Wacoms ziemlich schwerer Companion

Mit den Maßen von 375 x 248 mm ist das Cintiq Companion nicht gerade kompakt, selbst für ein 13-Zoll-Gerät. Wie auch bei den regulären Grafiktablets braucht Wacom viel Platz um das Display herum, um den Digitizer zu verbauen, der kreisförmig nach außen verläuft. Wacom sagte uns bereits auf der Ifa, dass dies unumgänglich sei, damit der Stiftwinkel etwa auch in den Ecken noch erkennbar ist.

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Mit einem Gewicht von 1,8 kg ist das Tablet zudem ziemlich schwer - in etwa so schwer wie Convertible-Tablet-PCs, die noch ein schweres und stabiles Gelenk sowie eine Tastatur beherbergen müssen. Wacom versucht, diesen Riesen elegant zu gestalten, was teilweise gelungen ist. Langes Arbeiten auf dem Schoß ist wegen des Gewichts jedoch anstrengend.

Um das Halten in der Hand komfortabler zu machen, wurde die Rückseite auf einer Seite mit einer griffigen Kunststoffbeschichtung bezogen. Hält der Nutzer den Stift in der rechten Hand, befindet sich die Beschichtung auf der linken Seite. Auch für Linkshänder kann das Tablet eingestellt werden. Jedoch ist es kaum machbar, das schwere Tablet längere Zeit in der Hand zu halten. Als mobiler Begleiter macht sich das Wacom Cintiq Companion deswegen nicht gut, wenn es beim Zeichnen herumgetragen werden muss.

Viele Sondertasten

Auf der linken Seite befinden sich beliebig belegbare Tasten. Vier Tasten sind ringförmig um die Windows-Taste herum angeordnet; Wacom nennt sie Rocker Ring. Oberhalb und unterhalb des Rings befinden sich je zwei Express Keys. Der Rocker Ring und die Express Keys sollen die Arbeitsabläufe erleichtern. Für Rechtshänder auf der linken Seite gibt es einen Lautstärkeregler und einen Schalter, um das Drehen des Displays zu sperren.

  • Das Wacom Cintiq Companion (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Die Anschlüsse des Cintiq Companion (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Die Rückseite des Geräts (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Der Standfuß des Grafiktablets (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Das Wacom Cintiq Companion mit Standfuß  (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Das Wacom Cintiq Companion mit Standfuß in einer anderen Position (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Das Wacom Cintiq Companion, mit Standfuß, zugeklappt (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Anschluss des Ladekabels (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Der Rocker Ring und die Express Keys (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Der Stift für das Grafiktablet (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Die Druckempfindlichkeit des Stiftes (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Das gemalte Golem.de-Auge (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Die elegante Stifthülle (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Die Schutzhülle mit Fächern für den Stift und das Ladekabel (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Die Schutzhülle (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
Der Rocker Ring und die Express Keys (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
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Schlecht platziert wurde der Ein- und Ausschalter: Er befindet sich an der rechten unteren Seite des Geräts. Uns passierte es häufiger, dass wir das Tablet versehentlich in den Ruhezustand versetzten oder abschalteten - vor allem beim Hochheben und beim Tragen in der Tasche wurde die Taste hin und wieder aktiviert. Ein Schiebeschalter wäre eine bessere Lösung gewesen. Immerhin kann der Nutzer den Knopf deaktivierten, während er an dem Gerät arbeitet.

Da das Tablet keine Hardwaretastatur hat, müssen neben dem Stift zwangsläufig die Finger verwendet werden. Zum Navigieren unterstützt der Touchscreen zehn Finger, was auf dem matten, leicht angerauten Display angenehm ist. Wird der Stift genutzt, deaktiviert das Gerät den Touchscreen, sobald er in Erkennungsreichweite ist. Die ist ziemlich groß: Immerhin 2 cm über dem Display wird der Stift bereits erkannt. Das ist mehr als bei vielen anderen Digitizern und minimiert lästiges Vectoring, wenn also der Nutzer etwa mit dem Handballen zeichnet, bevor der Stift in Reichweite ist.

Eine echte Handballenerkennung hat auch Wacoms Cintiq Companion leider nicht. Der Handballen wird also nicht etwa anhand der Fläche erkannt, wie dies bei portablen Tablets der Fall ist. Erkennt das Tablet mit dem kapazitiven Touchscreen irgendetwas Passendes, wird es als Bedienung interpretiert.

Für das Arbeiten am Tisch kann der mitgelieferte Standfuß genutzt werden. Dieser ermöglicht drei verschiedene Positionen, die etwas mühselig einzustellen sind. Die fanden wir während des Tests jeweils sehr angenehm. Der Standfuß ist sehr stabil und behält seine Stellung. Jedoch ist er einfach konstruiert und besteht aus einem Kunstoff, der nicht besonders fest ist. Aus diesem Grund löste er sich bei uns nach häufigem Gebrauch und fiel beim einfachen Anheben vom Tablet ab.

Anschlüsse für die meisten Einsatzzwecke

Auf der rechten Seite - für rechtshändige Nutzer - befinden sich zahlreiche Anschlüsse: zwei USB-3.0-Anschlüsse, ein Mini-Display-Port, ein Kopfhöreranschluss sowie ein Schacht für eine Micro-SD-Karte. Für Videotelefonie hat die Vorderseite eine 2-Megapixel-Kamera und auf der Rückseite befindet sich eine 8-Megapixel-Kamera für Aufnahmen unterwegs. Die Nutzung jener Rückseitenkamera ist jedoch eine Qual, denn das Tablet für einen Schnappschuss anzuheben, ist wegen des Gewichts ziemlich anstrengend. Dieses Tablet ist allerdings auch nicht dafür gedacht, auf einem Konzert mal eben ein Foto von der Bühne zu machen, auch wenn sich die Nutzung von Tablets als Fotokameraersatz durchaus verbreitet.

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 Wacom Cintiq Companion im Test: Das Grafiktablet mit dem besonderen StiftSehr präziser Stift 
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Moqie 07. Nov 2014

Diese Frage ist mir wirklich wichtig. Es wäre schade wenn sich niemand findet, der mir...

awollenh 03. Feb 2014

Hi, ich habe mir vor kurzem das Intuos Pen geholt (knapp 70¤ bei Amazon) und bin absolut...

Anonymer Nutzer 02. Feb 2014

Der Hersteller bewirbt das Produkt aber ohne einmal das Wort "Druck,Drucksensitiv oder...

Gismi 31. Jan 2014

Dass das Gerät nur 200cd macht, ist für den geplanten Einsatzzweck zwar ausreichend. Für...



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