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Der VW-Markenchef Herbert Diess bei der Präsentation des Budd-e
Der VW-Markenchef Herbert Diess bei der Präsentation des Budd-e (Bild: Steve Marcus/Reuters)

VW: Ein Hauch von Zukunft über dem Dieseldunst

Der VW-Markenchef Herbert Diess bei der Präsentation des Budd-e
Der VW-Markenchef Herbert Diess bei der Präsentation des Budd-e (Bild: Steve Marcus/Reuters)

In Las Vegas entwerfen die Autohersteller Visionen zur Zukunft der Mobilität. Das gilt auch für VW, das einen E-Bulli vorstellt. Doch Markenchef Herbert Diess kann die Vergangenheit nicht ganz ausblenden.
Von Christof Kerkmann

Nicht drüber reden - das geht natürlich nicht. Also erledigt Herbert Diess die unangenehme Aufgabe gleich zu Anfang. Die "Angelegenheit mit den Dieselmotoren" sei nichts, auf das man stolz sei, sagt der Markenchef von Volkswagen. "Wir haben die Kunden und das amerikanische Volk enttäuscht und entschuldigen uns dafür", liest er vom Teleprompter ab.

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Hunderte von Zuschauern schauen ihm schweigend aus dem Halbdunkel des Theatersaals entgegen. Auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas, wo er eine der Eröffnungsreden hält, ist man so viel Demut nicht gewohnt. Doch Diess ist an diesem Dienstagabend nicht gekommen, um über manipulierte Motoren und Ärger mit amerikanischen Behörden zu sprechen.

Auf der Technikshow entwerfen die Autohersteller Jahr für Jahr ambitioniertere Visionen, wie sie sich die Zukunft der Mobilität vorstellen. Deshalb kann Diess nach dreieinhalb Minuten das lästige Thema hinter sich lassen und versprechen: "Wir erschaffen eine bessere Firma, ein neues Volkswagen." Kurz darauf rollt der vollelektrische Bulli Budd-e auf die Bühne. Und im Publikum jubeln etliche.

Bulli ohne Dieseldunst für ein bisschen gute Presse

Es ist ein Auftritt, über den sie sich viele Gedanken gemacht haben in Wolfsburg. Der Dieselskandal ist nicht ausgestanden, erst diese Woche hat das US-Justizministerium den Autohersteller wegen Verstößen gegen das Umweltrecht verklagt. Gleichzeitig ist das Geschäft zwischen San Francisco und New York eingebrochen.

Zwischenzeitlich habe man überlegt, die Keynote abzusagen, lässt Diess durchblicken. Andererseits kann der Konzern positive Presse gebrauchen. Etwa über einen Bulli, der ohne Dieseldunst fährt, womöglich sogar zu den Stränden in Kalifornien, wo der Urahn des Modells als Legende gilt.

Was da auf die Bühne rollt, wirkt für die meisten Autofahrer wie aus der Zukunft hergebeamt. Im Kühlergrill leuchten die LEDs blau, eine Geste lässt die Seitentür aufschweben. "Türgriffe sind so 2016", witzelt Diess - jetzt macht ihm der Auftritt sichtlich Spaß.

Als rollender Computer lässt sich der Bulli mit dem vernetzten Zuhause verbinden: Aus dem Cockpit heraus schaut Diess, was in seinem Kühlschrank ist und wer vor seiner Haustür steht. Noch bedeutender als diese Spielereien aber: Die Akkus sollen 375 Kilometer durchhalten.

Ein Smartphone auf Rädern 

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Jossele 12. Jan 2016

hab bisher auch noch keinen Ami akzentfreies Englisch reden hören. Sowas findest selbst...

obermeier 07. Jan 2016

Also wenn du jetzt nicht mit Totschlagargumenten wie "Ich will auch mal an die Ostsee...

eberleko 07. Jan 2016

Vee-Dub got Astrid in da house!

echtwahr 06. Jan 2016

Nettes Selbstverständnis! Passt zum bisherigen verarschen und verschleiern. Ihr könnt...

4ndreas 06. Jan 2016

Das war der Treppenwitz bei der ganzen Sache, als ich höre Langstreckenfahrzeug dachte...



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