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VR: Wir haben eine Küche in New York

Endlich eine Einbauküche - doch woher sollen wir bloß wissen, was nachher gut aussieht? Bei Saturn am Berliner Alexanderplatz hilft uns HTCs Vive. Und wir bekommen gleich noch ein schickes Appartement in New York dazu.

Artikel von veröffentlicht am
VR-Küche bei Saturn in Berlin
VR-Küche bei Saturn in Berlin (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Dunkles Holz, schneeweißer Kunststoff oder doch lieber Quietscheentchen-Optik? Wir haben die Wahl und können uns nicht entscheiden: Zur großzügig geschnittenen Küche im Appartement über den Dächern von New York City würden alle drei Varianten passen, um die Arbeitsfläche damit auszustatten. Deutlich einfacher fällt es uns, die Küche in der Hütte in den Schweizer Bergen zu verkleiden - Holz natürlich, passend zum flackernden Kamin. Gut, dass wir uns alles per VR-Brille vorher ansehen können.

Inhalt:
  1. VR: Wir haben eine Küche in New York
  2. Der Showroom soll dauerhaft stehen

In der realen Realität besitzen wir weder das Appartement noch die Hütte, in der virtuellen hingegen sind beide besuchbar: In den Saturn-Filialen am Alexanderplatz in Berlin und in Ingolstadt steht seit Mitte Februar 2016 ein VR-Aufbau mit HTCs Vive. Der wurde zusammen mit dem Münchner Unternehmen Innoactive entwickelt. Der Aufbau besteht aus zwei VR-Showroom-Terminals mit jeweils einem vertikalen 65-Zoll-Display mit Ultra-HD-Auflösung (3.840 x 2.160 Pixel), die 3 Meter voneinander entfernt sind.

Oberhalb der Bildschirme hat Innoactive die Lighthouse-Boxen des Vive positioniert, womit das Roomscale-Tracking erfolgt. Das VR-Headset ist an einen Rechner im Fuß einer der Displaysäulen angeschlossen, ein zweiter übernimmt die 4K-UHD-Ausgabe an die beiden Showroom-Terminals. Innoactive verwendet PCs mit handelsüblicher Hardware wie einer Geforce GTX 980 Ti.

  • VR-Küche #1 (Bild: Innoactive)
  • VR-Küche #2 (Bild: Innoactive)
  • VR-Küche #2 (Bild: Innoactive)
  • Wir tauschen Fronten und Umfelder. (Bild: Innoactive)
  • Gerendert wird per UE4. (Bild: Innoactive)
  • Die grafische Darstellung ist gelungen. (Bild: Innoactive)
VR-Küche #1 (Bild: Innoactive)

Das Chaperone-System von Steam VR grenzt den Spielraum durch virtuelle Wände zwischen den Terminals und zu den Seiten hin ein, damit der Nutzer weder gegen eine Säule noch gegen andere Objekte läuft. Sitzt das Head-mounted Display einmal auf dem Kopf und wir haben die Tracking-Controller in der Hand, stehen drei VR-Küchen zur Auswahl: die im New Yorker Appartement bei Nacht samt Pool, die bei Tag in den Schweizer Bergen inklusive prasselnden Kamins und eine in einem lichtdurchfluteten Loft in LA.

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Innoactive hat gemeinsam mit dem Online-Küchen-Planer Kiveda die besuchbaren Küchen durchaus realistisch gestaltet: Alle Haushaltsgeräte und Einrichtungsgegenstände weisen die korrekten Abstände sowie Maße auf. In unserem Fall war zu Beginn die Körpergröße falsch eingestellt, was sich aber schnell beheben ließ. So bekommen wir einen sehr guten Eindruck, wie tief im Raum die Kochinsel steht, wie weit Schubladen herausgezogen werden können oder wie hoch die Schränke oberhalb der Spüle angebracht sind.

Der Showroom soll dauerhaft stehen 
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Hans-Jürgen Kraus 07. Okt 2016

Hallo Leute, ich habe eine Lösung für die Hygienewünsche der Nutzer von VR-Brillen. VR...

wasabi 05. Mai 2016

Das dürfte das geringste Problem sein. Meines Wissens hat die Rift auch an der Rückseite...

DebugErr 04. Mai 2016

Das ist wahr, aber selbständig mal so eben in was ganz neuem... bin ich noch etwas zu...

Hotohori 04. Mai 2016

Nur weil beide Wörter mit "real" anfangen? Ersetze mal "Realität" durch Welt oder auch...

Eisboer 04. Mai 2016

Ich hab dir mal eine Nachricht hier auf Golem geschickt. Würde tatsächlich gern den...


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