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VW-Programm: Jeder Zehnte tauscht Diesel gegen Elektroantrieb

Mit hohen Kaufprämien kann Volkswagen den Verkauf von Elektroautos und Plugin-Hybriden ankurbeln. Der E-Golf soll dennoch in zwei Jahren eingestellt werden.

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Der E-Golf wird durch das Prämienprogramm deutlich stärker nachgefragt.
Der E-Golf wird durch das Prämienprogramm deutlich stärker nachgefragt. (Bild: M 93/CC-BY-SA 3.0)

Mit Hilfe hoher Rabatte kann Volkswagen mehr Käufer zum Umstieg auf ein vollelektrisches Auto oder einen Plugin-Hybrid bewegen. Etwa jeder zehnte Kunde, der das sogenannte Umwelt- und Zukunftsprogramm nutze, tausche seinen Diesel gegen ein Fahrzeug mit Elektroantrieb um, sagte ein VW-Sprecher auf Anfrage von Golem.de. Das bedeute eine "deutlich höhere Nachfrage als normal". Vor Einführung der Prämien habe der Verkaufsanteil der Elektrofahrzeuge nur bei zwei Prozent gelegen. Damit konnte der Anteil verfünffacht werden.

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Konkrete Zahlen für einzelne Modelle wie den E-Golf oder den e-Up wollte der Sprecher nicht nennen. Insgesamt habe es seit dem Start des Programms am 8. August 2017 mehr als 10.000 Bestellungen gegeben. Damit dürften mehr als 1.000 Autos mit Elektroantrieb verkauft worden sein. Davon sei der E-Golf am stärksten nachgefragt worden, sagte der Sprecher.

Kaufprämie von bis zu 12.000 Euro

Im ersten Halbjahr 2017 verkaufte VW in Europa etwas mehr als 4.000 Exemplare seines E-Golf. Wer derzeit seinen älteren Diesel verschrottet und sich dafür einen E-Golf anschafft, erhält inklusive der staatlichen Kaufprämie einen Zuschuss von 11.760 Euro. Dieser setzt sich aus der "Umweltprämie" in Höhe von 5.000 Euro, der staatlichen Kaufprämie von 4.380 Euro sowie der maximalen "Zukunftsprämie" von 2.380 Euro zusammen. Damit reduziert sich der Basispreis von 35.900 Euro auf 24.140 Euro.

Trotz der gestiegenen Nachfrage hatten Firmenmanager zuletzt bekräftigt, den Golf künftig nicht mehr als Elektroauto anzubieten. "Es wird keinen E-Golf geben, weil wir die Elektrifizierung der neuen Golf-Generation bei einem Plugin-Hybrid stoppen", sagte VW-Vertriebschef Jürgen Stackmann dem australischen Automagazin Drive. Der neue Golf 8 und der vollelektrische VW ID sollen 2020 im Abstand von etwa einen Monat auf den Markt kommen.

Zu wenig Platz für Akkus

Anfang 2016 gab es noch Spekulationen, wonach VW auch einen E-Golf auf der Basis der neuen Golf-Generation plant. Da sich aufgrund des Dieselskandals der Start des Golf 8 deutlich verzögert, gab es schon im vergangenen Juli Berichte, dass wegen der gleichzeitigen Einführung des VW ID auf einen E-Golf verzichtet werde.

Während der VW ID auf der neuen modularen VW-Fahrzeugplattform für Elektroautos basiert (MEB), will Volkswagen auf der konventionellen Plattform (MQB) nicht mehr die erforderlichen Akkus für eine konkurrenzfähige Reichweite unterbringen. "Wenn man sich das Batteriepaket auf der MQB anschaut, ist es überall verteilt. Das sieht toll aus, ist aber nicht besonders optimal", sagte Stackmann laut Drive. Einen Golf auf Basis der MEB, wie ursprünglich vorgesehen, gibt es demnach nicht mehr.

VW ID kostet so viel wie ein Diesel

Der aktuelle E-Golf ist mit einem Lithium-Ionen-Akku mit 35,8 Kilowattstunden (kWh) ausgerüstet und kommt mit einer Akkuladung 300 Kilometer (NEFZ) weit. Realistisch dürfte die Reichweite im Jahresmittel nach Angaben von VW bei 200 km liegen. Der neue Nissan Leaf soll mit einem 40 kWh-Akku über eine NEFZ-Reichweite von 378 Kilometern verfügen. Es gibt jedoch Spekulationen, dass Nissan im kommenden Jahr sogar ein Modell mit einem 60-kWh-Akku anbieten will.

Der elektrische VW ID solle nicht mehr als ein Golf Diesel kosten, sagte Stackmann. Ein solches Fahrzeug gibt es in der günstigsten Variante (1.6 TDI) derzeit bereits ab 22.500 Euro. Damit bekräftigte Stackmann die Aussagen von VW-Konzernstratege Thomas Sedran, wonach der ID etwa 7.000 bis 8.000 Euro günstiger als ein Tesla Model 3 werden soll. Die Netto-Reichweite des Elektroautos soll zwischen 300 und 450 Kilometern liegen.



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ArcherV 25. Sep 2017

Das HSD System nutzt immer den Antrieb der aus Effizienz sicht am besten ist. Beispiel...

Dwalinn 25. Sep 2017

Genau lieber auf die netten Chinesen warten wo der Chef auf sein Gehalt verzichtet damit...

bernd71 25. Sep 2017

Nichts, aber über VW herziehen ist zur Zeit halt populär. Da kann man nichts falsch...

elf 25. Sep 2017

Dein Diskussionniveau lässt sehr zu wünschen übrig, indem du Aussagen sinnlos ins...

azeu 24. Sep 2017

In einem überfüllten Bummelzug definitiv nicht. Du scheinst entweder immer nur 1. Klasse...


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