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Saurier und Staumauer

Über Ark: Survival Evolved kann man unterschiedlicher Meinung sein: Die einen sind vom Sandbox-Gameplay und den prähistorischen Riesenviechern fasziniert, die anderen vom DLC-Wahn zunehmend genervt. Auf den VR-Ableger Ark Park warteten etliche User mit Spannung, denn schließlich entfalten gewaltige Echsen in VR noch zusätzliche Wirkung. Leider enttäuscht Ark Park auf ganzer Linie: Die Dinos wirken hölzern, die Interaktionsmöglichkeiten sind rudimentär und den Ereignissen fehlt jede Form von Dramatik. Alles beginnt mit einer Zugfahrt auf die Dino-Insel und einem Besuch im Museum, wo wir mit Hologramm-Echsen konfrontiert werden. Danach lassen wir einen Dino ausbrüten und machen ihn per Fütterung handzahm, ehe die erste Reittour durch den Urwald beginnt. Der Rest des Spiels besteht aus unnötiger Werkzeug-Bastelei, nervigen Fang-Aktionen und völlig deplatzierten Gemetzeln, wenn wir die außer Rand und Band geratenen Dinos davon abhalten müssen, uns zu zerfleischen. Schlecht umgesetzt und lieblos.

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Für Oculus Rift, HTC Vive, Windows Mixed Reality und PSVR, Preis: 37 Euro

Jurassic World: Blue: Auf Beutezug

Dino-Fans aufgepasst: Die Enttäuschung über ARK Park könnt ihr mit Jurassic World: Blue zumindest ansatzweise lindern. Der Gratis-Kurzfilm dient in erster Linie als Appetitanreger für den aktuellen Kino-Blockbuster, hier haben Industrial Light & Magic mit den VR-Experten der Felix & Paul Studios zusammengearbeitet. Als Zuschauer begleiten wir Velociraptor-Weibchen auf einem Jagdausflug: Das erste potenzielle Opfer ist ganz hollywoodmäßig ein tapsiges Triceratops-Junges, das einem bunten Schmetterling hinterherjagt. Später bricht noch ein Vulkan aus, alles wird hochdramatisch und die wirklich großen Echsen treten auf den Plan. Ein gut gemaches, allerdings sehr kurzes Dino-Schmankerl.

Für Oculus Rift, Oculus Go und Samsung Gear VR, Kostenlos.

Nefertari: Journey to Eternity: Spannende Spurensuche

Als Bildungsmedium wird VR noch immer unterschätzt, deshalb sind Apps wie Nefertari: Journey to Eternity auch so begrüßenswert. Nefertari war eine Königin aus dem Alten Ägypten und die "Große königliche Gemahlin" von Pharao Ramses dem Zweiten. Nach ihrem Tod um 1255 v.Chr. wurde sie in einem Felsengrab im Tal der Königinnen beigesetzt. Die App ermöglicht es, das Grab und seine Kunstwerke detailliert zu erkunden: Der Ort wurde dafür millimetergenau eingescannt und in VR übertragen. Mit Taschenlampen in den Händen beamen wir uns durch die verschiedenen Grabkammern, die über und über mit prächtigen Wandmalereien verziert sind. Zu den wichtigsten Figuren und Symbolen bietet die App jeweils englischsprachige Erklärtexte. Eine spannende Reise in die Vergangenheit.

Für Oculus Rift und HTC Vive, kostenlos

Hoover Dam: Industrial VR - gut durchleuchtet

Der Hoover Dam ist ein gewaltiges Bauwerk. Die Talsperre staut den Colorado River zum Lake Mead auf. Mit 35 Milliarden Kubikmetern Wasser ist er der größte Stausee der USA. Erbaut wurde die Talsperre zwischen 1931 und 1935 zur Gewinnung elektrischer Energie; die 221 Meter hohe Staumauer kennt man von zahlreichen Fotos und Filmen. Jetzt allerdings lässt sich das momunentale Bauwerk auch im Detail erkunden: Die Early-Access-App Hoover Dam: IndustrialVR bietet technische Modelle und Hintergrund-Infos. Einzelne Bestandteile des Damms, etwa die Staumauer oder die Wassertürme, lassen sich heranzoomen und drehen; Animationen veranschaulichen die Funktionsweise. Ein lehrreiches Kapitel Industriegeschichte - gerne mehr davon!

Für Oculus Rift, Preis: 5 Euro

Dies ist nur eine kleine Auswahl der Apps und Experiences, die in den letzten Monaten für VR-Brillen erschienen sind. Ebenfalls sehr lohnend ist das satirische Spiel Virtual Virtual Reality, das nun auch endlich für Oculus Rift erschienen ist. I Am A Man (Rift, gratis) ist ein beeindruckendes Zeugnis der US-Bürgerrechtsbewegung, es zeigt Szenen aus dem Umfeld der Ermordung Martin Luther Kings. Salary Man Escape ist ein Rätselspiel für die Playstation VR, bei dem wir durch das Verschieben von Klötzchen Fluchtwege bauen. Silicon Valley: Inside the Hacker Hostel (Rift, Vive, gratis) lässt uns das Domizil der Nerds aus der HBO-Serie Silicon Valley erkunden, ist aber leider offiziell nur in den USA abrufbar. Manifest 99 (PSVR, Rift, Vive, Gear VR) ist eine surreal-düstere Zugfahrt ins Jenseits, die zum Nachdenken anregt. Neue Addons sind unter anderem zu den VR-Hits Star Trek: Bridge Crew und Arizona Sunshine erschienen.

 Kreativ, versteckt, verzückt
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Hotohori 17. Jul 2018

Nein, so ist der Mensch eben nicht, das wird einem nur von unserer Konsumgesellschaft...

Torbey 16. Jul 2018

Gibt es schon für die Vive. https://vrodo.de/htc-vive-vive-pro-neuer-testbericht-zu...

Avarion 09. Jul 2018

Irgendwie scheinen die einzigen VR Spiele die qualitativ hochwertig sind Shooter zu sein...

Peh 09. Jul 2018

Mal davon abgesehen das Valve in VR setzt. Die haben 3 VR Titel in der Mache. Die...

Peh 09. Jul 2018

Wie kann man einen Beitrag über VR machen und nicht Pavlov VR dabei auflisten? Das ist ja...


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