Die neuen Modelle im Klein- und Kompaktwagensegment, ID.Polo, ID.Cross und ID.3 Neo, sollen wieder "echte" Volkswagen sein. Der gemeinsame Nenner laute: "überzeugendes Preis-Leistungs-Verhältnis, neue Designsprache, sicht- und fühlbare Wertigkeit, Technologien auf dem Level der jeweils nächst höheren Klasse und intuitive Bedienung". Ein Entwickler sagte dazu: "Ihr seht eben kein Smartphone auf Rädern. Das ist ein Auto. Und das Ding ist fürs Fahren gebaut."
Rein äußerlich fällt vor allem die Frontpartie auf. Die Scheinwerfer werden durch eine, wie VW schreibt, "breite, glasüberbaute Querspange" verbunden. Sie ist je nach Ausstattung im unteren Teil durchgängig beleuchtet und enthält dann auch ein beleuchtetes VW-Zeichen in der Mitte. VW verzichtet beim ID.3 Neo auf schwarz lackierte Elemente wie Heckklappe, Dach, Dachkantenspoiler und den Rahmen der Windschutzscheibe. Sie werden nun in Wagenfarbe lackiert.
Völlig neu gestaltet wurde hingegen der Innenraum. Er entspricht im Wesentlichen dem im Januar 2026 vorgestellten Konzept des ID.Polo. Dazu zählen ein größeres Fahrerdisplay, mehr haptische Schalter und Tasten sowie eine größere Mittelkonsole. Darüber hinaus verzichtet VW künftig auf Klavierlackoptik und setzt auf weichere Materialien wie Stoffbezüge aus Recycling-Material und unterschäumten Kunststoff. Im Fond findet sich weiterhin Hartplastik.
Bild 1/32: Der VW ID.3 Neo ist eine stark überarbeitete Version des Kompaktstromers ID.3 von VW. (Foto: VW)
Bild 2/32: Die Außenmaße sind mit 4,29 m Länge, 1,81 m Breite und 1,55 m Höhe praktisch unverändert. (Foto: VW)
Bild 3/32: VW verzichtet künftig auf die schwarze Lackierung von Dach und Dachkantenspoiler. (Foto: VW)
Bild 4/32: Die Heckklappe ist künftig ebenfalls in Wagenfarbe lackiert. (Foto: VW)
Bild 5/32: Die Scheinwerfer des ID.3 Neo werden durch eine glasüberbaute Querspange verbunden, die beleuchtet werden kann. (Foto: VW)
Bild 6/32: Das Kofferraumvolumen bleibt mit 385 Litern verhältnismäßig klein. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 7/32: Unter der Abdeckung gibt es einen Stauraum für das Ladekabel. Einen Frunk gibt es nicht. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 8/32: Die Rücksitze lassen sich in der Mitte umklappen, um beispielsweise Skier zu transportieren. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 9/32: Der Innenraum des ID.3 Neo unterscheidet sich stark vom Vorgängermodell. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 10/32: Das Fahrerdisplay ist deutlich größer geworden und hat einen Retrolook. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 11/32: VW verzichtet künftig auf berührungsempfindliche Bedienflächen und setzt auf haptische Tasten. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 12/32: Mit dem linken Lenkradbedienfeld lassen sich die Assistenzsysteme steuern.
Bild 13/32: Auch für Scheibenwischer und Licht gibt es einen separaten Lenkradhebel. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 14/32: Der Fahrwahlhebel befindet sich weiterhin am Lenkrad. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 15/32: Jedes Fenster lässt sich einzeln über einen Schalter öffnen und schließen. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 16/32: Unterhalb des Zentralbildschirms befinden sich neue Taster für die Klimasteuerung. Die ungeliebten Touchslider sind verschwunden. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 17/32: Die Mittelkonsole verfügt über Becherhalter und mehr Stauraum. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 18/32: Mit dem Drehregler lassen sich die Lautstärke einstellen oder Sender und Musiktitel wechseln. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 19/32: Die USB-C-Anschlüsse befinden sich etwas versteckt im Stauraum der Mittelkonsole. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 20/32: Gegen Aufpreis sind sogenannte Ergoactive-Sitze verfügbar. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 21/32: Bei einem Radstand von 2,76 m ist der Platz im Fond nicht üppig, aber ausreichend. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 22/32: Neben Hartplastik finden sich auch weichere Stoffbezüge im Fond. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 23/32: Das neue Infotainmentsystem Innovision ermöglicht vier frei wählbare Funktionen als Favoriten. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 24/32: Die Menüleiste für die Klimafunktionen ist ebenfalls konfigurierbar. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 25/32: Der Routenplaner von VW ist auf Langstrecken hilfreich und funktioniert gut. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 26/32: Der ID.3 Neo nutzt die ID.Software-Version 6.0.0. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 27/32: Das Infotainmentsystem basiert auf Android. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 28/32: Die Abmessungen des ID.3 Neo unterscheiden sich kaum vom Vorgängermodell. (Grafik: VW)
Bild 29/32: Der neue Elektromotor APP350 liefert bis zu 170 kW. (Grafik: VW)
Bild 30/32: Der ID.3 Neo wird weiterhin an der Hinterachse angetrieben. (Grafik: VW)
Bild 31/32: Das Fahrwerk des ID.3 Neo (Grafik: VW)
Bild 32/32: Den ID.3 Neo gibt es mit drei Motorvarianten und drei Akkugrößen. (Grafik: VW)
Das neue Fahrerdisplay hat eine Diagonale von 10,25 Zoll (26 Zentimeter). Das ist fast doppelt so viel wie beim aktuellen ID.3 mit 5,3 Zoll. Der berührungsempfindliche Zentralbildschirm ist mit einer Diagonale von 12,9 Zoll (32,77 cm) ebenfalls größer als bisher.
Cooler Retrolook im Golf-Stil
Über eine Taste am rechten Lenkradbedienfeld lässt sich die Ansicht im Fahrerdisplay verändern. Darstellbar sind klassische Rundinstrumente, die Navigationskarte sowie Infokacheln mit der erkannten Fahrzeugumgebung. Der Clou ist jedoch der Retrolook, der an die erste Golf-Generation erinnert.
Der Retrolook lässt sich zudem auf dem Zentraldisplay darstellen. Dann erscheinen die Navigationskarte in einem kleinen Röhrenfernseher und die Musiktitel in einer Kompaktkassette. Der Akkustand wird wie eine analoge Tankanzeige dargestellt. Das Designteam bezeichnet solche Details als "Secret Sauce" des Fahrzeugs. Dazu zählen auch eingeprägte Fahrzeug-Silhouetten an den beiden Außenseiten des Armaturenbretts.
Das ist zwar ganz nett, aber sicherlich kein Kaufkriterium.