Mehr Leistung und mehr Reichweite bei Naext N2

So kommt der weiterentwickelte Naext N2 - ebenfalls auf T5-Basis - bereits auf 108 kW (147 PS) Leistung und eine Reichweite von 350 Kilometern bei einer Akkukapazität von 72 Kilowattstunden (kWh). Zum Vergleich: Der vollelektrische T6.1, den Volkswagens Haustuner Abt anbietet, kommt laut Herstellerangaben nur auf maximal 138 Kilometer Reichweite. Die Fahrleistungen sind zudem mager, weil der Motor vom E-Golf kommt. Auch bietet Abt den E-Bulli nur in Kleinserie an.

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Anders als der T6.1 von Abt lässt sich der Naext N2 nur mit Wechselstrom laden. Im Vergleich zum N1 stieg die Ladeleistung von 7,5 auf 11 kW. Die Begründung von Naext für den Verzicht auf eine Gleichstromladung klingt aber nicht sehr überzeugend. Sobald mehr Schnellladesäulen landesweit vorhanden seien und die Tesla-Supercharger auch für markenfremde Fabrikate zugänglich gemacht würden, sei es sinnvoll, auf ein Schnellladesystem umzuschwenken, hieß es. Doch inzwischen gibt es entlang der Autobahnen schon ein gut ausgebautes Netz an Schnellladern, um selbst mit elektrischen Kleinwagen längere Strecken bewältigen zu können.

ID.Buzz kommt erst 2022

Noch spricht für den Umbau eines T5, dass der VW-Konzern im Jahr 2021 keinen vollelektrischen VW Bus anbietet. Der neue Multivan T7 ist als teurer Plugin-Hybrid erhältlich, aber nicht als reiner Stromer. Zudem basiert er auf der MQB-Plattform der kleineren Pkw-Modelle.

Als Nutzfahrzeug bleibt der T6.1 im Programm - mit klassischem Verbrenner. Erst im kommenden Jahr soll der vollelektrische ID.Buzz auf den Markt kommen. Auch mit einer Cargo-Version, die 600 km weit kommen soll.

Elektromobilität: Grundlagen und Praxis

Umrüstung kostet 40.000 Euro

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Der Preis für den ID.Buzz steht noch nicht fest. Günstig ist aber auch der E-Bulli von Naext Automotive nicht. Der Umbau-Kit kostet derzeit mehr als 30.000 Euro, im kommenden Jahr möchten die Hamburger den Preis auf unter 20.000 Euro drücken.

Weitere etwa 10.000 Euro werden für die Umrüstung selbst veranschlagt. Diese soll jede Autowerkstatt erledigen können, sofern die Mechaniker eine Hochvolt-Schulung absolviert haben.

Hinzu kommen Kosten für die Instandhaltung. Denn die Basis für die Naext-Umbauten sind Gebrauchtwagen. Und die können je nach Alter und Laufleistung beträchtlichen Verschleiß und Korrosion aufweisen. Immerhin verspricht Naext für seine Batterien und Elektromotoren eine Lebensdauer von 200.000 Kilometern. Ausrangierte Batterien sollen später in Gebäuden als Stromspeicher weitergenutzt werden.

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 250 km Reichweite bei moderater FahrweiseUnklare Verbrauchswerte 
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maxule 03. Nov 2021 / Themenstart

Ja, furchtbar dieser Widerspruch bei EMotoren. Für ein hohes Drehmoment (bei "niedrigen...

rawcode 29. Okt 2021 / Themenstart

Volle Zustimmung. Das beste was Mercedes je gebaut hat. Musste meine Elch-Klasse damals...

bigm 29. Okt 2021 / Themenstart

Hart aber wahr. Ganz ehrlich gut erhaltene Bussle egal ob VW Mercedes oder sonst was sind...

ds4real 29. Okt 2021 / Themenstart

Wir werden bis zum Schluss Verbrenner fahren. Erst wenn es gar nicht mehr geht, wird auf...

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