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VZBV: Verbraucherschützer fordern Entlastung bei Energiekosten

Rund 140 Euro weniger auf der Stromrechnung pro Jahr : Das will der Verbraucherzentrale Bundesverband erreichen.
/ Peter Steinlechner , dpa
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Vintage-Stromzähler (Bild: Jacques Demarthon/AFP via Getty Images)
Vintage-Stromzähler Bild: Jacques Demarthon/AFP via Getty Images

Angesichts stark gestiegener Gas- und Strompreise fordert der Verbraucherzentrale Bundesverband(öffnet im neuen Fenster) (VZBV) eine Entlastung der Privathaushalte bei den Zusatzkosten. Dazu gehöre unter anderem eine Senkung der Stromsteuer, sagte der Energieexperte des Verbandes, Thomas Engelke, am 7. August 2021 der Augsburger Allgemeinen.

Die Kosten für Heizung, Strom und Sprit stiegen nach Berechnungen des Vergleichsportals Verivox in den vergangenen zwölf Monaten um 18 Prozent. Besonders kräftig erhöhten sich die Preise für Heizöl und Kraftstoffe, wie Verivox in einer Analyse feststellte.

Engelke forderte vor diesem Hintergrund, den Strompreis an drei Punkten zu senken. Zum einen müssten die Industrieausnahmen von der Ökostrom-Umlage, die Verbraucher heute zusätzlich zahlen, steuerlich finanziert werden.

Die Industrieausnahmen von den Netzentgelten, die die Verbraucher ebenfalls zusätzlich zahlten, sollten nach Ansicht des Verbands abgeschafft werden.

Und drittens müsse die Stromsteuer auf das von der EU vorgegebene Minimum reduziert werden, sagte Engelke. Insgesamt würde sich damit eine Ersparnis für die Verbraucher von etwa vier Cent pro Kilowattstunde ergeben. "Ein Haushalt mit einem durchschnittlichen Stromverbrauch könnte so etwa 140 Euro im Jahr sparen" , rechnete der Experte vor.


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