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Hellblade: Senua's Sacrifice - noch intensiver dank VR

Das Third-Person-Abenteuer Hellblade zählt zu den besten Indiegames des vergangenen Jahres. Das Spiel von Ninja Theory begleitet die keltische Kriegerin Senua, die ihren toten Geliebten zurückholen will und dabei in die dämonischen Gefilde von Helheim vordringt.

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Senua ist psychisch krank, was das Spiel auf sensible und beeindruckende Weise darstellt: Wir hören widerstreitende Stimmen in ihrem Kopf und erleben ihre Halluzinationen. Mit Headset wirkt das Ganze noch deutlich intensiver, und auch grafisch gehört Hellblade zum Besten, was es derzeit in VR gibt. Das Spiel bietet zwei Perspektiven an: die bereits bekannte Third-Person-Ansicht und eine Draufsicht im Stile von Moss.

Beides funktioniert ausgezeichnet, nur in den häufigen Zwischensequenzen verengt sich die Perspektive, um Übelkeit vorzubeugen. Für VR-Spieler ist Hellblade ein absolutes Muss. Vorbildlich: Wer die Standardversion bereits besitzt, erhält die VR-Version gratis obendrauf.

Für Rift, Vive und Windows Mixed Reality. Preis: 30 Euro

Furious Seas

Auch Hobby-Freibeuter lieben Vau Arrrrr. Zumindest dann, wenn es so daherkommt wie das Early-Access-Game Furious Seas. Als Kapitän eines Piratenschiffs liefern wir uns packende Seeschlachten mit Berufskollegen. Die türkisfarbenen Karibikgewässer, in denen das Ganze stattfindet, sehen mit ihrem realisischen Wellengang, den Sandbänken und schroffen Felsinseln einfach großartig aus - und verursachen weder Seekrankheit noch die berüchtige VR-Übelkeit. In den Kämpfen ist Multitasking gefragt: Am Steuer bringen wir das Schiff in Position und betätigen einhändig die Kanonen, die sich links und rechts auf der Brücke befinden. Mit Befehlen zum Segelsetzen oder -einholen steuern wir gleichzeitig die Geschwindigkeit. Ist die Position des Schiffs besonders günstig, kann unsere sechsköpfige Besatzung dem Gegner eine Breitseite verpassen. Da häufig mehrere Gegner angreifen, ist ständiges Manövrieren zwischen den Felsinseln Pflicht - schade nur, dass die Windstärke und Strömung (noch) keine Rolle spielen. Derzeit bietet Furious Seas eine Kampagne mit drei mehrstufigen Kämpfen gegen verfeindete Piraten. Das Potenzial des Spiels ist aber gewaltig, gerade im Hinblick auf einen möglichen Multiplayer-Modus. Arrrr!

Für Rift, Vive und Windows Mixed Reality. Preis: 17 Euro

GNOG - Ich hab' noch einen Koffer in VR

Das grenzpsychedelische Rätselspiel GNOG ist schon seit einiger Zeit auf dem Markt - sowohl für PSVR als auch für herkömmliche Bildschirme. Jetzt hat das Indie-Studio KO_OP löblicherweise einen VR-Modus für Windows und für Oculus Go nachgelegt. Jedes der knallbunten Level ist ein Koffer in Form eines Monsterkopfes, der eine Geschichte in sich trägt. Um die zu enträtseln, dreht man an Schrauben, klappt Scharniere um und knackt Schlösser. GNOG kommt ohne schriftliche Anweisungen aus und setzt ganz auf die Experimentierfreude der Spieler. Die meisten Rätsel sind schnell durch Herumprobieren, manche aber auch nur durch hartnäckiges Gefrickel zu lösen. In VR macht das Spiel gleich doppelt so viel Spaß, weil die Monsterkoffer fast greifbar erscheinen.

Für Rift, Vive, Windows Mixed Reality (8 Euro), PSVR (15 Euro) und Oculus Go (5 Euro)

Electronauts - In Nullkommanix zum Star-DJ

Vor einiger Zeit haben wir das Tool Soundstage VR vorgestellt, in dem man Instrumente koppeln und vielschichtigte Tracks komponieren kann. Electronauts von den VR-Spezialisten Survios (Raw Date, Sprint Vector) verlangt weniger Vorwissen und wählt eine spielerische Herangehensweise - schon nach wenigen Tutorial-Minuten fühlt man sich wie ein Mischpult-Meister. Als Basis der Eigenkreationen dienen Tracks und Songs von rund 40 verschiedenen DJs und Bands. Effekte lassen sich als leuchtende Würfel auf dem DJ-Pult platzieren und bestimmte Grundrhythmen mit virtuellen Drumsticks einspielen. Der Sound lässt sich verzerren, indem man dreidimensionale Kurven in den Raum zeichnet - auch das sehr intuitiv. Währenddessen rast das DJ-Raumschiff durch einen bunten Tunnel zwischen pulsierenden Planeten hindurch. Leider bietet Electronauts keine Aufnahmefunktion, aber immerhin einen Zwei-Spieler-Modus für gemeinsames Musizieren. Ein Fest für Daft Punks!

Für Rift, Vive, Windows Mixed Reality und PSVR. Preis: 17 Euro

Teil 2 unseres VR-Specials zeigt unter anderem: das Koop-Rollenspiel Karnage Chronicles und das trippige Museum of Symmetry.

 VR-Rundschau: 80er-Jahre-Trips und Adrenalinbäder
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Avarion 06. Sep 2018

Danke. Schau ich mir mal an.

thoros 06. Sep 2018

Er will sich ja noch dazu gar nicht bewegen müssen... einfach sein lassen und Klappe...

ElMario 05. Sep 2018

Manche geben sich wirklich sehr viel Mühe und die Detailverliebtheit is manchmal...


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