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VW ID.Polo GTI vorgestellt: Der Elektro-Polo sieht rot

Der ID.Polo GTI hat nur ein bisschen mehr Leistung als die Standardversion, macht aber voll auf sportlich. Das liegt nicht nur am aufwendigeren Fahrwerk.
/ Friedhelm Greis
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Beim VW ID.Polo GTI dominiert die Farbe Rot. (Bild: Friedhelm Greis/Golem)
Beim VW ID.Polo GTI dominiert die Farbe Rot. Bild: Friedhelm Greis/Golem
Inhalt
  1. VW ID.Polo GTI vorgestellt: Der Elektro-Polo sieht rot
  2. Besseres Fahrwerk mit Vorderachsquersperre
  3. Maximale Sportlichkeit im GTI-Modus

Mit dem ID.Polo GTI bringt VW erstmals eine GTI-Version eines Elektroautos auf den Markt(öffnet im neuen Fenster). Wie bereits bekannt, verfügt der Frontantrieb des Polo GTI über eine Motorleistung von 166 kW (226 PS) bei einem Drehmoment von 290 Newtonmetern. Damit beschleunigt der Kleinwagen in 6,8 Sekunden von null auf 100 km/h. Der Elektro-GTI, den wir uns vorab auf einer Veranstaltung in Hamburg angeschaut haben, wird bei 175 km/h abgeregelt.

Bereits zur IAA 2025 hatte VW angekündigt, dass es den Elektro-Polo auch in einer besonders leistungsstarken Variante geben wird. Bis vor Kurzem bot Volkswagen das Pendant zum Verbrenner noch in einer GTI-Version mit 152 kW Motorleistung an. Damit beschleunigt der Benzin-Polo in 6,5 Sekunden von null auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 240 km/h.

Schon die Standardversion hat viel PS

Aktuell kann Polo GTI nicht mehr mit einer individuellen Ausstattung bestellt werden(öffnet im neuen Fenster). Ohnehin ähnele der Elektro-GTI "mit seinem Antriebs- und Fahrverhalten eher einem aktuellen Golf GTI als dem 2026 ausgelaufenen Polo GTI", schreibt VW.

Die seit Ende April 2026 bestellbaren Elektro-Polo verfügen jedoch schon über eine Motorleistung von 155 kW. Daher ist der Unterschied zur GTI-Version gering. Beim Polo GTI beträgt der Leistungsunterschied zur Standardversion mindestens 67 kW.

Das liegt darin begründet, dass sämtliche Elektro-Polo den gleichen Motor verwenden, der mit APP290 bezeichnet wird. Die Leistungsunterschiede zwischen 85 und 166 kW resultieren daraus, dass die Rotoren unterschiedlich stark magnetisiert sind, was durch den Einsatz von Seltenerdmetallen definiert wird und damit auch den Preis bestimmt.

VW hätte auch die Standardversionen mit schwächerem Motor ausstatten können, um dadurch den GTI stärker davon abzusetzen. Anders als bei den GTX-Versionen der Modelle ID.4/5, ID.7 oder ID.Buzz gibt es auch keinen zweiten Motor, der noch mehr Leistung liefern könnte. Daher ist der ID.Polo GTI noch am ehesten mit dem ID.3 GTX zu vergleichen, der künftig durch eine GTI-Version des ID.3 Neo ersetzt werden soll(öffnet im neuen Fenster).

Dem ursprünglichen GTI-Fahrerlebnis dürfte der frontgetriebene ID.Polo GTI näher als der heckgetriebene ID.3 GTX kommen. Zumal VW beim Polo GTI das Fahrwerk schon serienmäßig auf sportliche Fahrweise ausgelegt hat.


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