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Opel Frontera als SUV-Alternative

Mit 4.385 mm ebenfalls länger als der ID.Cross ist der Opel Frontera Electric , der in der Basisversion mit 115 kW (113 PS) und 44-kWh-Akku 28.990 Euro kostet – ein mit dem ID.Cross vergleichbarer Preis bei höherer Leistung und mehr Akku. Die Extended-Range-Version hat eine größere Batterie (54 kWh) und kostet ab 31.190 Euro.

Der ID.Cross wird allerdings immer noch einen größeren Kofferraum haben als der Frontera – 475 Liter stehen 460 Litern beim Opel gegenüber. Interessant ist der Vergleich des Infotainments: Der Frontera hat nur ein sehr einfaches Softwaresystem. Er lädt mit maximal 100 kW schnell, an einer AC-Säule mit 11 kW.

Ein weiterer Konkurrent für den ID.Cross wird aus dem Hause Volkswagen selbst kommen: der ID.Polo . Mit 4.050 mm ist er nur unwesentlich kürzer, die Bauform ist an klassische Hatchbacks angelehnt. Wer einen kompakten VW, aber kein SUV haben möchte, könnte mit dem ID.Polo glücklicher werden.

ID.Polo als Konkurrenz aus dem gleichen Haus

Die technische Basis ist die gleiche wie beim ID.Cross, entsprechend sind auch die Leistungsdaten gleich. Vom ID.Polo soll es aber auch noch eine GTI-Version mit 166 kW (229 PS) geben. Zunächst hatte VW für den elektrischen Polo eine Schnellladeleistung von bis zu 130 kW angegeben, auf Nachfrage von Golem aber auf 105 kW wie beim ID.Cross korrigiert.

Der Kofferraum wird beim ID.Polo etwas kleiner sein und 435 Liter fassen. Das Fahrzeug soll ab 25.000 Euro kosten, wäre also 3.000 Euro günstiger als der ID.Cross. Der Preisunterschied könnte bei gleichen Leistungsdaten für Konsumenten entscheidend sein.

Interessant wird sein, wie teuer die leistungsstärkeren Varianten des ID.Cross sein werden. VW hat sich diesbezüglich noch nicht geäußert. Der mit 4.150 mm nur unwesentlich größere Opel Mokka kostet in der Elektroversion mit 54-kWh-Akku und maximal 115 kW (156 PS) 36.740 Euro – der ID.Cross könnte in einer leistungsstärkeren Version vergleichbar im Preis sein und Opels Kleinwagen damit auch ausstechen.

VW ist in Deutschland immer noch eine beliebte Marke

Wie beim ID.Polo dürften vor allem in Deutschland die Verkaufsaussichten des ID.Cross nicht schlecht sein. Der Wagen ist dank der MEB+-Plattform konkurrenzfähig, wie beim ID.Polo ist der Faktor Timing für VW aber nicht gut. Volkswagen hat sich Zeit gelassen mit der Entwicklung kompakterer Elektroautos; in dieser Zeit hat die Konkurrenz bereits Modelle herausgebracht.

VW ist mit seinen Marken aber seit Jahren in den Top 10 der Elektroautozulassungen in Deutschland fest etabliert. Die Marke hat zudem immer noch eine gewisse Strahlkraft – entsprechend wäre es ein Fehler, den ID.Cross direkt abzuschreiben. Auch die neue Elektroautoförderung dürfte das Fahrzeug für manche Käufer interessanter machen.


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