Die Assistenten sind nicht fehlerfrei

Bis zum ersten Ladestopp in Nörten-Hardenberg nördlich von Göttingen steuert sich der ID.4 selbst. Bei freier Fahrt hält sich der ACC an die Richtgeschwindigkeit von 130 km/h - natürlich abgesehen von baustellenbedingten und anderen Geschwindigkeitsbegrenzungen. Das Auto hält gut Abstand zu den anderen Verkehrsteilnehmern, der Spurhalteassistent achtet darauf, die Markierungen nicht zu überfahren und lenkt. Beim Überholen hilft der Spurwechselassistent.

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Zurücklehnen kann man sich nicht, die Hände müssen am Lenkrad bleiben. Wie üblich warnt das Auto bei Missachtung recht schnell - mit einer Meldung im Display sowie einem Blinken im Leuchtstreifen unter der Frontscheibe. Die erste Warnmeldung ist noch weiß, die zweite rot. Auf eine dritte lassen wir es nicht ankommen.

Ganz fehlerfrei arbeiten die Assistenten allerdings nicht: So funktionierte die Spurerkennung nicht immer hundertprozentig. Meist erkennt das System, wenn das Fahrzeug innerhalb der gelben Baustellenmarkierung gelenkt wird und interpretiert die gelben Linien richtig als Fahrspur. An einer Stelle waren jedoch die weißen und gelben Markierungen zu nahe beieinander, was das Fahrzeug irritierte. Es mahnte, doch bitte innerhalb der Fahrbahnmarkierungen zu bleiben.

Welches Verkehrszeichen ist das richtige?

Auch die Verkehrszeichenerkennung ist nicht immer zuverlässig, was vor allem dann schwierig ist, wenn das Fahrzeug im ACC-Modus unterwegs ist. Laufen auf der Autobahn etwa an einem Autobahnkreuz oder in einer Baustelle zwei Fahrbahnen nebeneinander, auf denen unterschiedliche Tempolimits angezeigt sind, kann es vorkommen, dass das Fahrzeug auf das falsche Schild reagiert und entsprechend zu schnell oder zu langsam fährt.

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Einige wenige Male kam es auch vor, dass das Fahrzeug glaubte, ein Tempolimit sei aufgehoben und auf einmal von sich aus beschleunigte. Mit einem beherzten Tritt auf die Bremse lässt sich ein solcher Ausreißer jedoch schnell stoppen.

Aktiviert wird der ACC mit einem Schalter links am Lenkrad. Beim Druck übernimmt das System die aktuelle Geschwindigkeit. Über eine Wippe kann sie angepasst werden. Die Tasten rechts am Lenkrad dienen zur Aktivierung der Spracheingabe und zur Steuerung der Musik: zur Lautstärkeregelung sowie zur Wahl des vorherigen oder folgenden Titels.

Viele Funktionen werden über das Display gesteuert

Ein Großteil der übrigen Funktionen wird über das Display in der Mitte gesteuert. Es ist leicht in Richtung des Fahrers geschwenkt, was die Bedienung vom Nebensitz etwas unbequem macht. Ein Display für den Nebensitz gibt es nicht.

  • Das Elektroauto ID.4 von VW (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Das SUV basiert auf dem MEB wie der ID.3, ist aber länger. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Blick auf das Heck (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Das Fahrzeug ist alltagstauglich auch für eine Familie. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Nachteil der Größe ist, dass das Fahrzeug einen großen Parkplatz benötigt. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Blick unter die Haube: Das Fahrzeug hat einen 150 kW starken Antrieb. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Innen ist das Fahrzeug sehr geräumig. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Zum Design gehören Leuchtelemente. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Die Instrumentenanzeige für den Fahrer (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Im Kofferraum ist viel Stauraum. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Sehr gut gefallen haben uns die Assistenzsysteme wie das AR-Head-up-Display. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Der Akkus des Testwagens hatte eine Kapazität von 77 kWh. Geladen wird mit maximal 125 kW. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Familientreffen: der ID.4 und der Audi E-Tron Q4, der auch auf dem MEB basiert (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
Innen ist das Fahrzeug sehr geräumig. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Die Schaltflächen im Hauptmenü des Displays sind groß und gut zu treffen. Was uns allerdings gewundert hat: Während die anderen Icons groß und beschriftet sind, ist die Schaltfläche zum Aufrufen des Hauptmenüs ein kleines Quadrat mit dem VW-Logo. Es sieht eher nach Zierrat aus als nach dem Home-Knopf.

Elektromobilität: Grundlagen und Praxis

Es ist möglich, jede Funktion - während der Fahrt also vor allem Navigation/Landkarte oder Musik - allein anzuzeigen. Es gibt aber auch eine Ansicht mit einem größeren Navi, der Musik-App daneben und dem Aufruf der Ladedaten.

Gut gefallen hat uns das Head-up-Display.

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 VW ID.4 im Test: Schön bravDer ID.4 hat ein AR-Head-up-Display 
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tobias227 09. Aug 2021 / Themenstart

Am besten hat man mehrere Ladestecker, an jeder Seite des Autos je vorne und hinten, dann...

holgerv 04. Aug 2021 / Themenstart

Jeder der darüber nachdenkt sich einen neuen VW zu kaufen sollte tunlichst vorher im...

xSureface 04. Aug 2021 / Themenstart

Damals waren die A B und C Säulen nicht dicker als der Kopf. Die Übersichtlichkeit beim...

Ichschreibdannmal 04. Aug 2021 / Themenstart

Das Problem wäre eher ohne Öl wird Plastik immer schwerer herzustellen Ja, Recycling und...

xSureface 03. Aug 2021 / Themenstart

Wenn man das Gaspedal voll durchdrückt, sitzt man im falschem Auto ;)

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