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VW-Chef Blume: Bis zu 50.000 Jobs könnten zusätzlich wegfallen

Volkswagen-Chef Oliver Blume hat sich intern konkret zu einer möglichen Größenordnung für weiteren Stellenabbau geäußert.
/ Michael Linden
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Bei VW stehen die Zeichen auf Sturm. (Bild: Sean Gallup/Getty Images)
Bei VW stehen die Zeichen auf Sturm. Bild: Sean Gallup/Getty Images
Inhalt
  1. VW-Chef Blume: Bis zu 50.000 Jobs könnten zusätzlich wegfallen
  2. Was bedeutet das für Zwickau, Emden, Hannover und Neckarsulm?

Volkswagen-Konzernchef Oliver Blume hat sich in einem internen Interview erstmals konkret zu einer möglichen Größenordnung für zusätzlichen Stellenabbau geäußert. Das geht aus einem Gespräch im VW-Intranet hervor, das dem Spiegel vorliegt(öffnet im neuen Fenster).

Demnach könnte Volkswagen bis zum Jahr 2030 weltweit rund 50.000 zusätzliche Stellen streichen. Diese Zahl käme zu den bereits vereinbarten 50.000 Stellen hinzu, die im Rahmen früherer Sparprogramme abgebaut werden sollen.

Sollten sich beide Größenordnungen tatsächlich addieren, stünde beim größten europäischen Autobauer ein Personalabbau im Raum, der deutlich über das bislang öffentlich bekannte Maß hinausginge. Wie belastbar diese Zahl am Ende ist, bleibt vorerst offen. Die Zahl von 100.000 Arbeitsplätzen wurde Ende Juni schon einmal vom Spiegel genannt

Wie begründet Blume die Zahl von 50.000 Stellen?

Blume leitet die Größenordnung aus einem Kostenziel ab. Die Gemeinkosten des Konzerns sollen auf ein Niveau sinken, das dem Wettbewerb entspricht. Nach seiner Darstellung liegen sie derzeit im Schnitt rund 20 Prozent über dem Niveau vergleichbarer Unternehmen.

Rechnet man dieses Ziel ohne Veränderung der Arbeitskosten durch, ergibt sich laut Blume rein rechnerisch ein Abbau von etwa 50.000 Stellen weltweit. Er selbst bezeichnet dies als theoretische Ableitung, nicht als feststehenden Plan.


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