Das Auto wird individualisiert

Die Daimler-Tochter Smart kommt dem Wunsch der Verbraucher nach Individualisierung entgegen und hat das Programm Unleash the Colour gestartet. Damit lassen sich individuelle Zierteile per 3D-Druck erstellen. Am Beispiel des Interieurs wird erlebbar, wie durch Digitalisierung und neue Drucktechnologien individuelle Designs in Kleinserien oder als Einzelstücke einfach und schnell umsetzbar sind. Der Ablauf ist durchgängig digitalisiert - vom ersten eigenen Designentwurf bis zum fertigen individuellen Zierteil. Zunächst können in einer Konfigurator-App ausgewählte Zierteile für den Innenraum wie Lüftungsdüsen, Instrumenten-Cover und Multi-Media-Interface-Blende mit eigenen Motiven gestaltet werden. Das Gesamtdesign lässt sich sofort auf dem Tablet und mit VR-Brille betrachten. Anschließend wird das Design für den Druck optimiert und farbig sowie mit haptischen Effekten auf die Oberflächen der realen Bauteile gedruckt.

  • Das BMW-Cockpit-Mockup wirkt von außen betrachtet etwas abstrakt. (Foto: Gaetano Rizzo)
  • Das Amaturenbrett und das weitere Interieur des Cockpit-Mockups sind mit BMW-Teilen ausgestattet. (Foto: Gaetano Rizzo)
  • Ein Screenshot aus dem Personal-Copilot-Cockpit von BMW, der die Handbewegungen beim Spurwechsel zeigt. (Foto: Yellow Design)
  • Der Cockpit-Host bei BMW steuert über einen Monitor das virtuelle Geschehen. (Foto: Gaetano Rizzo)
  • Der futuristische Look der Cockpit-Mockups zieht sich fort, hier am Beispiel vom Vision E bei ¦koda. (Foto: Gaetano Rizzo)
  • Zur Kalibrierung der Manus VR Gloves sind viele Parameter zu beachten. (Foto: Gaetano Rizzo)
  • Dank der VR-Handschuhe von Manus VR lässt sich nachvollziehbar im virtuellen Raum nach Objekten greifen und lassen sich Schalter drücken. (Foto: Gaetano Rizzo)
  • Jeder Hautkontakt mit den VR-Geräten wird aus hygienischen Gründen mit textilen Einlagen und Handschuhen unterbunden. (Foto: Gaetano Rizzo)
  • Bosch zeigt mit vielen Texteinblendungen und in Slow-Motion beispielsweise bei einem Seitenaufprall das Zusammenspiel der verschiedenen Systeme. (Foto: Gaetano Rizzo)
  • ZF zeigt ganz ohne VR-Brille praxisnahe Innovationsansätze für das hochautomatisierte Fahren. (Foto: Gaetano Rizzo)
  • Kurzes VR-Video über autonomes Fahren bei Jtekt mittels Samsung Gear VR. (Foto: Gaetano Rizzo)
  • Navigationsspezialist Tomtom hat seinen Simulator farblich auf das Corporate Design abgestimmt und mit Ventilatoren ausgestattet. (Foto: Gaetano Rizzo)
  • Thyssenkrupp nutzt das VR-Exponat als Eyecatcher, um mit Interessenten in den Dialog zu kommen. (Foto: Gaetano Rizzo)
  • Bei Betrandt wird sowohl HoloLens als auch Rift genutzt. Die interaktive VR-Demo lässt spontane Ereignisse wie Geisterfahrer und Glatteis zu. (Foto: Gaetano Rizzo)
  • Am Mercedes E220d demonstriert der Schulungsanbieter Global Training seine Hololens-Lösung. (Foto: Gaetano Rizzo)
  • Mit der Hololens-Anwendung von Mercedes Benz Global Training lassen sich etwa Motorendetails und Sonderausstattungen über das reale PKW einblenden. (Foto: Mercedes-Benz Global Training)
  • Das Emotiv Epoc Neuroheadset ist bei Volkswagen in Form eines Wahl-O-Mats im Einsatz: Welches VW-Modell passt am besten? (Foto: Gaetano Rizzo)
  • Seat lässt die VR-Brille weg und misst per Headtracker und Handsensoren die Gehirnaktivitäten und Emotionen. (Foto: Gaetano Rizzo)
  • Tribüne mit 36 Sitzplätzen für eine VR-Tour durch Seats Barcelona. (Foto: Gaetano Rizzo)
  • Early Adaptor warten ungeduldig auf die Vorbestellung des Spacecrafts Skyjet und dürfen bei Lexus in der Zwischenzeit virtuell Probe fahren. (Foto: Gaetano Rizzo)
  • Smart folgt dem Bedarf nach Individualisierung und lässt den Anwender sein Wunschdesign selbst auf die Innenausstattung anbringen. (Foto: Gaetano Rizzo)
  • Die individualisierten Zierteile werden im Innenraum des Smart eingeblendet und werden anschließend vom 3D-Drucker erstellt.  (Foto: Daimler)
  • Im Bereich After Sales lässt sich bei Mini auch nach dem PKW-Kauf die Sonderausstattung individuell per Hololens aussuchen und anpassen. (Foto: Gaetano Rizzo)
  • Jaguar zeigt mit dem Tablet als AR-Anwendung Exterieur- sowie Interieur-Perspektiven ihrer Modelle E-Pace sowie F-Pace. (Foto: Gaetano Rizzo)
  • Im Auftrag von Daimler hat Atelier Markgraph einen Tisch mit Augmented Reality-Elementen gebaut. (Foto: Gaetano Rizzo)
Die individualisierten Zierteile werden im Innenraum des Smart eingeblendet und werden anschließend vom 3D-Drucker erstellt. (Foto: Daimler)
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Aktuell kann zwischen zwei Individualisierungsstufen gewählt werden: Verschiedene Designvorschläge liefern Anregungen zur schnellen Individualisierung, die auf dem Tablet und mit einer VR-Brille im virtuellen Fahrzeug realitätsnah betrachtet werden können. Außerdem können der Besucher ein persönliches Motiv mit der Kamera des Tablets fotografieren. Der Konfigurator überträgt das Motiv virtuell auf die Zierteile und visualisiert es in Echtzeit als Virtual Reality. So können Besucher mit Tablet und VR-Brille die mit ihrem Motiv personalisierten Zierteile direkt im Auto erleben.

