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W3C: Web-Apps sollen mit nativen Apps gleichziehen

Das W3C hat die System Applications Working Group gegründet, um eine Laufzeitumgebung, ein Sicherheitsmodell und passende APIs zu entwickeln. Web-Apps sollen es so mit nativen Apps aufnehmen können.

Artikel veröffentlicht am ,
Firefox OS gibt die Richtung vor.
Firefox OS gibt die Richtung vor. (Bild: Mozilla)

Browserhersteller, Webentwickler und W3C haben in den vergangenen Jahren die Möglichkeiten des Web deutlich erweitert. Was einst der verlinkten Darstellung einfacher Inhalte diente, wird immer mehr zu einer systemübergreifenden Applikationsplattform. Mit der Gründung der System Applications Working Group will das W3C nun einen entscheidenden Schritt weiter gehen, denn die Aufgabe der neuen Arbeitsgruppe besteht darin, Laufzeitumgebung, Sicherheitsmodell und APIs zu definieren, mit denen Web-Apps den gleichen Funktionsumfang bieten können wie native Apps.

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Geleitet wird die System Applications Working Group von Adam Barth von Google und Wonsuk Lee von Samsung. Noch im vierten Quartal 2012 soll die Arbeitsgruppe einen ersten Entwurf für das "Execution & Security Modell" vorlegen. Im ersten Quartal 2013 sollen dann die Arbeitsentwürfe für die ersten APIs folgen. Dabei soll sich die zunächst auf ein Jahr ausgelegte Arbeitsgruppe auf Schnittstellen konzentrieren, die wenig umstritten sind.

Die Arbeitsgruppe soll dabei auf bestehende Entwürfe zurückgreifen und diese als Ausgangspunkt für Diskussionen nutzen. Zu den angeführten Beispielen zählen unter anderem Googles Entwürfe eines Runtime Model for System Application und eines Security Model for System Application, Mozillas B2G-Sicherheitsmodell, die Spezifikation WAC Core oder das Sicherheitsmodell des Webinos-Projekts.

Zudem definiert die Aufgabenbeschreibung der Arbeitsgruppe fünf APIs, die im ersten Schritt umgesetzt werden sollen: ein Alarm-API zur Steuerung des Alarm-Deamon des Systems, ein Contacts-API für den Zugriff auf Kontaktdaten, ein Messaging-API zum Senden und Empfangen von SMS, E-Mail und Instant-Messages, ein Telephony-API zum Zugriff auf Telefonfunktionen zur Abwicklung von Anrufen und ein Raw-Sockets-API, um direkt in die TCP- und UDP-Datenströme einzugreifen. Für Letzteres wird Chrome Sockets als Beispiel genannt, für die übrigen APIs die entsprechenden Implementierungen von Mozillas Firefox OS alias Boot-to-Gecko und Tizen.

In einer zweiten Phase sollen dann weitere APIs spezifiziert werden, unter anderem ein Bluetooth-API, ein Browser-API, ein Calendar-API, ein Idle-API, ein Media-Storage-API, ein Network-Interface-API und ein System-Settings-API.

Dabei soll die System Applications Working Group mit anderen W3C-Arbeitsgruppen zusammenarbeiten, die sich zum Teil ähnlichen Themen widmen.

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Christo 03. Okt 2012

da wird sicherlich auch eine Abfrage kommen. Wie bei der Positionsabfrage auch. Zu den...

adba 02. Okt 2012

Witz komm raus, du bist umzingelt!


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