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Kreativ, versteckt, verzückt

Das großartige VR-Animationsprogramm Tvori haben wir bereits in unserem VR-Kreativ-Special vorgestellt. Im Mai erhielt die Early-Access-App das wichtige Update 0.3, mit dem User Audio-Clips importieren oder selbst über das Headset-Mikrophon aufnehmen können. Auch 3D-Assets lassen sich jetzt importieren, was die Gestaltungsfreiheit erhöht. Der Keyframe Animation Mode, mit dem Bewegungen erschaffen werden und der aus VR-Apps wie Quill bekannt ist, ist nun ebenfalls Teil von Tvori. Am 21. Juni legten die Entwickler noch einmal nach: Seitdem können User Videos importieren, die Menüs sind übersichtlicher gestaltet, auch die Verknüpfung von Objekten wurde verbessert.

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Für Oculus Rift, HTC Vive und Windows Mixed Reality, Preis: 20 Euro

Anne Frank House VR: Leben im Verborgenen

Immer wieder beweist VR, welche emotionale Wucht es als Medium transportieren kann. Das gilt ganz besonders für eine App, die gerade im Oculus Store erschienen ist: Anne Frank House VR ist eine Tour durch das Amsterdamer Haus, in dem sich das jüdische Mädchen, seine Familie und weitere Juden zwischen 1942 und 1944 vor den Nazis versteckten. Die App - sie erschien zum 89. Geburtstag von Anne Frank - ist eine Kooperation von Anne-Frank-Haus, Force Field VR und den Oculus Studios - und eine kraftvolle Erinnerung an die Grausamkeit des Nazi-Regimes, aber auch an den Widerstandswillen der Opfer.

In der rund 25-minütigen Tour besuchen wir die verschiedenen, meist sehr engen Zimmer, die der die Verfolgten ihre gesamte Zeit verbrachten. Untermalt wird das Ganze von Passagen aus Anne Franks berühmtem Tagebuch: Sie erzählt von ihren Ängsten und Hoffnungen, ihrer Liebe zur Literatur und Momenten der Freude, wenn sie etwa durch das Dachfenster den strahlend blauen Himmel betrachtet. Für die App wurde die Wohnung mit Möbeln bestückt - die reale Wohnung wurde von den Nazis leergeräumt, nachdem sie die Juden verhaftet und in Konzentrationslager deportiert hatten.

Für Oculus Rift, Oculus Go und Gear VR, kostenlos

Moss: Jetzt auch für Rift und Vive

Der Puzzle-Platformer Moss erschien bereits im Februar für die Playstation VR von Sony und zählt zweifellos zu den schönsten VR-Spielen, die bislang produziert wurden. Besitzer von Oculus Rift und HTC Vive dürfen sich freuen, denn nun sind die Abenteuer der mutigen Maus Quill auch für diese Headsets verfügbar. Die großen Stärken von Moss sind die Interaktionsmöglichkeiten und die Gestaltung der Spielwelt. Als namenloser Schutzgeist helfen wir Quill, die feuerspeiende Schlange Sarffog zu besiegen und den verschwundenen Onkel wiederzufinden.

Die hochdetaillierten Level breiten sich vor uns wie eine Puppenstube aus, die wir durch leichte Positionsverlagerung erkunden können. Die meisten Spielabschnitte bestehen aus Hindernissen, die Quill mit unserer Hilfe überwindet: So drehen wir etwa ein gewaltiges Mühlrad, auf dem die Maus bis zu einer Plattform fährt, wo sie dann wiederum eine Zugbrücke bedient. In anderen Situation muss Quill Kämpfe bestehen, zum Beispiel gegen fiese Scherenkäfer. Quill freut sich, wenn wir ihr über den Kopf streicheln oder uns zu ihr herunterbeugen - so entsteht nach kurzer Zeit eine fürsorgliche Beziehung. Die Geschichte wird derweil gekonnt über ein Bilderbuch erzählt.

Für PSVR, Oculus Rift und HTC Vive, Preis: 25 Euro

Along Together: Haustiersuche mit Hindernissen

Gute Games für Google Daydream sind noch rar. Zu den besten Titeln zählt Along Together, das als Puzzle-Platformer an Moss und Lucky's Tale erinnert, auch wenn es grafisch längst nicht so ausgefeilt daherkommt. Als wohlwollender Geist helfen wir wahlweise einem Mädchen oder einem Jungen, einen entlaufenen Hund wiederzufinden. Das beginnt mit einfachen Wegfindungsrätseln, bei denen wir Hindernisse wegräumen, Gegner einsperren oder Brücken bauen. Along Together ist nicht nur wegen seiner freundlich-fröhlichen Ästhetik ein familientaugliches Spiel. Sondern auch deshalb, weil die Rätsel in den seltensten Fällen für langes Grübeln und Frustrationsmomente sorgen.

Für PSVR, Oculus Rift, Oculus Go, HTC Vive, Windows Mixed Reality, Gear VR und Daydream. Preis: 15 Euro

Wipeout Omega Collection: Raserei mit Tiefenwirkung

Rennspiele in VR sind immer so eine Sache: Bei vielen Usern verursacht das Tempo Motion Sickness und lässt sie vor dem Kauf zurückschrecken. Auch die VR-Version der Wipeout Omega Collection ist nichts für schwache Mägen: Mit einem Affenzahn rast man durch Steilkurven, springt über Schanzen in luftiger Höhe oder beschießt Gegner mit Raketen. Immerhin bietet das Spiel diverse Komfort-Optionen, mit denen sich die Übelkeit gegebenenfalls reduzieren lässt. Grundsätzlich ist Sony hoch anzurechnen, dass die VR-Funktion als Gratis-Update nachgereicht wurde. Tatsächlich zählt die Wipeout Omega Collection zu den besten Spielen für das Playstation-Headset.

Für PSVR, Preis der Collection (2017): 35 Euro

 VR-Rundschau: Retten rockende Jedi-Ritter die virtuelle Realität?Saurier und Staumauer 
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Hotohori 17. Jul 2018

Nein, so ist der Mensch eben nicht, das wird einem nur von unserer Konsumgesellschaft...

Torbey 16. Jul 2018

Gibt es schon für die Vive. https://vrodo.de/htc-vive-vive-pro-neuer-testbericht-zu...

Avarion 09. Jul 2018

Irgendwie scheinen die einzigen VR Spiele die qualitativ hochwertig sind Shooter zu sein...

Peh 09. Jul 2018

Mal davon abgesehen das Valve in VR setzt. Die haben 3 VR Titel in der Mache. Die...

Peh 09. Jul 2018

Wie kann man einen Beitrag über VR machen und nicht Pavlov VR dabei auflisten? Das ist ja...


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