Die individualisierten Zierteile werden gedruckt

Der Digitaldrucker steht in unmittelbarer Nähe, so dass die Messegäste das Bedrucken der Zierteile live sehen und sich über das Druckverfahren und seine Technologie informieren können.

Nicht ganz so weit geht die BMW-Tochter Mini. Ebenfalls per Hololens lassen sich bei ihr am realen Fahrzeug auch zu einem späteren Zeitpunkt nach dem Kauf Sonderausstattungen anzeigen und individuell konfigurieren. Sowohl Kunden als auch Verkäufer können dadurch viel individueller und nachhaltiger auf den jeweiligen Bedarf eingehen.

Jaguar zeigt AR-Anwendungen

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Klassische Augmented Reality-Anwendungen mit Tablets als Monitor sind in der Minderheit. Jaguar zeigt in einem Outdoor-Pavillon die Exterieur- sowie Interieur-Perspektiven ihrer Modelle E-Pace sowie F-Pace. Getriggert werden die Visualisierungen durch auf den Tischen liegende Quader. So können die verschiedenen Features der Fahrzeuge, wie Autonomes Parken, durchlaufen werden.

In der Daimler-Halle zeigt die Frankfurter Kommunikationsagentur Atelier Markgraph auf einem längeren Tisch mit einer Modelbau-Skyline und zwei auf Plattentellern drehenden Modellautos ihre Vision für ein Mobilitäts-Ökosystem "Intuitive Mobility". Mit einem rechteckigen Lenkrad wird ein Monitor samt zwei Kameras verschoben, der das angereicherte Bild anzeigt. Mit Drehen des Tellers werden verschiedene Informationen und Situationen des E-Autos eingeblendet, während die Stadtkulisse Carsharing-Systeme und weitere Mobilitätslösungen anzeigt.

Die virtuellen Fahrzeugwelten können noch bis zum 24. September erkundet werden.

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