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Wacom: Neue Intuos-Tablets sehen komplett anders aus

Drei Viertel des Gehäuses sind Zeichenfläche: Wacoms Intuos-Grafiktablets sind schmaler und schlanker als zuvor. Ersatzspitzen finden im Stift selbst Platz, die Schaltflächen sind verlegt worden. Kenner des traditionellen Designs müssen aber nicht umsteigen.

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Die neuen Intuos-Stifttablets
Die neuen Intuos-Stifttablets (Bild: Wacom)

Wacom hat seine Intuos-Serie komplett überarbeitet. Die Stift-Tablets verfügen über ein neues Gehäuse und einen verbesserten Stift. Die Devise des Redesigns: ein platzsparendes Peripheriegerät schaffen, ohne die Funktionalität der Vorgänger einzuschränken. Die Technik bleibt dabei weitgehend gleich. Es handelt sich auch bei den neuen Stift-Tablets um Zeichenflächen ohne Bildschirm. Zeichner schauen also während des Führens des Stiftes auf den Bildschirm - eine Umgewöhnung, die einiger Übung bedarf.

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Auffällig ist, dass die neuen Intuos-Geräte keinen Touch-Ring mehr aufweisen. Die physischen Buttons sind zudem oberhalb des Gehäuses und nicht an der Seite angeordnet. Sie sind konkav geformt, so dass dort der Stift eingelegt werden kann. Ein separater Stifthalter fehlt. Auch neu: Die Ersatzstiftspitzen werden daher im Stift selbst untergebracht. Grafiker, die sich eher das traditionelle Design wünschen, können bei Intuos-Pro-Tablets fündig werden. Diese bleiben dem alten Design inklusive Touch-Ring treu.

Die Zeichenfläche des neuen Intuos beträgt 7 oder 10 Zoll. Sie ist mit weißen LEDs in einem Gitter beleuchtet. Das kann bei der Positionierung des Stiftes hilfreich sein. Laut Wacom sind mehr als 75 Prozent des Gehäuses als Zeichenfläche ausgelegt - dicke Ränder älterer Modelle fehlen. Die Fläche hat eine Abtastrate von 100 Zeilen pro mm.

Softwarelizenzen gibt es dazu

Der Stift registriert 4.096 Druckstufen und ist damit auf einem etwas niedrigeren Standard als andere Wacom-Produkte, etwa den von Golem.de getesteten Intuos Pro und Mobilestudio Pro 16. Wahrscheinlich ist der beigelegte Stift mit diesen und anderen Wacom-Geräten kompatibel und umgekehrt. Der Stift nutzt die von Wacom entwickelte Digitizer-Technik, bei der durch elektromagnetische Wellen die Position der Stiftspitze vom Tablet bestimmt wird. Gleichzeitig wird der Stift induktiv geladen. Eine Batterie ist daher nicht notwendig.

  • Die Stiftspitzen finden im Stift Platz. (Bild: Wacom)
  • Ablagefläche für den Stift. (Bild: Wacom)
  • Wacom Intuos 2018 (Bild: Wacom)
  • Wacom Intuos 2018 (Bild: Wacom)
  • Wacom Intuos 2018 (Bild: Wacom)
Die Stiftspitzen finden im Stift Platz. (Bild: Wacom)

Wacoms neues Stift-Tablet gibt es in drei Varianten. Die Version Intuos S mit 7-Zoll-Digitizer kann für 100 Euro mit oder für 80 Euro ohne integriertes Bluetoothfunkmodul bestellt werden. Das Intuos M kostet 200 Euro und gibt es nur mit Bluetooth. Käufer des kleinen Intuos ohne Bluetooth können sich außerdem eine Lizenz der Grafiksoftware Corel Painter Essentials 6 oder Corel Aftershot aussuchen. Besitzer der Blueutooth-Version haben die Auswahl aus zwei von drei Programmen - neben den beiden genannten steht auch die Software Clip Studio Paint Pro zur Verfügung. Käufer des Intuos M erhalten alle drei Programme dazu.



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nachgefragt 09. Mär 2018

Den Anwalt kann ich mir in diesem Fall wohl schenken =/


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