Abo
  • Services:

Wacom Intuos im Test: Die Schlankheitskur tut Wacoms Stift-Tablet gut

Klein, kompakt und leicht: Das neue Intuos-Stift-Tablet zeigt uns, wie überraschend schlank ein Wacom-Produkt werden kann. Trotzdem hat es die gleiche bewährte Digitizer-Stift-Kombination wie wesentlich teurere Geräte. Bei den Makrotasten müssen wir hingegen ein paar Abstriche machen.

Ein Test von veröffentlicht am
Das Wacom Intuos ist ein kompaktes Stift-Tablet.
Das Wacom Intuos ist ein kompaktes Stift-Tablet. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Wer in letzter Zeit Grafiktablets von Wacom beobachtet hat, dem fällt schnell auf, wie verwirrend die Namensgebung der Produkte geworden ist. Das gilt vor allem für Geräte der Intuos-Serie. Stand der Begriff früher noch für alle auf professionelle Anwender ausgelegten Stift-Tablets des Herstellers, ist das heute nicht mehr so eindeutig. Nur das Intuos Pro ist für professionelle Anwender gedacht, während das Intuos ohne Pro-Suffix Einsteiger ansprechen soll und gleichzeitig die Bamboo-Tablets komplett ablöst. Bamboo steht jetzt für Eingabestifte und digitale Zeichenblöcke.

Inhalt:
  1. Wacom Intuos im Test: Die Schlankheitskur tut Wacoms Stift-Tablet gut
  2. Neuer Stift ohne Radierer, aber mit Extraspitzen integriert
  3. Verfügbarkeit und Fazit

Zumindest ist das anscheinend Wacoms Intention. Doch was ist eigentlich der Unterschied zwischen dem Intuos und dem Intuos Pro? Wir wollten das wissen und haben uns die neue Generation des Intuos angeschaut - eine komplett überarbeitete Version der bisherigen Versionen Intuos Comic, Draw, Art und Photo. Wahrscheinlich dachte sich auch der Hersteller genau wie wir: Wer soll da noch durchsehen. Das Ergebnis ist ein einzelnes, neues Produkt für einen bezahlbaren Preis von 200 Euro für unser Testmuster.

Dafür erhalten Kunden ein Zeichentablet mit einer Zeichenfläche im DIN-A5-Format und mit Bluetooth-Modul, damit es auch kabellos betrieben werden kann. Das Produkt gibt es aber auch mit kleinerer Sensorfläche für die Hälfte des Preises. Wer dann noch das Bluetooth-Modul einspart, erhält es sogar für 80 Euro. Dazu gibt es bei unserer Variante drei Programme dazu: Corel Painter Essentials 6, Corel Aftershot und Clip Studio Paint Pro. Auf diese Software möchten wir hier nicht weiter eingehen und konzentrieren uns auf das Gerät selbst. Wir stellen während des Tests fest, dass wir viel mehr nicht brauchen, auch wenn uns einige Komfortfunktionen des Intuos Pro fehlen.

Hast du abgenommen, Intuos?

Angenehm fallen beim Auspacken zunächst das geringe Gewicht und die schlanken Maße des Intuos-Tablets auf. Es misst gerade einmal 26,4 x 20 Zentimeter und wiegt 400 Gramm. Der Stift ist mit seinen 11 Gramm in etwa so schwer wie ein herkömmlicher Kugelschreiber und liegt durch die sich nach vorne hin weitende Form auch gut in der Hand. Durch seine Handlichkeit eignet sich das Intuos sehr gut, um es auf dem Schoß oder auf einem Arm zu halten. Außerdem lässt es auf dem Schreibtisch genug Platz, um das Tablet und eine Tastatur nebeneinander zu bedienen. Das ist bei den Pro-Versionen nicht immer ohne Weiteres möglich, da die dicken Ränder oft im Weg sind.

