W3C: WebGPU soll zum offiziellen Standard werden
Das W3C hat die ersten Entwürfe für WebGPU und eine Shadersprache veröffentlicht. Browser bekommen damit eine neue Grafikschnittstelle.
Die zuständige Arbeitgsgruppe des World Wide Web Consortiums (W3C) hat ihre Entwürfe für die geplanten Standards WebGPU sowie WebGPU Shading Language (WGSL) veröffentlicht. Ziel der Arbeiten sind einheitliche moderne Schnittstellen im Browser, die es Web-Anwendungen ermöglichen, direkt auf die Fähigkeiten von Grafikkarten zuzugreifen und dort entsprechend ihren Code auszuführen.
Die WebGPU-Schnittstelle ist dabei für das Rendering oder Compute-Aufgaben gedacht. Die API ist von Grund auf neu erstellt und basiert auf den modernen Grafikschnittstellen Vulkan, Direct3D12 oder Metal. Damit sollen die vielen Unzulänglichkeiten der bisher genutzten Schnittstelle WebGL überwunden werden. Explizit nicht unterstützt werden soll mit WebGPU dabei der Grafikstandard OpenGL ES.
Die Schnittstelle ermöglicht den direkten Zugriff auf die GPUs selbst. Das umfasst die sogenannten Commandqueue sowie Buffer und Texturen im Speicher. Mit WGSL sollen dann entsprechende Shader-Programme erstellt werden können, die direkt auf der GPU ausgeführt und dann im Browser angezeigt werden.
Begonnen haben die Arbeiten an WebGPU bereits vor mehr als vier Jahren durch Apple, das nach einer einfachen Möglichkeit gesucht hat, Javascript-Code in seiner Rendering-Engine Webkit einfachen Zugriff auf die neue Metal-Schnittstelle zu geben. Inzwischen unterstützen auch die anderen großen Browserhersteller Mozilla und Google die Arbeiten an dem Standard, der damit mittelfristig wohl auch in den Browsern landen wird. Mozilla testet das bereits in den Vorabversionen seines Firefox-Browsers. Die Veröffentlichung in Chrome ist mit der kommenden Version 94 vorgesehen. Google unterstützt darüber hinaus die Arbeiten an der freien Texturkomprimierung, die von Binomial erstellt wird.
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Was soll ein Angreifer damit anfangen was er mit JS, WebGL oder Wasm nicht sowieso schon...
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