Verfügbarkeit und Fazit

Das Intuos gibt es in drei verschiedenen Versionen. Die Variante mit kleiner Sensorfläche und ohne Bluetooth kostet 80 Euro. Dazu gibt es eine von zwei kostenlosen Software-Lizenzen: entweder Corel Painter Essentials 6 oder Corel Aftershot. Für 100 Euro gibt es die kleine Version mit - sehr zu empfehlender - Bluetooth-Konnektivität. Dazu gibt es zwei von drei Lizenzen, neben den erwähnten Programmen auch Clip Studio Paint Pro. Unser Testmuster hat eine größere Zeichenfläche, die etwa einem A5-Blatt entspricht. Dieses Modell gibt es nur mit Bluetooth-Modul und kostet 200 Euro. Dazu gibt es alle drei Softwarelizenzen kostenlos.

Fazit

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Das Intuos ist Wacoms Versuch, sein Wirrwarr an Produkten zu entknoten. Das Intuos ist auf jeden Fall ein guter Beweis dafür, dass ein gutes Produkt besser ist als viele verschiedene Geräte. Der Hersteller positioniert sein Tablet als Einsteigergerät und kann uns überzeugen.

  • Das Wacom Desktop Center führt nur zur Einstellungssoftware... (Screenshot Oliver Nickel/Golem.de)
  • ... die ziemlich altbacken aussieht, aber funktional ist. (Screenshot Oliver Nickel/Golem.de)
  • Strichstärken sind eher eine Frage des Könnens, als der vielen Druckstufen (Screenshot Oliver Nickel/Golem.de)
  • Ein Overlay beim Betätigen der Makrotasten. (Screenshot Oliver Nickel/Golem.de)
  • Intuos und Zubehör (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Stift passt in die konkave Mulde hinein. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Makrotasten sind gut erreichbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Ergonomie des Stiftes ist mit anderen Wacom-Produkten vergleichbar.(Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Stiftspitzen sind im Stift versteckt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • An der Seite sind konfigurierbare Stiftknöpfe. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
An der Seite sind konfigurierbare Stiftknöpfe. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Das liegt daran, dass das preiswertere Intuos die gleiche sehr gute Digitizertechnik verwendet wie die teureren Pro-Modelle. Der Stift liegt ebenso gut in der Hand und genug Ersatzspitzen gibt es auch - wenn auch nicht mit unterschiedlicher Härte und Texturierung. Dass der Stift nur halb so viele Druckstufen erkennt, ist nicht merkbar. Lediglich die Radiergummispitze am Stift fehlt, was für uns eine Umgewöhnung ist.

Die Verarbeitungsqualität des kompakten und leichten Gerätes ist gut. Die Zeichenfläche ist rau texturiert und das Gehäuse ist verwindungssteif. Nur die Spaltmaße an der Oberseite sind so groß, dass sich darin schnell Staub und Schmutz ansammelt.

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Auch wenn wir bei unserem Testgerät mit weniger Makrotasten und ohne Touch Ring auskommen müssen, funktionieren die vorhandenen Knöpfe gut. Sie lassen sich im Treiber frei belegen. Auch Profile für unterschiedliche Programme können wir anlegen. Die Einstellungssoftware an sich ist aber immer noch genauso spröde wie schon beim Test des Intuos Pro Paper Edition. Trotzdem: Die Latenz per Bluetooth hat sich merklich gebessert und ist mittlerweile kein Nachteil mehr gegenüber dem kabelgebundenen Betrieb.

Ist das Intuos ein gutes Stift-Tablet für Einsteiger? Definitiv, denn es bietet eine vergleichbare Präzision und Makrotasten wie wesentlich teurere Wacom-Produkte. Dieser Fakt und dass das Gerät klein und kompakt ist, machen es zu einem erschwinglichen Werkzeug für angehende digitale Künstler. Aber auch Profis, die mehr Makrotasten und Touch-Eingabe nicht brauchen, werden damit glücklich.

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 Neuer Stift ohne Radierer, aber mit Extraspitzen integriert
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