Abo
  • Services:

Wahlkampf: Britischer Politiker verrät aus Versehen sein Passwort

Ein offensichtlich historisch interessierter britischer Politiker teilt aus Versehen sein Passwort und andere Zugangsdaten auf Twitter mit. Dabei geht es um den Kampf der Normannen gegen die Angelsachsen. Mittlerweile hat die Kampagne den Post entfernt - und sich ein neues Passwort ausgedacht.

Artikel veröffentlicht am ,
Ausschnitt des Wandteppichs von Bayeux, der die Schlacht um Hastings zeigt.
Ausschnitt des Wandteppichs von Bayeux, der die Schlacht um Hastings zeigt. (Bild: Myrabella)

Mit sozialen Medien ist es so eine Sache: Einerseits können Politiker damit hip und cool wirken, andererseits kommt es immer wieder zu Peinlichkeiten. Der britische Politiker Owen Smith von der Labour-Partei, der derzeit Wahlkampf gegen den amtierenden Labour-Chef Jeremy Corbyn führt, verriet mit einem Twitter-Post aus Versehen vertrauliche Daten, wie Buzzfeed UK berichtet.

Stellenmarkt
  1. Deloitte, verschiedene Einsatzorte
  2. CSP GmbH und Co. KG, Deutschland

Das Team des Politikers postete ein Bild von einer Versammlung mit Mitarbeitern und Unterstützern, im Hintergrund war ein Whiteboard zu sehen. Doch offenbar hatten die Mitarbeiter vergessen, vor dem Twittern den Inhalt des Whiteboards zu überprüfen.

Denn auf dem Bild lassen sich bei ausreichender Vergrößerung eine URL, eine ID, ein Nutzername und ein Passwort finden. Auf Nachfrage von Buzzfeed sagte ein Mitarbeiter der Kampagne, dass es sich um den Zugang zu den sogenannten Phone Banks gehandelt habe, also einem System, mit dem Unterstützer massenhaft Anrufe tätigen können, um potenzielle Wähler zu überzeugen. Entsprechende Systeme werden vor allem in den USA und in Großbritannien für Wahlkampfzwecke genutzt. Mittlerweile seien die Zugänge geändert worden, teilte die Kampagne mit. Der Zugang könnte Angreifen durchaus brisante Informationen liefern, nämlich vorgefertigte Listen potenzieller Unterstützer, oft angereichert mit privaten Informationen.

Das Passwort war nicht besonders gut

Das Passwort für den Dienst war "Survation" - keine besonders sichere Alternative. Das Wort ist der Name eines bekannten britischen Meinungsforschungsinstituts, dürfte sich also in zahlreichen Wörterbüchern finden und könnte dementsprechend einfach geknackt werden. Auch der Nutzername 1066 ist nicht besonders kreativ und bezeichnet ein historisches Ereignis - das Jahr des Kampfes um die Stadt Hastings an der britischen Südküste. Damals gewannen die französischen Normannen ihre erste Schlacht gegen die Heere von König Harald dem II.

Immer wieder kommt es zu solchen unabsichtlichen Passwortleaks. Der Fernsehsender Sky News, das Sicherheitsteam des Super Bowl in den USA oder die Sicherheitsteams der Fußball-Weltmeisterschaft haben ähnliche Vorfälle zu verantworten gehabt.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  2. 59,98€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 12.10.)
  3. 12,99€
  4. 33,99€

BLi8819 07. Sep 2016

Evtl. war es auch einfach ein temporärer Account für ein Meeting mit Initialkenntwort...


Folgen Sie uns
       


Lenovo Yoga Book C930 mit E-Ink-Display ausprobiert (Ifa 2018)

Ein Convertible mit E-Ink-Display - das Yoga Book C930 ist ein Hingucker, aber wie bedient es sich? Wir haben es ausprobiert.

Lenovo Yoga Book C930 mit E-Ink-Display ausprobiert (Ifa 2018) Video aufrufen
Lenovo Thinkpad T480s im Test: Das trotzdem beste Business-Notebook
Lenovo Thinkpad T480s im Test
Das trotzdem beste Business-Notebook

Mit dem Thinkpad T480s verkauft Lenovo ein exzellentes 14-Zoll-Business-Notebook. Anschlüsse und Eingabegeräte überzeugen uns - leider ist aber die CPU konservativ eingestellt und ein gutes Display kostet extra.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Thinkpad E480/E485 im Test AMD gegen Intel in Lenovos 14-Zoll-Notebook
  2. Lenovo Das Thinkpad P1 ist das X1 Carbon als Workstation
  3. Thinkpad Ultra Docking Station im Test Das USB-Typ-C-Dock mit robuster Mechanik

Yara Birkeland: Autonome Schiffe sind eine neue Art von Transportsystem
Yara Birkeland
Autonome Schiffe sind eine neue Art von Transportsystem

Die Yara Birkeland wird das erste elektrisch angetriebene Schiff, das autonom fahren soll. Das ist aber nicht das einzige Ungewöhnliche daran. Diese Schiffe seien ein ganz neues Transportmittel, das nicht nur von den üblichen Akteuren eingesetzt werde, sagt ein Experte.
Ein Interview von Werner Pluta

  1. Power Pac Strom aus dem Container für Ozeanriesen
  2. Yara Birkeland Norwegische Werft baut den ersten autonomen E-Frachter
  3. SAVe Energy Rolls-Royce bringt Akku zur Elektrifizierung von Schiffen

Network Slicing: 5G gefährdet die Netzneutralität - oder etwa nicht?
Network Slicing
5G gefährdet die Netzneutralität - oder etwa nicht?

Ein Digitalexperte warnt vor einem "deutlichen Spannungsverhältnis" zwischen der technischen Basis des kommenden Mobilfunkstandards 5G und dem Prinzip des offenen Internets. Die Bundesnetzagentur gibt dagegen vorläufig Entwarnung.
Ein Bericht von Stefan Krempl

  1. Frequenzauktion Auch die SPD will ein erheblich besseres 5G-Netz
  2. T-Mobile US Deutsche Telekom gibt 3,5 Milliarden US-Dollar für 5G aus
  3. Ericsson Swisscom errichtet standardisiertes 5G-Netz in Burgdorf

    •  /