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Was bedeutet das für Zwickau, Emden, Hannover und Neckarsulm?

Wie viele Stellen tatsächlich betroffen wären, hängt davon ab, welche Anpassungen in den einzelnen Marken, Gesellschaften und Regionen als nötig und umsetzbar gelten. Diese Prüfung läuft derzeit konzernweit. Sollten die Arbeitskosten je Beschäftigten auf anderem Weg sinken, könnte die genannte Zielgröße nach Blumes Worten auch niedriger ausfallen.

Erstmals äußert sich Blume in dem Interview zudem konkret zu vier Standorten in Deutschland, deren Zukunft seit Längerem als unsicher gilt: den VW-Werken Zwickau, Emden und Hannover sowie dem Audi-Werk Neckarsulm. Als Grund nennt er Überkapazitäten in Europa von rund 500.000 Fahrzeugen.

Wie geht es jetzt mit VW weiter?

Für diese vier Werke gebe es aktuell keine Bestätigung einer aus seiner Sicht wettbewerbsfähigen Auslastung, so Blume laut dem Interview. Zwischen 2031 und 2034 soll die Autoproduktion an den betroffenen Standorten schrittweise auslaufen. Ein vollständiges Ende der Werke ist damit nach seiner Darstellung aber nicht zwangsläufig verbunden. Blume spricht von alternativen Nutzungskonzepten und Gesprächen mit möglichen Partnern, die einer reinen Schließung vorgezogen werden sollen. Details dazu nennt er im Interview nicht.

Blume hatte seinen Zukunftsplan bereits am vergangenen Donnerstag dem Aufsichtsrat zur Abstimmung vorgelegt. Dort scheiterte er zunächst am Widerstand der Arbeitnehmervertreter sowie des Landes Niedersachsen, das als Großaktionär mitentscheidet.

Über den Sommer werden nun weitere Gespräche zwischen Konzernführung, Arbeitnehmerseite und dem Land erwartet.


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