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Raumfahrer und Mediziner sind interessiert

Das Spiel hat das Drei-Mann-Unternehmen ebenso wie das Gerät selbst entwickelt. Statt nur zu fliegen, kann der Spieler auch Drohnen abschießen. Für beide Varianten gibt es drei Schwierigkeitsstufen. Derzeit arbeitet Icaros bereits an einem zweiten Spiel, das noch in diesem Jahr fertig werden soll. Darin taucht der Spieler ab, muss unter Wasser Schätze suchen und sich mit Fischen beschäftigen. Es sei entspannter und langsamer, dafür müsse präziser gesteuert werden.

  • Icaros ist Trainingsgerät und Spielesteuerung in einem. (Bild: Icaros/Screenshot: Golem.de)
  • Icaros ist passiv, der Nutzer steuert durch Bewegungen und Gewichtsverlagerung. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Mit voller VR-Montur: Der Autor beim Flug... (Foto: Petra Vogt)
  • ... durch virtuelle Welten. (Bild: Icaros/Screenshot: Golem.de)
Mit voller VR-Montur: Der Autor beim Flug... (Foto: Petra Vogt)
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Nach einigen weiteren Ringen wird die Sache langsam anstrengend, vor allem in den Schultern. "Wir trainieren in allererster Linie mal Koordination und die Stützmuskulatur rund um die Wirbelsäule, definitiv auch den Schultergürtel, den Nackenbereich", bestätigt Schmidt. Einige Nutzer hätten zudem einen Effekt auf die Beine ausgemacht.

Icaros verkauft mehr als geplant

Den Icaros gibt es seit April zu kaufen. Für daheim ist das Gerät jedoch mit 7.500 Euro ohne Mehrwertsteuer recht teuer. Als Käufer hat Icaros eher Geschäftskunden im Auge: Unternehmen, Fitness-Studios, Hotels oder Eventagenturen. Geplant hatte Icaros, in diesem Jahr 100 Geräte auszuliefern. Das Ziel wird voraussichtlich übertroffen.

Neben Sport und Unterhaltung gibt es Interessenten aus dem Gesundheitsbereich. Man arbeite derzeit an Icaros Health, einer angepassten Version für die Reha und Physiotherapie, sagt Schmidt. Dafür werde auch eine Software zusammen mit Therapeuten entwickelt.

Wissenschaftler testen das Gerät

Auch Raumfahrt und Wissenschaft interessieren sich für Icaros: Die Europäische Raumfahrtagentur (European Space Agency, Esa) ließ sich einen Prototypen bereits im vergangenen Jahr vorführen. Die Sporthochschule in Köln untersucht derzeit das Gerät. Astronauten und Leistungssportler könnten darauf beispielsweise Muskeln und Koordination trainieren.

Inzwischen bin ich über der letzten Gipfelkette angekommen. Ein Ring, der letzte, steht noch aus. Aber links ist das Meer. Vergiss den letzten Ring. Ich schwenke ab, schaue währenddessen nach unten. Noch sind da Felsen unter mir. Ich erreiche die Kante - und dann ist da nichts mehr außer einer weiten blauen Fläche.

Mit einem ausgedehnten Flug übers Wasser wird es aber nichts. Längst steht mir der Schweiß auf der Stirn. Jedes Manöver kostet jetzt richtig Kraft - der Trainingseffekt ist unverkennbar. Also Schluss mit Fliegen. Ich nehme die Brille ab, bin einen Moment lang irritiert von der Realität. Die ist echt. Genauso wie der Schmerz in Schultern und Oberarmen und die zitternden Knie beim Abstieg vom Icaros.

 VR: Mit Icaros durch virtuelle Welten fliegen
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Teebecher 15. Okt 2016

Finde ich etwas befremdlich. Genauso wie seinerzeit die Firma Ikarus. "Absturz ist im...

Axido 14. Okt 2016

Es war also doch einfach nur seiner Zeit weit voraus.

LSBorg 14. Okt 2016

Habe das Gleiche gedacht, als ich das gesehen habe. ^^


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