VR One Plus: VR-Headset von Zeiss nimmt mehr Smartphones auf

4,7 bis 5,5 Zoll: Die VR One Plus genannte Virtual-Reality-Hülle ist zu den meisten aktuellen Smartphones kompatibel. Spannend ist der Ansatz, deren Kameras für Room-Scale-Tracking zu nutzen.

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VR One Plus
VR One Plus (Bild: Zeiss)

Zeiss hat die VR One Plus vorgestellt, eine mit Linsen ausgestattete Hülle für Smartphones. Die werden wie bei Samsungs GearVR und Googles Cardboard in die Halterung geschoben, die Kombination bildet ein autarkes VR-Headset. Die VR One Plus wird auf der Spielemesse Electronic Entertainment Expo (E3) in Los Angeles vorgeführt, unter anderem mit einer Demo von Dacuda.

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Die nutzt die integrierte Kamera des jeweiligen Smartphones, um per Slam Scan 3D die Umgebung zu erfassen. Dadurch ist neben einer Rotation des Kopfes in der virtuellen Realität (Rotation) auch eine Bewegung im Raum möglich (Translation), auch als Room Scale bezeichnet. In der von Dacuda gezeigten Demo wirkt das Ganze zwar noch ziemlich hakelig, der Schritt geht aber wortwörtlich in die richtige Richtung. Ein grob ähnliches Verfahren hat Lenovo beim Phab 2 Pro integriert, dem ersten Project-Tango-Smartphone.

Bei Zeiss' VR One Plus neu ist, dass keine proprietären Einschübe für die Smartphones mehr notwendig sind, sondern alle Modelle mit einer Größe zwischen 4,7 und 5,5 Zoll kompatibel sein sollen. Die 40-mm-Linsen des Vorgängers VR One verbaut Zeiss weiterhin, sie stammen wenig überraschend aus eigener Entwicklung. Das Halteband und die Schaumstoffpolsterung zwischen Gesicht und VR-Headset sind abnehmbar.

Verglichen mit Samsungs GearVR ist die VR One Plus vergleichsweise teuer: Die Halterung kostet 130 statt 100 Euro, die Anbindung an den Oculus-Store fehlt zudem. Zeiss gibt an, die VR One Plus ab August 2016 auszuliefern - das passende Smartphone muss freilich zusätzlich erworben werden.

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