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Der Kugelschreiber ist als einziges Werkzeug zu wenig

Gut, dass wir von Wacom drei Ersatzspitzen für unseren Finetip Pen mitgeliefert bekommen, denn eine einzelne Spitze würde uns nicht lange Freude machen. Der Grund: Ausschließlich mit diesem kugelschreiberartigen Eingabestift können wir unsere analogen Skizzen in die digitale Ebene übertragen, der Pro Pen 2 ist dafür nicht geeignet.

  • Das Stift-Tablet wurde äußerlich leicht verändert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Wacom-klassische Expresskeysleiste mit Touch-Ring ist komplett individuell einstellbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Dem Gerät liegt jede Menge Zubehör bei. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Pro Pen 2 kann bei Nichtbenutzung in den Sockel gesteckt werden. Ersatzminen für den Finetip Pen liegen bei. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Im Stiftsockel sind Ersatzminen für den Pro Pen 2 enthalten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Pro Pen 2 hat eine Kunststoffmine, während der Finetip Pen mit Tinte gefüllte Kugelschreiberminen benötigt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit der Klemme lässt sich Papier am Gerät fixieren. Die weißen Markierungen sind die Grenzen des Digitizers. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Seitlich der Tastenleiste befinden sich die Touch- und Powerschalter. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Stift-Tablet wird per USB Type C angeschlossen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Pro Pen 2 hat wieder zwei Seitentasten. Der Finetip Pen ist etwas schmaler. Beide Stifte liegen gut in der Hand. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Der Pro Pen 2 kann bei Nichtbenutzung in den Sockel gesteckt werden. Ersatzminen für den Finetip Pen liegen bei. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Das hat wohl technische Gründe: Im Stift ist eine Metallspule eingebaut, die vom Tablet durch elektromagnetische Felder erfasst wird. Er wird durch Induktion mit Energie gespeist und kann dadurch ein Signal an das Tablet senden. Dieses speichert die Position des Stiftes anhand dieses Signals mehrmals pro Sekunde und erzeugt so das digitale Abbild unserer Papierzeichnung. Die Wissenschaft nennt dieses Verfahren elektromagnetische Resonanz oder EMR. Der Vorteil ist, dass der Stift nicht durch eine eigene Energiequelle wie etwa Microsofts Stift für das Surface Pro 4 betrieben werden muss - eine Sorge weniger.

Einfach nutzbare, aber durch den Stift eingeschränkte Papierfunktion

Papier als Zeichenmedium auf dem Stift-Tablet zu nutzen, ist selbsterklärend und einfach. Wenn wir den Kugelschreiber über die Sensorfläche des Stift-Tablets heben, wechselt das Gerät automatisch in den separaten Papiermodus. Das erkennen wir an dem leuchtenden LED-Kreuz, das sich in der Mitte des Touch-Ringes befindet. Leuchtet es grün, können wir mit dem Zeichnen auf beliebigem Papier beginnen. Sobald wir den ersten Strich ziehen, wechselt das Kreuz von Grün zu Blau und das Stift-Tablet beginnt, Bewegungen des Stifts aufzuzeichnen.

Dabei ist es fast egal, auf welchem Material wir unsere Striche ziehen. Unser Testgerät erkennt selbst Eingaben auf Pappe mit einer Dicke von 5 mm oder ganz ohne Unterlage. Zum Stabilisieren des Zeichenmediums können wir das mitgelieferte Klemmbrett benutzen. Es sitzt passgenau am oberen Rand des Tablets auf, ist jedoch etwas zu kurz geraten, so dass circa ein Millimeter des eingeklemmten Papiers nicht vom Digitizer erfasst werden kann.

Generell müssen wir den Stift innerhalb der weiß markierten Grenzen halten. Bei unserem Testmuster in der Large-Variante ist das kein Problem, da die Zeichenfläche größer als ein DIN-A4-Blatt ist. Anders könnte es bei der Mediumversion aussehen, auf der Kunstwerke auf das kleinere A5-Format beschränkt sind.

  • Das Stift-Tablet wurde äußerlich leicht verändert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Wacom-klassische Expresskeysleiste mit Touch-Ring ist komplett individuell einstellbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Dem Gerät liegt jede Menge Zubehör bei. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Pro Pen 2 kann bei Nichtbenutzung in den Sockel gesteckt werden. Ersatzminen für den Finetip Pen liegen bei. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Im Stiftsockel sind Ersatzminen für den Pro Pen 2 enthalten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Pro Pen 2 hat eine Kunststoffmine, während der Finetip Pen mit Tinte gefüllte Kugelschreiberminen benötigt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit der Klemme lässt sich Papier am Gerät fixieren. Die weißen Markierungen sind die Grenzen des Digitizers. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Seitlich der Tastenleiste befinden sich die Touch- und Powerschalter. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Stift-Tablet wird per USB Type C angeschlossen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Pro Pen 2 hat wieder zwei Seitentasten. Der Finetip Pen ist etwas schmaler. Beide Stifte liegen gut in der Hand. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das Stift-Tablet wurde äußerlich leicht verändert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Wenn wir auf beliebigem Papier Linien ziehen, fehlen uns schnell zusätzliche Werkzeuge wie weiche Bleistifte oder Radiergummis. So zeichnen wir vorab unsere Hilfslinien selbst und ziehen dann mit dem Finetip Pen nach. Schattierungen oder in der Breite und Intensität variierende Pinselstriche sind so gar nicht digitalisierbar, wir greifen daher zur Methode der Kreuzschraffur, um unseren Werken etwas mehr Tiefe zu verleihen.

So sind wir in jedem Fall auf ein digitales Bildbearbeitungsprogramm wie Photoshop, GIMP oder Sketchbook für Detailarbeiten und Kolorierung angewiesen. Das Wacom-Programm Inkspace ist dazu nämlich nicht geeignet - neben anderen kleinen Makeln, die in der Summe diese Software zwar nutzbar, aber unausgereift machen.

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 Wacoms Intuos Pro Paper im Test: Weg mit digital, her mit Stift und Papier!Das lange Warten auf den Scan 
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Subotai 01. Mär 2017

Problem ist: Wie lange hat man dort Treiberunterstützung? Mindestens 10-15 Jahre, wie bei...

Subotai 01. Mär 2017

Geht mir genauso. Da ich zwei Citiq tablets unter MacOS nutze, steigt die Stabilität der...


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