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Das Wacom Intuos Pro Paper Edition ermöglicht das Digitalisieren von Papierzeichnungen.
Das Wacom Intuos Pro Paper Edition ermöglicht das Digitalisieren von Papierzeichnungen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Verfügbarkeit und Fazit

Das Wacom Intuos Pro ist bei weitem kein preiswertes Gerät. Unsere Version, das Intuos Pro Paper Edition Large, kostet im Wacom-Shop etwa 600 Euro. Das Medium-Modell ist mit etwa 430 Euro um einiges preiswerter, hat dafür jedoch nur eine etwas größere Zeichenfläche als DIN A5 und ist damit nicht so gut für die Paper-Funktion mit erweiterter Zeichenfläche geeignet wie das große Gerät. Die neuen Intuos-Pro-Modelle ohne Papier-Digitizer sind um 70 beziehungsweise 50 Euro günstiger.

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Fazit

Unser Testmodell des Intuos Pro Paper Edition ist ein Spaß für jede Person, die digitale kreative Projekte umsetzen und dabei möglichst schnell arbeiten will. Das neue Design gefällt uns sehr gut. Das Gerät ist schlanker und das verwendete Material wirkt hochwertiger als bei der Vorgängergeneration. Kenner von älteren Intuos-Stift-Tablets, aber auch Wacom-Neulinge finden sich schnell zurecht, da alle Bedienungselemente gleichgeblieben und die Bedienungsprozesse selbsterklärend sind.

  • Das Stift-Tablet wurde äußerlich leicht verändert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Wacom-klassische Expresskeysleiste mit Touch-Ring ist komplett individuell einstellbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Dem Gerät liegt jede Menge Zubehör bei. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Pro Pen 2 kann bei Nichtbenutzung in den Sockel gesteckt werden. Ersatzminen für den Finetip Pen liegen bei. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Im Stiftsockel sind Ersatzminen für den Pro Pen 2 enthalten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Pro Pen 2 hat eine Kunststoffmine, während der Finetip Pen mit Tinte gefüllte Kugelschreiberminen benötigt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit der Klemme lässt sich Papier am Gerät fixieren. Die weißen Markierungen sind die Grenzen des Digitizers. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Seitlich der Tastenleiste befinden sich die Touch- und Powerschalter. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Stift-Tablet wird per USB Type C angeschlossen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Pro Pen 2 hat wieder zwei Seitentasten. Der Finetip Pen ist etwas schmaler. Beide Stifte liegen gut in der Hand. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Seitlich der Tastenleiste befinden sich die Touch- und Powerschalter. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)


Das gilt auch für das beigelegte Zubehör, von dem es reichlich gibt. Der überarbeitete Pro Pen 2 orientiert sich ergonomisch am älteren Pro Pen, hat jedoch die vierfache Druckintensität. Damit hat der neue Stift deutlich mehr Druckstufen, als man in der Praxis überhaupt unterscheiden kann; die Verbesserung fällt überraschend wenig auf. Ältere Modelle wie der Pro Pen 1 ohne Zusatzsoftware können ebenfalls weiterverwendet werden - so sieht gute Abwärtskompatibilität aus!

Für das Zeichnen auf Papier kann ausschließlich der zweite Stift verwendet werden, den Wacom dem Gerät beilegt: der Finetip Pen. Das ist schade, denn der Stift kann nicht in unterschiedlichen Stärken oder Härten zeichnen.

Es freut uns, dass Wacom jetzt auch in professionelle Grafik-Tablets einen Papier-Digitizer verbaut, denn viele arbeiten einfach am liebsten auf Papier. Grundsätzlich ist es also eine große Hilfe, wenn wir unsere Papierskizzen digitalisieren können. Leider schränkt die Software Inkspace diese Funktion ein: Sie reagiert träge und Funktionen wie das Ebenensystem sind teilweise holprig umgesetzt. Außerdem stürzt uns der Wacom-Treiber immer ab, wenn wir unser Gerät per Bluetooth verwenden wollen.

  • Das Wacom-Desktop-Center ist einfach nur eine andere Oberfläche für den Gerätetreiber. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Während unseres Tests haben wir den Treiber zwei Mal aktualisiert. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Express-Keys-Leiste lässt sich im Treiber individuell anpassen, ... (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • ... einschließlich des klassischen Wacom-Touch-Rings. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Touch-Funktion kann umfassend konfiguriert werden. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Am Pro Pen 2 können wir etwa die Druckempfindlichkeit und die Seitentasten konfigurieren. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Wacom Inkspace listet alle unsere digitalisierten Werke auf. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • In Adobe Photoshop kann der druckempfindliche Stift mit großer Wirkung verwendet werden. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Mit dem Touch-Ring können wir wichtige Steuerungen innerhalb von Photoshop schnell erreichen. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Der Bearbeiten-Modus in Inkspace hat grundlegende Werkzeuge für die Bearbeitung von Bildern parat. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Wir können in Inkspace mehrere Bilder zusammenführen. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Inkspace ermöglicht Exporte in viele gängige Bildformate. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Bei drahtloser Nutzung stürzt der Treiber ab, so dass wir unser Gerät gar nicht mehr nutzen können. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Hochladen großer Dateien kann schon einmal 30 Sekunden dauern. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Auch beim Bearbeiten von Bildern reagiert Inkspace teilweise nicht. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
Auch beim Bearbeiten von Bildern reagiert Inkspace teilweise nicht. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)


Dafür bietet der Treiber eine hohe Vielfalt an Einstellungsmöglichkeiten und in Verbindung mit Photoshop oder ähnlicher Bildbearbeitungssoftware bringt unser Testgerät einen echten Mehrwert.

Insgesamt ist Wacoms neues Stift-Tablet mit Papierfunktion ein gutes Produkt für Grafikprofis und digitale Künstler. Das heißt: gute Verarbeitung, ein starker Eingabestift und jede Menge Zubehör. Angesichts der Probleme der Inkspace-Software ist es allerdings nur denjenigen zu empfehlen, denen das Arbeiten mit Papier besonders wichtig ist. Alle anderen sind mit dem günstigeren baugleichen Intuos Pro ohne Papier-Funktion besser bedient.

 Drahtlos ist gleich funktionslos?

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Subotai 01. Mär 2017

Problem ist: Wie lange hat man dort Treiberunterstützung? Mindestens 10-15 Jahre, wie bei...

Subotai 01. Mär 2017

Geht mir genauso. Da ich zwei Citiq tablets unter MacOS nutze, steigt die Stabilität der...



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