Abo
  • Services:

Wacom Brainwave: Ein Graph sagt mehr als tausend Worte

Eine Software, die Gefühle des Nutzers interpretiert, hat Wacom mit Hilfe des Biotechnikunternehmens Neurosky entwickelt. Genutzt wird dafür ein Stift-Tablet.

Artikel veröffentlicht am ,
Diagramm zum Einordnen des Gefühlszustandes
Diagramm zum Einordnen des Gefühlszustandes (Bild: Wacom)

Wacom hat eine Software entwickelt, die Gehirnstromdaten anhand von digitalisierter Handschrift erfassen soll. Wacom nennt dieses Projekt Brainwave. Es wurde in enger Kooperation mit dem Biosensortechnik-Unternehmen Neurosky durchgeführt. Die Handschrift wird durch ein Bamboo Slate erfasst. Dieses Gerät nutzt dafür echtes Papier und einen speziellen Stift und kann daher als digitaler Notizblock angesehen werden, ähnlich wie das kürzlich vorgestellte Intuos Pro Paper Edition. Der Hersteller selbst bezeichnet es als Smartpad.

  • Ein Graph zeigt den Gemütszustand in der Übersicht. (Bild: Wacom)
  • Die Einteilung der Emotionen kann im Diagramm erfolgen. (Bild: Wacom)
  • Brainwave nutzt zusätzlich ein Headset. (Bild: Wacom)
Ein Graph zeigt den Gemütszustand in der Übersicht. (Bild: Wacom)
Stellenmarkt
  1. M-net Telekommunikations GmbH, Augsburg
  2. Walbusch Walter Busch GmbH & Co. KG, Solingen

Erste Bilder lassen vermuten, dass der von Neurosky entwickelte Emotional-Spectrum-Algorithmus zur Analyse des Gefühlszustandes verschiedene vom Wacom-Tablet übergebene Daten verwendet. Dazu zählen der ausgeübte Stiftdruck, die Schreibgeschwindigkeit oder auch die Neigung des Stiftes während des Schreibens. Für eine detaillierte Auswertung kommt zusätzlich ein Headset inklusive Mikrofon zum Einsatz. Aus Audio- und Sensordaten wird daraufhin eine Übersicht generiert, die Auskunft über den Gefühlszustand der Testperson geben soll. In einem Diagramm kann dieser zeitlich eingeordnet und angezeigt werden.

Anwendung in Bildung und Medizin denkbar

Der Nutzen dieser Auswertung von Daten zur Ermittlung des Gefühlszustands wird von Wacom nicht im Detail erläutert. Das Unternehmen sieht aber Potenzial in Forschungsbereichen wie zum Beispiel der Bildung, der Psychologie oder der Medizin. Denkbar sind verschiedene Anwendungsszenarien, eine Messung der Aufmerksamkeit von Schülern, Unterstützung bei der Analyse psychischer Krankheiten, indem Patienten ihre Gedanken digital niederschreiben oder eine Anwendung im Bereich des personenbezogenen Marketings.

Das Unternehmen sieht aber auch noch völlig andere Einsatzszenarien für Brainwave, etwa die Erfassung von geologischen Daten. Unabhängig vom Nutzen möchte Wacom mit diesem Experiment dem eigens definierten Medium der "digitalen Tinte" mehr Bedeutung verschaffen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 12,99€
  2. (-78%) 1,11€
  3. (-15%) 23,79€

Alter Dino 11. Jan 2017

Es gibt bei Wacom unter http://www.wacom.com/en-jp/about-wacom/news-and-events/2017/1215...


Folgen Sie uns
       


Golem.de spielt die Battlefield 5 Closed Alpha

Zwölf Stunden haben wir in der Closed Alpha des kommenden Shooters im Zweiten Weltkrieg Battlefield 5 verbracht - Zeit für eine erste Analyse der Änderungen.

Golem.de spielt die Battlefield 5 Closed Alpha Video aufrufen
Indiegames-Rundschau: Schiffbruch, Anime und viel Brummbrumm
Indiegames-Rundschau
Schiffbruch, Anime und viel Brummbrumm

Gas geben, den weißen Hai besiegen und endlich die eine verlorene Socke wiederfinden: Die sommerlichen Indiegames bieten für jeden etwas - besonders fürs Spielen zu zweit.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Schwerelose Action statt höllischer Qualen
  2. Indiegames-Rundschau Kampfkrieger und Abenteuer in 1001 Nacht
  3. Indiegames-Rundschau Mutige Mäuse und tapfere Trabbis

Windenergie: Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?
Windenergie
Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?

Windturbinen auf hoher See liefern verlässlich grünen Strom. Frei von Umwelteinflüssen sind sie aber nicht. Während die eine Tierart profitiert, leidet die andere. Doch Abhilfe ist in Sicht.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Hywind Scotland Windkraft Ahoi

Nasa-Teleskop: Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig
Nasa-Teleskop
Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig

Seit 1996 entwickelt die Nasa einen Nachfolger für das Hubble-Weltraumteleskop. Die Kosten dafür stiegen seit dem von 500 Millionen auf über 10 Milliarden US-Dollar. Bei Tests fiel das Prestigeprojekt zuletzt durch lockere Schrauben auf. Wie konnte es dazu kommen?
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Raumfahrt US-Regierung gibt der Nasa nicht mehr Geld für Mondflug

    •  /