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VR-Rundschau: Mit Vader auf die dunkle Seite des Headsets

Oculus Rift S, Valve Index und HTC Vive Pro: Dieses Jahr erscheinen viele neue Virtual-Reality-Headsets. Aber können die Inhalte mithalten? Wir meinen: ja - und stellen die bislang besten VR-Games von 2019 vor.

Eine Rezension von veröffentlicht am
Artwork von Vader Immortal: A Star Wars VR Series
Artwork von Vader Immortal: A Star Wars VR Series (Bild: Oculus)

Über mangelnden Hardwarenachschub können sich VR-Fans derzeit nicht beklagen. Anfang April brachte HTC die Brille Vive Pro (Test auf Golem.de) heraus. Ende Mai ließ Oculus VR sein Standalone-Headset Oculus Quest folgen, das uns im Test überzeugte. Am selben Tag erschien das kabelgebundene Oculus Rift S, das sich vornehmlich an Entwickler und VR-Fans richtet. Und seit Ende Juni 2019 ist Valve Index verfügbar, das zwar eine höhere Auflösung als die Oculus-Brillen bietet, aber auch deutlich teurer ist.

Für 2019 war es das aber noch lange nicht mit neuen VR-Brillen: Voraussichtlich im Herbst wird HTC die Vive Cosmos herausbringen, die sich offenbar vor allem an Gamer richtet. Zudem gibt es noch die schwarmfinanzierte Pimax 8K X, die ebenfalls noch dieses Jahr erscheinen soll.

Bei so viel Hardware stellt sich die Frage: Gibt es genügend lohnende Software, die den Kauf der teils an die Tausend Euro teuren Headsets rechtfertigt? Zwar fließt durch Oculus Store, Viveport und Co. inzwischen ein steter Strom an VR-Apps - doch großartige VR-Abenteuer sind nach wie vor rar. Viele Anwendungen gehen kaum über das Konzeptstadium hinaus oder sind schlicht zu kurz, um langfristig Spaß zu machen. Was auch an den Produktionskosten liegt, die bei einem gut gemachten VR-Game höher sind als bei einem herkömmlichen Computerspiel.

Immerhin: 2019 hat bereits gezeigt, dass die Produktionen immer aufwendiger werden - und dass die Entwickler gewillt sind, nachhaltig unterhaltsame Erlebnisse zu erschaffen. In unserem Special stellen wir die zehn besten VR-Games des ersten Halbjahres 2019 vor. Viel Spaß!

Star Wars: Vader Immortal Episode 1

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Schwere Schritte hallen durch den Gang, die riesige dunkle Gestalt baut sich bedrohlich vor uns auf: Es kann einem schon mulmig werden, wenn man plötzlich Darth Vader gegenübersteht - selbst wenn es nur per Virtual Reality ist. Star Wars: Vader Immortal Episode 1 zeigt, dass es VR-Games mit toll inszenierter, packender Story gibt. In der rund 45-minütigen Episode - zwei weitere sollen folgen - schlüpfen wir in die Rolle eines Schmugglers, der samt Roboterbegleiter durch die Weiten des Weltalls schippert.

Dann jedoch werden wir von Vaders Schergen gefangen genommen und zum Palast des dunklen Lords auf den Planeten Mustafar gebracht, wo wir dem Finsterling bei seinen Unsterblichkeitsplänen behilflich sein sollen - was uns natürlich nicht in den Kram passt. Schleichend und Schlösser knackend versuchen wir, aus dem Palast zu entfliehen, werden dabei aber nur noch tiefer in die Geschichte verstrickt.

Dabei kommt es immer wieder zu Lichtschwertgefechten gegen teils parallel angreifende Gegner, die mit der kabellosen Oculus Quest besonders viel Spaß machen. Die gesamte Experience ist toll inszeniert und bietet immer wieder atemberaubende Momente, zum Beispiel einen Balanceakt über der kochenden Lava von Mustafar.

Episode 1 endet mit einem klassischen Cliffhanger und weckt große Lust auf die Folge-Episode, die stärker auf die Macht fokussieren soll. Übrigens bietet Vader Immortal einen separaten Dojo, in dem Lichtschwertkämpfer ihre Kampfkunst verfeinern können. Die Macht ist mit diesem Abenteuer!

Oculus Rift und Oculus Quest; rund 10 Euro.

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Ghost Giant und Trover Saves the Universe 
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dopemanone 05. Sep 2019

zum thema: blos nicht die OR CV1 oder Vive kaufen... tl;dr: vr spiele haben i.d.R. einen...

s3r4pH 24. Jul 2019

Ich hatte auf der PS3 das off. PDC Game (für Move Controller) und das war schon richtig...

thoros 22. Jul 2019

Und Contractors.

MickeyKay 22. Jul 2019

Ich schon, da ich meine PSVR-Titel alle im Store kaufe :) Ist halt schon praktischer...


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