Höher als der Passat
Der ID.7 Tourer ist 4,96 m lang und ohne Außenspiegel 1,86 m breit. Mit 1,54 m Höhe ist er 40 Millimeter höher als der aktuelle Passat (B9). Die Stirnfläche misst 2,45 qm und der Wagen hat einen cW-Wert von 0,25. Verbrauchsangaben sind noch nicht verfügbar.
Hier wird in den Unterlagen noch nicht nach Batteriegrößen unterschieden. Reichweiten und Verbrauch sind noch vorläufige Werte. Egal für welche Batterie man sich entscheidet, im Heck arbeitet ein 210 kW (286 PS) starker E-Motor. Er leistet maximal 545 Nm Drehmoment. Höchstgeschwindigkeit und Beschleunigungswert in Sekunden nennt VW nicht. Da jedoch im Tourer der gleiche Motor (intern APP550) zum Einsatz kommt wie in der Limousine, kann man von 180 km/h und 6,6 Sekunden ausgehen.
Leuchtendes VW-Logo
Der ID.7 Tourer ist serienmäßig mit LED-Scheinwerfern ausgestattet. Die gibt es auch in einer Matrixversion (IQ.Light) mit Dauerfernlicht ohne Blendung des Gegenverkehrs. Hierbei leuchtet in der Front eine LED-Querspange, in deren Mitte das VW-Logo weiß leuchtet. Im Heck leuchten die beiden Buchstaben rot. Eine Gesetzesänderung ermöglicht inzwischen auch während der Fahrt leuchtende Markenlogos.
Assistiertes Fahren ohne Spurmarkierung
Bei den Assistenzsystemen bietet der ID.7 Tourer den Park Assist Plus. Hierbei speichert das Auto bis zu 50 Meter Weg in den heimischen Carport oder die Bürotiefgarage und fährt diesen beim nächsten Mal allein. Der überarbeitete Connected Travel Assist mit Online-Daten findet jetzt auch seine Spurführung, wenn Fahrbahnmarkierungen fehlen.
Dazu nutzt das System beispielsweise die Grasnarbe am Fahrbahnrand sowie Schwarmdaten anderer VW-Fahrzeuge auf der Strecke. Auf der Autobahn unterstützt das Assistenzsystem einen Spurwechsel und soll laut Hersteller harmonischer reagieren als die Vorgängerversion.
Bidirektionales Laden stockt
Der ID.7 Tourer ist für bidirektionales Laden (BiDi) vorbereitet. Somit kann das Fahrzeug Gleichstrom an ein Heimenergiesystem abgeben. Im Menü findet man die VW-übliche Limitierung der Funktion auf 4.000 Stunden oder 10.000 kWh Energie. Dieses System wurde bereits im April 2022 im ID.5 GTX präsentiert.
Noch immer scheint es von Energietochter Elli kein passendes Angebot für eine DC-Wallbox zu geben. Anfang 2023 verließ Elli-Chefin Elke Temme das Unternehmen und wurde vom bisherigen Electrify America-Chef Giovanni Palazzo ersetzt. Für interessierte Kunden gibt es bislang nur eine BiDi-Lösung vom VW-Partner Hager Energy.
Der ID.7 Tourer dürfte die Anforderungen der meisten Familien und beruflichen Vielfahrer an ein Auto erfüllen. Wer Wert auf Sportlichkeit legt, muss sich noch gedulden. Volkswagen bringt den Zusatz GTI aus der Verbrennerwelt mit dem Zusatz GTX in die Elektromobilität. Auf kurze Sicht dürfte es von weiteren ID-Modellen eine GTX-Version geben – auch für ein sportliches Familienauto.
Nachtrag vom 19. Februar 2024, 21:38 Uhr
Wir haben Angaben von VW zum Preis und Bestellstart im zweiten Absatz ergänzt. VW hat die genannte Verbrauchsangabe wieder zurückgezogen, weil diese sich auf die Limousine bezogen hat.
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Die Behauptung, ich "sollte" diesem Kontext ("dann"), auf die geringere Reichweite...
Und das entnimmst du welcher Grundlage? Ich habe ein solches Fernlicht und das...
Selbstverständlich sorgt eine geringere Geschwindigkeit für weniger Stau. Da gibt es jede...
Drei Pausen bei 500km? Da reicht maximal eine fürs pinkeln. Tanken muss man ja nicht.
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