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VR-Rundschau: 80er-Jahre-Trips und Adrenalinbäder

Ereignisreiche Wochen für Virtual-Reality-Fans: Auf der Gamescom in Köln war das Thema kaum zu übersehen, und auch die VR-Plattformen erhalten derzeit reichlich Nachschub. Wir stellen die spannendsten Titel vor.

Eine Rezension von veröffentlicht am
Werbung für Pixel Ripped
Werbung für Pixel Ripped (Bild: Sony)

Die Gamescom 2018 hat für VR-Freunde einige Überraschungen geboten, zum Beispiel A Fisherman's Tale, das im Herbst erscheint. Das neue Escape-Room-Game von Innerspace (La Péri) erzählt die Geschichte eines Leuchtturmwärters, der an einem Miniaturmodell seines eigenen Häuschens baut und vertrackte Rätsel nach dem Matrjoschka-Prinzip lösen muss. Einige Titel, die gezeigt wurden, sind noch in der Entwicklung, zum Beispiel das asymmetrische Koop-Game VR Giants, der Shooter Telefrag mit seinen Wandläufen à la Prey und die Crazy Machines VR, die Rube-Goldberg-Maschinen in die virtuelle Realität versetzt.

Inhalt:
  1. VR-Rundschau: 80er-Jahre-Trips und Adrenalinbäder
  2. Hellblade: Senua's Sacrifice - noch intensiver dank VR

Gamescom-Besucher konnten sich nach Herzenslust auf den Spielflächen von Hologate und Holocafé austoben, und HTC demonstrierte die Leistungsfähigkeit seiner neuen Vive Pro (Test) an dem Wolfenstein-Spinoff Cyberpilot.

Schon vor der Gamescom gab es gute Nachrichten für VR-Fans, als Nvidia seine neuen Raytracing-Grafikkarten vorstellte - diese dürften die Grafikpracht PC-gebundener VR-Spiele weiter vorantreiben. Kurz gesagt: Die vergangenen Wochen und Monate haben wieder einmal gezeigt, dass VR alles andere als tot ist. Zumal eine ganze Reihe toller VR-Titel erschienen ist, die ein breites Spektrum von Achtziger-Jahre-Nostalgie über Shooter-Variationen bis hin zu ausgewachsenen Fantasy-Rollenspielen abdeckt. Die besten VR-Games und -Experiences des Sommers stellen wir hier in kompakter Form vor. Viel Spaß!

Pixel Ripped 1989 - Nostalgietrip und Meta-Zockerei

Die Indie-Entwicklerin Ana Ribeiro liefert mit Pixel Ripped 1989 eine großartige Zeitreise durch die Games-Geschichte ab. Wir schlüpfen in die Rolle des videospielbesessenen Mädchens Nicola, das in den Achtzigern und Neunzigern aufwächst - und dabei auf ihrer Konsole Gear Kid zockt, um den bösen Goblin namens Cyblin Lord zu besiegen. Pixel Ripped beginnt als simples Jump 'n' Run, geht dann aber konsequent auf die Meta-Ebene. In einem der ersten Level sitzt Nicola in ihrem Klassenzimmer und spielt heimlich auf dem Gear Kid. Um nicht von der Lehrerin ertappt zu werden, müssen wir immer wieder mit Blasrohr und Papierbällchen Ablenkungsmanöver starten. Später im Spiel vermischen sich die Spielebenen dann noch stärker. Als VR-Spiel beamt uns Pixel Ripped mitten hinein in die gute alte Videospielzeit, der mitreißende Chiptune-Soundtrack tut sein Übriges, um Retro-Gamer zu begeistern. Aber Vorsicht: Auch der Schwierigkeitsgrad des Spiels ist eine Hommage an vergangene Zeiten.

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Für Rift, Vive, Windows Mixed Reality und PSVR. Preis: 25 Euro

Firewall: Zero Hour - Adrenalinschub an der PS4

Taktische Multiplayer-Shooter sind in VR bisher Mangelware. Das liegt nicht nur an der technischen Herausforderung, die schnellen Bewegungen möglichst so umzusetzen, dass den Nutzern nicht übel wird, sondern auch daran, dass die Nutzerbasis groß genug sein muss, um gut gefüllte Server zu garantieren. Natürlich spielt auch die Inszenierung selbst eine Rolle: Der Sony-Titel Bravo Team ist an der eher langweiligen Präsentation gescheitert. Shooter wie Onward und Pavlov VR machen es besser, sind aber noch nicht für Playstation VR verfügbar. Das gerade erschienene Firewall: Zero Hour füllt genau diese Lücke, denn es bietet reihenweise spannende Settings. Zwei Zweierteams treten gegeneinander an: Das eine Team verteidigt einen Laptop mit Hochsicherheitsinfos, das andere Team versucht ihn zu erobern und zu hacken. In den fünfminütigen Sessions herrscht Hochspannung, was auch an den ausgezeichnet gebauten Levels liegt. Bei Firewall kommt der VR Aim Controller von Sony zum Einsatz, der schon bei Farpoint gute Dienste leistete - er vertieft die Immersion beträchtlich. Spielen lässt sich der Shooter aber auch mit einem herkömmlichen DualShock4-Controller.

Für PSVR. Preis: 40 Euro

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Hellblade: Senua's Sacrifice - noch intensiver dank VR 
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Avarion 06. Sep 2018

Danke. Schau ich mir mal an.

thoros 06. Sep 2018

Er will sich ja noch dazu gar nicht bewegen müssen... einfach sein lassen und Klappe...

ElMario 05. Sep 2018

Manche geben sich wirklich sehr viel Mühe und die Detailverliebtheit is manchmal...


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