Mittelkonsole mit mehr Ablageflächen
Wichtiger dürfte die neugestaltete Mittelkonsole sein, die vielen Nutzern offenbar zu luftig war und nicht genügend Ablageflächen bot. Serienmäßig gibt es nun eine Smartphone-Ablage für induktives Laden, große Becherhalter und eine sogenannte Schmetterlingsarmlehne, die sich aufklappen lässt.
Leider befinden sich zwei USB-C-Buchsen nicht in der Nähe der Handyablage, sondern tief unten im Stauraum unter der Armlehne. Das ist eher unpraktisch, wenn sich ein Handy nicht kabellos aufladen lässt. Die Einbindung von Android Auto und Apple Carplay erfolgt jedoch kabellos.
Konfigurierbare Menüleisten auf Touchdisplay
Das neu entwickelte Infotainmentsystem Innovision auf Android-Basis löst das bisherige System Discover ab. Ebenso wie bei der Vorgängerversion gibt es Innovision in drei Abstufungen. Das bei der Präsentation in Hamburg ausprobierte System nutzte die Version ID. Software 6.0.0. Insgesamt liefen die Anwendungen schnell und flüssig, allerdings noch nicht fehlerfrei. Verbessern ließe sich zudem die Menüführung. So ist es beispielsweise in den Fahrzeugeinstellungen häufig nicht möglich, vom Untermenü wieder in die Übersicht zu gelangen.
Funktionen wie das Abschalten des Tempolimitwarners lassen sich als Favoriten in die obere Menüleiste ziehen. Allerdings gibt es nur vier Favoritenplätze für die 75 hinterlegten Anwendungen. Die untere Leiste für die Klimasteuerung lässt sich ebenfalls konfigurieren. Bevorzugte Einstellungen, wie ein Aufwärmen der Füße, lassen sich als Direktzugriff auf das Menü legen.
Kippschalter statt Touchslider
Als großen Fortschritt, beziehungsweise erfolgreiche Rolle rückwärts, dürften viele Kunden den Verzicht auf die ungeliebten Touchslider sehen. Unterhalb des Bildschirms befinden sich neun Tasten für Klimaeinstellungen sowie für den Warnblinker. Sie sind gut zu erreichen und leicht zu bedienen.
"Die griffigen Tasten mit einer Kippschalteranmutung wirken optisch und haptisch wie in ikonischen Sportwagen", schreibt VW. Eine Taste für die Aktivierung der Parkfunktionen gibt es hingegen nicht. Sie ließe sich jedoch als Favorit auf dem Touchdisplay hinterlegen. Über einen Dreh-Drück-Schalter in der Mittelkonsole lässt sich die Lautstärke und Musikwiedergabe steuern. Ein kurzer Druck auf den Regler schaltet die Wiedergabe stumm.
One-Pedal-Driving verfügbar
Laut VW ist das Vernetzungspaket VW Connect die ersten zehn Jahre kostenlos nutzbar. Es umfasst demnach mehrere bislang kostenpflichtige Dienste des Angebots VW Connect Plus wie den Online-Sprachassistenten IDA, Navigationsdienste, einen digitalen Fahrzeugschlüssel, verschiedene Ladedienste sowie mehrere Remote-Funktionen.
Gegen Aufpreis verfügt der ID.Neo über das Assistenzsystem Connected Travel Assist, das den Kompaktwagen automatisch an roten Ampeln zum Stehen bringen soll. Serienmäßig ist hingegen ein One-Pedal-Driving verfügbar.
Nicht nur die Mittelkonsole, auch das Lenkrad ist vom neuen ID.Polo übernommen.
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