VSE Net: Telekom schließt Partnerschaft für Vectoring

Um Doppelausbau zu vermeiden, vermarkten die Telekom und der lokale Netzbetreiber VSE Net gegenseitig ihre Vectoringzugänge. Möglich wird das auch durch eine Verpflichtung zur Netzöffnung beim Projekt NGA-Netzausbau Saar.

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Vorne, v.l.n.r.: Ingbert Seufert, Geschäftsführer VSE NET und Dido Blankenburg, Telekom. Hinten, v.l.n.r.:, Michael Dewald, Geschäftsführer Energis, Susanne Reichrath und Hanno Dornseifer, Vorstand VSE.
Vorne, v.l.n.r.: Ingbert Seufert, Geschäftsführer VSE NET und Dido Blankenburg, Telekom. Hinten, v.l.n.r.:, Michael Dewald, Geschäftsführer Energis, Susanne Reichrath und Hanno Dornseifer, Vorstand VSE. (Bild: Deutsche Telekom)

Die Telekom und der lokale Netzbetreiber VSE Net haben im Saarland eine Zusammenarbeit vereinbart. Wie die Deutsche Telekom am 25. April 2019 mitteilte, stellen die beiden Unternehmen sich gegenseitig ihre FTTC-Netze (Fiber To The Curb) zur Verfügung. So wollen beide Unternehmen mehr Kunden erreichen können und Doppelarbeiten beim Netzausbau vermeiden.

VSE Net wird das Netz der Telekom über ihren Kooperationspartner Energis Highspeed nutzen. Die Vermarktung erfolgt bei der Telekom über die Magenta Zuhause Regio-Produkte.

"Durch die Zusammenarbeit wird nun erstmals Wahlfreiheit zwischen mehreren Netzanbietern ermöglicht, ohne dass dafür die Infrastruktur doppelt verlegt werden muss. Ermöglicht wurde die Zusammenarbeit auch dank einer Verpflichtung zur Netzöffnung bei unserem landesweiten Breitbandausbauprojekt NGA-Netzausbau Saar", sagte die Beauftragte des Ministerpräsidenten Susanne Reichrath.

Ingbert Seufert, Geschäftsführer der VSE NET betonte, "dass VSE NET den Netzausbau weiter als regionaler Infrastrukturdienstleister vorantreiben wird. In Kooperation mit starken Partnern wie der Telekom werden flächendeckende Angebote möglich." VSE Net ist ein Tochterunternehmen des Energieversorgers VSE.

Die Zusammenarbeit beginnt ab Mai 2019., möglich sind mit einfachem Vectoring Datenübertragungsraten von bis zu 100 MBit/s, beim Hochladen bis zu 40 MBit/s. Vectoring benötigt aktive Technik in den Verteilerschränken. Jeder Schrank braucht eine Leistung zwischen 500 und 1.000 Watt. Im Vergleich dazu brauchen durchgehende Glasfaserleitungen bis in die Gebäude deutlich weniger Strom.

Ähnliche Vereinbarungen hat Telekom bereits mit anderen Partnern im Bundesgebiet beschlossen. EWE hatte im Dezember 2017 angekündigt, gemeinsam mit der Telekom das Glasfasernetz auszubauen und über eine Million Privathaushalte direkt anzuschließen. Die Netzbetreiber wollen in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Bremen zusammenarbeiten und Glasfaser in den nächsten zehn Jahren vor allem in ländlichen Gebieten ausbauen. Dabei wollen sie zwei Milliarden Euro investieren. Aber auch kleine Stadtnetzbetreiber sind wichtige Partner.

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