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VR bei der Fahrzeugentwicklung

Wer sich jedoch intensiver mit den Funktionsweisen der Fahrerassistenzsysteme beschäftigen möchte, sollte bei den Zulieferern vorbeischauen. Je nach Ebene innerhalb der Wertschöpfungskette werden diese als Tier-1-, Tier-2- oder Tier-3-Lieferanten bezeichnet. Sie gehen bei ihren Demonstrationen tiefer in die Details und vernachlässigen dafür das Design des Cockpit-Mockups. Beispielsweise präsentiert die VR-Simulation von Bosch in Zeitlupe einen Verkehrsunfall und erläutert mit Hilfe von Texteinblendungen das Zusammenspiel der verschiedenen Sensoren und Technologien.

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Das Concept Cockpit der ZF Friedrichshafen AG zeigt vier praxisnahe Innovationsansätze für das hochautomatisierte Fahren: Integriert sind ein spezielles Lenkrad mit Hands-on/Hands-off-Erkennung, ein Display mit fühlbarer Touchoberfläche, eine neuartige Gesichts- und Emotionserkennung sowie aktiv agierende und kommunizierende Sicherheitsgurte.

Tomtom simuliert Fahrtwind

Die japanische Jtekt zeigt mit Samsung Gear VR eine einfache Demo, die VR-Novizen als Einstieg in die automobilen VR-Simulationen nutzen können. Der Navigationsspezialist Tomtom versucht, als nettes Gimmick, mit Ventilatoren den virtuellen Fahrern Fahrtwind zu suggerieren und hat ein zur Messe-Demo vergleichbares VR-Video auf Youtube bereitgestellt.

Der Industriekonzern Thyssenkrupp hingegen nutzt sein VR-Exponat als Eyecatcher, um die Interessenten mit dem virtuellen Fahrzeug über eine Sightseeing-Tour in die Zukunft der Automotive Factory zu fahren. Ähnlich wie bei den Designern von Mackevision bei Automobilen wird zuerst im virtuellen Raum die industrielle Montageanlage anhand der Kundenanforderungen gebaut. Die Fertigungsstraßen dürfen auch mit Industrierobotern und anderen Gewerken der Konkurrenz ausgestattet werden. Potenzielle Auftraggeber können dadurch noch in der Pitchphase einen umfassenden Eindruck gewinnen, wie akkurat die Bauingenieure von Thyssenkrupp die komplexen Anforderungen an solche Multi-Millionen-Projekte berücksichtigt haben.

Strömungsverläufe im Motor werden visualisiert

Der Stand der Bertrandt-Gruppe steht ganz im Zeichen der immersiven Technologien. Dort wird sowohl Hololens als auch Rift eingesetzt. Mit der AR-Brille wird gezeigt, wie während der Produktentstehung Entwicklungsschleifen gespart und Werkzeug- und Prototypenkosten reduziert werden. Sie wird auch zur Visualisierung von Strömungsverläufen im Motorraum oder bei Bremsen- und kritischer Bauteilkühlung eingesetzt.

Das VR-Pendant treibt die Gamification weiter und erweitert das im aufgestellten Fahrsimulator eingebettete IACC-System (Intelligent Adaptive Cruise Control) um spielerische Mittel. Neben der üblichen Berücksichtigung von statischen Events, etwa Tempolimits und Kurven, liegt der Fokus auf dynamisch auftretenden Ereignissen. Diese können vom Besucher über ein Touchdisplay interaktiv eingespielt werden. Sie umfassen Geisterfahrer, Baustellen und gefährliche Wetterphänomene, darunter Glatteis.

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 VR: Was HTC, Microsoft und Oculus mit Autos zu tun habenVirtuelle Schulung 
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Hotohori 22. Sep 2017

Von Schnee von Gestern reden und dann selbst mit Schnee von Gestern ankommen. Für diese...

webfraggle 22. Sep 2017

Das ist leider vergessen worden. http://www.collectivio.de/2017/09/15/erlebnisse-mit-vr...


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