  • Das Wacom Desktop Center führt nur zur Einstellungssoftware... (Screenshot Oliver Nickel/Golem.de)
  • ... die ziemlich altbacken aussieht, aber funktional ist. (Screenshot Oliver Nickel/Golem.de)
  • Strichstärken sind eher eine Frage des Könnens, als der vielen Druckstufen (Screenshot Oliver Nickel/Golem.de)
  • Ein Overlay beim Betätigen der Makrotasten. (Screenshot Oliver Nickel/Golem.de)
  • Intuos und Zubehör (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Stift passt in die konkave Mulde hinein. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Makrotasten sind gut erreichbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Ergonomie des Stiftes ist mit anderen Wacom-Produkten vergleichbar.(Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Stiftspitzen sind im Stift versteckt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • An der Seite sind konfigurierbare Stiftknöpfe. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Intuos und Zubehör (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Leonberg
  2. Power Service GmbH, Köln

Die Verarbeitungsqualität des Stift-Tablets ist gut. Die Rückseite des Produktes besteht aus einem rauen Kunstoff, an dessen Ecken gummierte Standfüße befestigt sind, wodurch es auf Oberflächen wenig rutscht. Die konkav geformten Tasten lassen sich gut klicken. Wir würden uns allerdings wünschen, dass sie über ein haptisches Element wie kleine Kunststoffkerben verfügen würden. Einen Kritikpunkt sehen wir auch in der Verbindung des oberen und unteren Teils. Die Spaltmaße sind so breit, dass sich dort schnell Schmutz und Staub sammelt, was dieser auch bereits nach ein paar Wochen tut.

Die eigentliche Zeichenfläche ist mit weißen Punkten markiert, die in einem Raster angeordnet sind. Das soll den Nutzern wohl Anhaltspunkte liefern, allerdings schauen wir ausschließlich auf den Bildschirm und nicht auf das Tablet selbst, so wie bei allen Intuos-Geräten. Diese Bedienung bedarf übrigens gerade bei Anfängern einiger Eingewöhnung. Die Oberflächenstruktur der Sensorfläche ist etwas angeraut, wie schon von anderen Wacom-Grafik-Tablets bekannt.

Nach einer Weile ist das Zeichnen ebenso natürlich machbar wie etwas das Blindschreiben auf der Tastatur. Das können wir auch dem gewohnt exzellentem Stift zuschreiben, den Wacom dem Karton beilegt.

Neuer Stift ohne Radierer, aber mit Extraspitzen integriert 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4.  


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Seroy 23. Apr 2018

Also ich verwende schon seit Knapp 2-3 Jahren und mein H610 hält immernoch, die Batterien...


Folgen Sie uns
       


Ubitricity ausprobiert

Das Berliner Unternehmen Ubitricity hat ein eichrechtskonformes System für das Laden von Elektroautos entwickelt. Das Konzept basiert darauf, dass nicht die Säule, sondern der Kunde selbst für die Stromzählung sorgt.

Ubitricity ausprobiert Video aufrufen
VR-Rundschau: Retten rockende Jedi-Ritter die virtuelle Realität?
VR-Rundschau
Retten rockende Jedi-Ritter die virtuelle Realität?

Der mediale Hype um VR ist zwar abgeflaut, spannende Inhalte dafür gibt es aber weiterhin - und das nicht nur im Games-Bereich. Mit dabei: das beliebteste Spiel bei Steam, Jedi-Ritter auf Speed und ägyptische Grabkammern.
Ein Test von Achim Fehrenbach

  1. Grafikkarten Virtual Link via USB-C für Next-Gen-Headsets
  2. Oculus Core 2.0 Windows 10 wird Minimalanforderung für Oculus Rift
  3. Virtual Reality BBC überträgt Fußball-WM in der virtuellen VIP-Loge

Nasa-Teleskop: Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig
Nasa-Teleskop
Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig

Seit 1996 entwickelt die Nasa einen Nachfolger für das Hubble-Weltraumteleskop. Die Kosten dafür stiegen seit dem von 500 Millionen auf über 10 Milliarden US-Dollar. Bei Tests fiel das Prestigeprojekt zuletzt durch lockere Schrauben auf. Wie konnte es dazu kommen?
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Raumfahrt US-Regierung gibt der Nasa nicht mehr Geld für Mondflug

Razer Blade 15 im Test: Schlanker 15,6-Zöller für Gamer gefällt uns
Razer Blade 15 im Test
Schlanker 15,6-Zöller für Gamer gefällt uns

Das Razer Blade 15 ist ein gutes Spiele-Notebook mit flottem Display und schneller Geforce-Grafikeinheit. Anders als im 14-Zoll-Formfaktor ist bei den 15,6-Zoll-Modellen die Konkurrenz aber deutlich größer.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Gaming-Notebook Razer packt Hexacore und Geforce GTX 1070 ins Blade 15
  2. Razer Blade 2017 im Test Das beste Gaming-Ultrabook nun mit 4K

    •  /