Neuer Stift ohne Radierer, aber mit Extraspitzen integriert

Wacom-Veteranen sollte der veränderte Eingabestift des Intuos auffallen. Im Gegensatz zum Pro Pen oder anderen älteren Modellen verfügt dieser nicht mehr über eine Radierspitze an der Oberseite. Wir können also nicht den Stift umdrehen und unsere gezeichneten Linien löschen. Wir haben uns an diese Funktion gewöhnt und finden das schade. Anderen wird das sicherlich egal sein, denn es lassen sich ja auch die vier Makrotasten mit einer entsprechenden Funktion belegen.

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Anstelle des Radierers finden wir am neuen Stift eine Öffnung vor, über die wir die Stiftspitzen wechseln können. Dazu schrauben wir die Abdeckung ab und hebeln die Kunststoffspitzen mit dem Loch heraus. Dieses Prinzip ist simpel und praktisch. Gleichzeitig ist unter der Abdeckung ein Lager mit drei zusätzlichen Stiftspitzen verbaut, statt diese in einem separaten Stifthalter oder Etui unterzubringen - praktisch!

  • Das Wacom Desktop Center führt nur zur Einstellungssoftware... (Screenshot Oliver Nickel/Golem.de)
  • ... die ziemlich altbacken aussieht, aber funktional ist. (Screenshot Oliver Nickel/Golem.de)
  • Strichstärken sind eher eine Frage des Könnens, als der vielen Druckstufen (Screenshot Oliver Nickel/Golem.de)
  • Ein Overlay beim Betätigen der Makrotasten. (Screenshot Oliver Nickel/Golem.de)
  • Intuos und Zubehör (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Stift passt in die konkave Mulde hinein. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Makrotasten sind gut erreichbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Ergonomie des Stiftes ist mit anderen Wacom-Produkten vergleichbar.(Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Stiftspitzen sind im Stift versteckt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • An der Seite sind konfigurierbare Stiftknöpfe. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Die Stiftspitzen sind im Stift versteckt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Das Intuos beinhaltet drei gleich texturierte Spitzen. Leider fehlt die Auswahl zwischen einer weichen und einer harten Spitze, je nach Präferenz. Dieses Zubehör bleibt wohl den Pro-Modellen vorenthalten. Trotzdem gehen wir davon aus, dass die Ersatzspitzen je nach Einsatzzeit sehr lange halten. Der harte Kunststoff nutzt sich nur sehr langsam ab.

Wie von anderen Wacom-Produkten gewohnt, funktioniert auch der Eingabestift unseres Testmusters ohne Batterien. Stattdessen lädt das Tablet selbst den Sensor im Stift induktiv über elekromagnetische Felder. Gleichzeitig erkennt der Digitizer des Intuos die Position des Stiftes über der Zeichenfläche, auch wenn er sie nicht berührt. Das Zeichnen funktioniert verzögerungsfrei und ist sehr genau. Auch die Druckempfindlichkeit kann uns überzeugen, wobei der beigelegte Stift nur 4.096 statt 8.192 Druckstufen aufweist. Aber ganz ehrlich: Das ist nur auf dem Papier ein Nachteil. Den Unterschied merken wir nicht.

Schnellerer Treiber, aber noch immer recht spröde GUI

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Beim letzten Test eines Wacom Intuos Pro haben wir den Treiber als Kritikpunkt angesehen. Teilweise müssen wir das erneut. Noch immer ist die grafische Benutzeroberfläche nicht sehr schön, vor allem, da das eigentliche Treiber-Interface sich von der Wacom-Desktop-Center-Software optisch unterscheidet. Dabei handelt es sich eigentlich nur um eine zentrale Anlaufstelle, die alle am Computer angeschlossenen Geräte und deren Akkustand anzeigt. Sämtliche Einstellungen nehmen wir über die eigentliche Einstellungssoftware vor - und diese sieht noch immer aus wie ein Windows-XP-Programm.

  • Das Wacom Desktop Center führt nur zur Einstellungssoftware... (Screenshot Oliver Nickel/Golem.de)
  • ... die ziemlich altbacken aussieht, aber funktional ist. (Screenshot Oliver Nickel/Golem.de)
  • Strichstärken sind eher eine Frage des Könnens, als der vielen Druckstufen (Screenshot Oliver Nickel/Golem.de)
  • Ein Overlay beim Betätigen der Makrotasten. (Screenshot Oliver Nickel/Golem.de)
  • Intuos und Zubehör (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Stift passt in die konkave Mulde hinein. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Makrotasten sind gut erreichbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Ergonomie des Stiftes ist mit anderen Wacom-Produkten vergleichbar.(Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Stiftspitzen sind im Stift versteckt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • An der Seite sind konfigurierbare Stiftknöpfe. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das Wacom Desktop Center führt nur zur Einstellungssoftware... (Screenshot Oliver Nickel/Golem.de)

Allerdings ist es dort zumindest möglich, die Makrotastenbelegungen verschiedenen Programmen zuzuweisen, indem wir Profile erstellen. So können wir für Photoshop oder den Browser unterschiedliche Tastenkombinationen belegen. Das ist praktisch, da wir nur vier Makrotasten zur Verfügung haben. Der Touch Ring fehlt beim herkömmlichen Intuos leider. Was uns hingegen positiv auffällt und uns noch beim Intuos Pro Paper Edition fehlte, ist die fast latenzfreie Verbindung per Bluetooth. Stifteingaben werden schnell erkannt. Fiese Ruckler und Aussetzer konnten wir nicht mehr feststellen. Hier hat Wacom anscheinend an der Firmware nachgebessert.

Auch die Akkulaufzeit des Tablets ist überzeugend. Während unseres Tests haben wir das Gerät nur anfangs voll geladen und dann ausschließlich kabellos verwendet. Nach etwa 10 Stunden Nutzung haben wir noch 52 Prozent Kapazität übrig. Eine Laufzeit von 20 Stunden ist durchaus realistisch. Das mitgelieferte USB-Kabel ist hingegen eher zum Aufladen gedacht. Sobald wir einen Desktop-Computer unter dem Tisch verwenden, reicht es nämlich nicht sehr weit. Ein längeres Kabel wäre hier wünschenswert gewesen.

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 Wacom Intuos im Test: Die Schlankheitskur tut Wacoms Stift-Tablet gutVerfügbarkeit und Fazit 
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