Abo
  • Services:

VW I.D. R Pikes Peak: VW stellt Elektrorenner für das Pikes-Peak-Bergrennen vor

Der Neue aus VWs Elektrobaureihe ist ein ganz schneller: VW hat das Elektroauto vorgestellt, mit dem der Konzern im Juni bei renommierten Bergrennen am Pikes Peak in den USA antreten will. Das Ziel ist, einen neuen Rekord aufzustellen.

Artikel veröffentlicht am ,
Elektrorennwagen I.D. R Pikes Peak: 20 Prozent des benötigten Stroms stammen aus den Bremsen.
Elektrorennwagen I.D. R Pikes Peak: 20 Prozent des benötigten Stroms stammen aus den Bremsen. (Bild: VW)

Das Ziel ist ein neuer Rekord: Mit dem I.D. R Pikes Peak will der Automobilkonzern Volkswagen (VW) die bestehende Bestmarke beim Bergrennen auf den Pikes Peak unterbieten. Das Auto dafür hat VW jetzt vorgestellt.

Stellenmarkt
  1. beauty alliance Deutschland GmbH & Co. KG, Bielefeld
  2. Dataport, verschiedene Standorte

Der I.D. R Pikes Peak, von dem bisher nur Grafiken bekannt waren, ähnelt von der Form her den Le-Mans-Prototypen, die in der Langstreckenmeisterschaft World Endurance Championship (WEC) antreten. Das Fahrzeug ist mit zwei Elektromotoren ausgestattet, die zusammen eine Leistung von 500 Kilowatt haben und ein Drehmoment von 650 Newtonmeter entwickeln.

Wie schnell das Fahrzeug ist, hat VW nicht mitgeteilt. Allerdings dürfte Geschwindigkeit bei dem Bergrennen weniger wichtig sein als Beschleunigung. Die kann sich sehen lassen: Der I.D. R Pike Peak beschleunigt in 2,25 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h. Das sei schneller als die Boliden in der Formel 1 und der Formel E.

Das Auto wiegt mit Fahrer 1.100 kg. Daten zum Lithium-Ionen-Akku und zur Reichweite macht VW nicht. Der Akku muss aber nicht so groß sein: Die Strecke auf den Gipfel im US-Bundesstaat Colorado ist zwar steil, aber nur knapp 20 km lang. Allein 20 Prozent des Bedarfs an elektrischer Energie soll das Auto durch die Rückgewinnung von Bremsenergie decken.

Im vergangenen Herbst hatte VW angekündigt, an dem traditionsreichen Bergrennen teilzunehmen. Das Bergrennen in den Rocky Mountains wird seit 1916 ausgetragen. Gestartet wird bei Colorado Springs auf einer Höhe von 2.862 m. Von dort aus windet sich die Straße über 19,99 km bis zum Gipfel auf 4.300 m.

VW testet auf Rennstrecken

Der aktuelle Rekord für Elektrorennwagen steht bei 8 Minuten und 57,118 Sekunden. Aufgestellt wurde er im vergangenen Jahr vom Neuseeländer Rhys Millen. Diese Zeit will Romain Dumas am 24. Juni unterbieten. Der Franzose hat den Pikes Peak schon drei Mal gewonnen. Bis dahin sind laut VW aber noch viele Testfahrten zu erledigen. Die werden aber hauptsächlich auf Rennstrecken absolviert, da Tests am Pikes Peak nur sehr eingeschränkt und nicht auf der ganzen Strecke möglich sind.

Das I.D. Im Namen stammt von VWs elektrischer ID-Baureihe, die bisher drei Modelle umfasst: den ID Crozz, einen Crossover, den Elektro-Pkw ID sowie den Elektro-Bully ID Buzz. Die Elektroautos sollen ab 2020 auf den Markt kommen. Der ehemalige VW-Vorstandschef Matthias Müller hat auf der Automobilmesse in Frankfurt im September eine Roadmap E angekündigt, nach der VW bis 2025 mehr als 20 reine neue Elektrofahrzeuge auf den Markt bringen will.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 32,99€ (erscheint am 15.02.)
  2. 4,99€
  3. ab 0,88€ (u. a. Magicka 2, Darkest Hour)

AllDayPiano 24. Apr 2018

2-Takter sind die unterschätztesten Teilnehmer auf der Rennbahn. Brachial...

Anonymer Nutzer 24. Apr 2018

[1] In China heißt es: Wir brauchen 50.000 Ladestationen und am...


Folgen Sie uns
       


Mac Mini mit eGPU - Test

Der Mac Mini hat zwar sechs CPU-Kerne und viel Speicher, aber nur eine integrierte Intel-GPU. Dank Thunderbolt 3 können wir aber eine externe Grafikkarte anschließen, was für Videoschnitt interessant ist.

Mac Mini mit eGPU - Test Video aufrufen
Alienware m15 vs Asus ROG Zephyrus M: Gut gekühlt ist halb gewonnen
Alienware m15 vs Asus ROG Zephyrus M
Gut gekühlt ist halb gewonnen

Wer auf LAN-Partys geht, möchte nicht immer einen Tower schleppen. Ein Gaming-Notebook wie das Alienware m15 und das Asus ROG Zephyrus M tut es auch, oder? Golem.de hat beide ähnlich ausgestatteten Notebooks gegeneinander antreten lassen und festgestellt: Die Kühlung macht den Unterschied.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Alienware m17 Dell packt RTX-Grafikeinheit in sein 17-Zoll-Gaming-Notebook
  2. Interview Alienware "Keiner baut dir einen besseren Gaming-PC als du selbst!"
  3. Dell Alienware M15 wird schlanker und läuft 17 Stunden

Mac Mini mit eGPU im Test: Externe Grafik macht den Mini zum Pro
Mac Mini mit eGPU im Test
Externe Grafik macht den Mini zum Pro

Der Mac Mini mit Hexacore-CPU eignet sich zwar gut für Xcode. Wer eine GPU-Beschleunigung braucht, muss aber zum iMac (Pro) greifen - oder eine externe Grafikkarte anschließen. Per eGPU ausgerüstet wird der Mac Mini viel schneller und auch preislich kann sich das lohnen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Apple Mac Mini (Late 2018) im Test Tolles teures Teil - aber für wen?
  2. Apple Mac Mini wird grau und schnell
  3. Neue Produkte Apple will Mac Mini und Macbook Air neu auflegen

Radeon VII im Test: Die Grafikkarte für Videospeicher-Liebhaber
Radeon VII im Test
Die Grafikkarte für Videospeicher-Liebhaber

Höherer Preis, ähnliche Performance und doppelt so viel Videospeicher wie die Geforce RTX 2080: AMDs Radeon VII ist eine primär technisch spannende Grafikkarte. Bei Energie-Effizienz und Lautheit bleibt sie chancenlos, die 16 GByte Videospeicher sind eher ein Nischen-Bonus.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Grafikkarte UEFI-Firmware lässt Radeon VII schneller booten
  2. AMD Radeon VII tritt mit PCIe Gen3 und geringer DP-Rate an
  3. Radeon Instinct MI60 AMD hat erste Grafikkarte mit 7 nm und PCIe 4.0

    •  /