Vuzix Blade im Hands on: Neue Datenbrille mit einem scharfen und hellen Bild

Vuzix' neue Datenbrille soll in vielem besser sein als die Google Glass und hat dafür nicht nur Amazons Sprachassistenten Alexa integriert. Uns hat beim Ausprobieren besonders das Bild gefallen.

Ein Hands-on von veröffentlicht am
Die Datenbrille Blade von Vuzix
Die Datenbrille Blade von Vuzix (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Nachtrag vom 15. Januar 2018, 10:12 Uhr

Der US-Hersteller Vuzix hat auf der Elektronikmesse CES 2018 in Las Vegas seine neue Datenbrille Blade vorgestellt. Die Brille kann Informationen im rechten Glas einblenden, eignen soll sie sich Vuzix zufolge sowohl für Consumer als auch für Unternehmen.

Inhalt:
  1. Vuzix Blade im Hands on: Neue Datenbrille mit einem scharfen und hellen Bild
  2. Interessant für Unternehmen
  3. Einfache Bedienung mit Touchpad

Anders als die erste Google Glass ist die Blade eine richtige Brille mit Gläsern, die auch durch Gläser mit Sehstärke ersetzt werden können. Wir haben die Blade ausprobiert und waren von der visuellen Qualität der eingeblendeten Inhalte positiv überrascht.

  • Vuzix' neue Datenbrille Blade (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Blade blendet ein Display in das rechte Brillenglas ein. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Durch die Menüs navigieren wir mit Hilfe eines Touchpads. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Vuzix Blade und das eingeblendete Display. Auf der Nase getragen wirkt das Bild kleiner. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Blade kann dank eines Faltmechanismus platzsparend untergebracht werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Einen Schönheitspreis mag die Brille nicht gewinnen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Technik ist in den Bügeln der Brille untergebracht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Vuzix' neue Datenbrille Blade (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Besonders schick ist die Blade zugegebenermaßen nicht, allerdings sieht man der Brille auch nicht unbedingt an, dass sie einen Haufen Technik inklusive eines Akkus eingebaut hat. Lediglich die breiteren Bügel sind ein Hinweis darauf, dass in der Brille mehr steckt als in normalen Sehhilfen.

Informationen und Benachrichtigungen direkt im Sichtfeld

Das Bild wird auf das Glas der Brille geworfen und ist transparent, der Träger sieht also noch, was sich dahinter abspielt. Das ist - wie einst bei der Google Glass - zunächst gewöhnungsbedürftig, zumal sich das eingeblendete Display nur auf einer Seite befindet. In unserem Fall waren die Inhalte auf dem rechten Glas zu sehen.

Die Blade ist imstande, Benachrichtigungen von einem Smartphone zu senden, als auch eigene Apps auszuführen. Auf der uns gezeigten Brille waren unter anderem eine Kamera-App sowie ein Spiel installiert. Die Brille kann Bewegungen tracken. Auf diese Weise konnten wir bei dem Spiel durch unsere Kopfbewegungen eine Kanone steuern, die auf Würfel schießt.

Das Tracking ist allerdings nicht so genau wie bei aktuellen Gaming-Headsets, was wir jedoch in Ordnung finden. Der Verwendungszweck der Blade ist eher ein anderer. Vuzix sieht die Brille im Einsatz bei Unternehmen, für sportliche Aktivitäten oder auch als täglicher Begleiter, der einem Informationen gibt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Interessant für Unternehmen 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4.  


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Suchmaschine
Bing mit ChatGPT war für kurze Zeit online

Microsoft will ChatGPT in die Suchmaschine Bing einbauen. Was uns erwartet, konnten einige Nutzer kurzfristig sehen.

Suchmaschine: Bing mit ChatGPT war für kurze Zeit online
Artikel
  1. Politische Ansichten auf Google Drive: Letzte Generation mit Datenschutz-Super-GAU
    Politische Ansichten auf Google Drive
    Letzte Generation mit Datenschutz-Super-GAU

    Die Aktivisten der Letzten Generation haben Daten von Unterstützern mitsamt politischer Meinung und Gefängnisbereitschaft ungeschützt auf Google Drive gelagert.

  2. Madison Square Garden: Gesichtserkennungs-Software weist unliebsame Besucher ab
    Madison Square Garden
    Gesichtserkennungs-Software weist unliebsame Besucher ab

    Im New Yorker Madison Square Garden kommt seit Jahren Gesichtserkennungs-Software zum Einsatz - mit unangenehmen Folgen für Kanzleimitarbeiter.

  3. Nach Prämiensenkung: Weniger Marktanteil für Elektroautos 2023 erwartet
    Nach Prämiensenkung
    Weniger Marktanteil für Elektroautos 2023 erwartet

    Die Förderprämien für Elektroautos wurden gesenkt, was nach Ansicht der Autohersteller zu einem Rückgang des Marktanteils führen wird.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Roccat Magma + Burst Pro 59€ • Roccat Vulcan 121 89,99€ • Gigabyte B650 Gaming X AX 185,99€ • Alternate: Toshiba MG10 20 TB 299€ • Alternate Weekend Sale • MindStar: Fastro MS200 SSD 2TB 95€ • Mindfactory DAMN-Deals: Grakas, CPUs & Co. • RAM-Tiefstpreise • PCGH Cyber Week [Werbung]
    •  /