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ID.Polo mit Anhängerkupplung bestellbar

Dadurch entsteht zusätzlicher Stauraum unter dem Kofferraumboden, der beispielsweise für mehrere Getränkekisten reicht. Im Gegensatz zum ID.3 ist der ID.Polo zudem mit Anhängerkupplung lieferbar. Je nach Version beträgt die Stützlast 75 kg, die gebremste Anhängelast liegt bei 1.200 kg. Das soll sogar für einen kleinen Wohnwagen reichen. Per Vehicle-to-Load lassen externe Verbraucher mit 230 Volt und bis zu 3,6 kW Leistung betreiben.

Bei den in Hamburg gezeigten Fahrzeugen war etwa ein Viertel des unteren Stauraums von einem Subwoofer belegt. Dieser gehört zum neuen Harman-Kardon-Soundsystem mit 425 Watt Musikleistung und zehn Lautsprechern, das zum Aufpreis von 800 Euro erhältlich ist. Bislang gab es für den Polo nur das VW-eigene Soundsystem Volkswagen Sound für 400 Euro.

Es stellt sich die Frage, ob sich ein aufwendiges Soundsystem für einen Kleinwagen überhaupt lohnt. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten müssen bei Verbrennermodellen zunächst einmal die Motor- und Windgeräusche übertönt werden. In einem leisen Elektroauto kommt ein guter Sound hingegen besser zur Geltung. Dafür nutzt VW auch im ID.Polo das Sonamic-Panorama-System des Fraunhofer-Instituts für Integrierte Schaltungen IIS(öffnet im neuen Fenster).

Drei Leistungsvarianten bestellbar

Wichtiger für die Käufer dürfte die Wahl des Antriebssystems sein. VW nutzt für den ID.Polo den weiterentwickelten Modularen E-Antriebs-Baukasten, MEB+ genannt. Für die Kleinwagen steht der neue Motor APP290 zur Verfügung. APP steht für die achsparallele Anordnung (Axial Parallel Position) von Antrieb und Getriebe, die 290 für das maximale Drehmoment in Newtonmetern.

Zum Verkaufsstart wird es den ID.Polo in drei Leistungsstufen geben: 85 kW (116 PS), 99 kW (135 PS) und 155 kW (211 PS). Der geplante ID.Polo GTI verfügt über einen Antrieb mit 166 kW (229 PS). Verglichen mit dem leistungsstärkeren APP350 des ID.3 Neo wirkt der Antrieb des Polo kompakter. Das liegt auch daran, dass die Leistungselektronik und das Getriebe stärker in das Gehäuse integriert sind.

Die Baugröße der Motoren mit integriertem Inverter und Getriebe ist jeweils identisch. VW setzt weiterhin auf Permanenterregte Synchronmaschinen (PSM). Die unterschiedlichen Leistungen rühren daher, dass die Rotoren unterschiedlich stark magnetisiert sind, was durch den Einsatz von Seltenerdmetallen definiert wird und damit auch den Preis bestimmt.

VW hat den Inverter (Pulswechselrichter) für Antrieb und Rekuperation selbst entwickelt. Dieser soll effizienter als bisherige Versionen sein und damit die Reichweite erhöhen. Zudem senke die Eigenproduktion des Antriebs die Kosten. Ebenfalls in der Front befinden sich das Ladegerät und der elektrische Klimakompressor. Die Ladebuchse ist vorne rechts angebracht.

Der entscheidende Kostenpunkt bei einem Elektroauto ist weiterhin die Batterie.


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