox Adaptive Controller ermöglicht es Menschen mit temporärer oder dauerhafter Bewegungseinschränkung zu spielen, ohne enorm viel Geld auszugeben. Wir haben es auf dem Microsoft Campus in Redmond ausprobiert.
Von Andreas Sebayang

  1. Firmware Xbox One erhält Option für 120-Hz-Bildfrequenz
  2. AMD Freesync Xbox One erhält variable Bildraten
  3. Xbox One Streamer können Gamepad mit Spieler teilen

Leserumfrage: Wie sollen wir Golem.de erweitern?
Leserumfrage
Wie sollen wir Golem.de erweitern?

In unserer ersten Umfrage haben wir erfahren, dass Sie grundlegend mit uns zufrieden sind. Nun möchten wir wissen: Was können wir noch besser machen? Und welche Zusatzangebote wünschen Sie sich?

  1. Stellenanzeige Golem.de sucht Redakteur/-in für IT-Sicherheit
  2. Leserumfrage Wie gefällt Ihnen Golem.de?
  3. Jahresrückblick 2017 Das Jahr der 20 Jahre

    •  /