Wafer Supply Agreement: AMD zahlt 2,1 Mrd US-Dollar an Globalfoundries

Das verlängerte Wafer Supply Agreement sieht vor, dass AMD bis 2025 weiterhin 12/14-nm-Chips von Globalfoundries abnehmen wird.

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Ein 300-mm-Wafer von Globalfoundries
Ein 300-mm-Wafer von Globalfoundries (Bild: Carsten Koall / Getty Images)

AMD und Globalfoundries haben das gemeinsame Wafer Supply Agreement verlängert. Das überarbeitete Abkommen gilt bis Ende Dezember 2025 und legt fest, welche Wafer in welchem Umfang seitens AMD von Globalfoundries kaufen muss.

Bisher sah das WSA ein Volumen von 1,6 Milliarden US-Dollar vor, so dass AMD zwischen Mai 2021 und Dezember 2024 in 12/14 nm gefertigte Chips von Globalfoundries abnehmen muss. Das erweiterte WSA ist ein Jahr länger gültig und umfasst 2,1 Milliarden US-Dollar unter gleichen Voraussetzungen.

Zwar steht es AMD dank dem siebten und nun verlängerten Wafer Supply Agreement frei, jegliche Art von Prozessoren überall fertigen zu lassen - also auch bei Samsung oder TSMC, was bereits seit Jahren so umgesetzt wird. Sollten jedoch weniger Wafer von Globalfoundries abgenommen werden als vertraglich geregelt, sind Strafzahlungen fällig.

12/14 nm primär für Embedded

Derzeit werden die I/O-Dies der Epyc- und Ryzen-Modelle mit 12 nm bei Globalfoundries produziert, die Compute-Dies hingegen mit 7 nm bei TSMC. Für die nächste Epyc/Ryzen-Generation sind 6 nm für die IODs und 5 nm für die CCDs geplant, da erneut ein Chiplet-Ansatz verwendet wird.

Es bleibt daher offen, wie und wo AMD die 12/14-nm-Wafer-Kapazitäten einsetzt. Denkbar wären Embedded/Pro-Designs, die über viele Jahre hinweg verfügbar sein müssen. Hierunter fallen beispielsweise die Horned Owl alias V1000 und die Banded Kestrel alias R1000, aber auch diverse MXM/PCIe-Karten für Spielautomaten.

Überdies halten sich seit Monaten die Gerüchte, dass AMD einen Monet genannten Chip mit Globalfoundries' 12LP+ produzieren will. Dieses SoC soll vier Zen-3-Kerne mit einer RDNA2-Grafikeinheit kombinieren und für Chromebooks gedacht sein.

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