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VR-Headset: Qualcomm und Tobii kooperieren bei Eye Tracking

Mit den Augen in der virtuellen Realität besser und schöner sehen: Das soll mit dem neuen VR-Referenz-Headset mit Qualcomms Snapdragon 845 und Eye Tracking von Tobii klappen. Schlagworte sind Foveated Rendering und interaktiver Augenkontakt.

Artikel veröffentlicht am ,
Qualcomms VR-Headset
Qualcomms VR-Headset (Bild: Goertek)

Qualcomm und Tobii kooperieren bei Eye Tracking für Virtual Reality, beide Hersteller verbinden ihre Technik in einem VR-Referenz-Headset. Von Qualcomm stammt das Snapdragon 845 genannte System, von Tobii die Eye Core genannte Hardware und ein Teil der Software für die Erfassung der Augenbewegungen. Damit sind unter anderem Leistungsverbesserungen, eine schönere Grafik und mehr Interaktion mit der Spielwelt in der virtuellen Realität möglich.

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Geplant ist ein VR-Referenz-Headset mit Eye Tracking, denn Qualcomm und Tobii beziehen sich auf die Plattform, die bereits im Februar 2018 auf dem Mobile World Congress angekündigt wurde. Auf Basis des VR-Referenz-Headsets können andere Hersteller ihre Head-mounted Displays entwickeln und optimieren, da Tobii die eigene Technologie samt Hardware und Algorithmen an sie lizenzieren möchte. Qualcomm spricht in diesem Kontext von Adreno Foveation, womit eine spezielle Renderlösung für Virtual Reality gemeint ist, die von der Adreno-Grafikeinheit des Snapdragon 845 appliziert wird.

Da per Eye Tracking klar ist, worauf die Sehgrube (Fovea) blickt - der schärfste Punkt menschlichen Sehens -, wird nur dieser Bereich in hoher Auflösung berechnet und die äußeren Ringe graduell mit weniger Pixeln. Das merkt der Nutzer im Idealfall nicht, stattdessen erhält er schönere Grafik oder mehr Bilder pro Sekunde, da die freiwerdende Leistung durch weniger Pixel anderweitig verwendet wird. Ein anderes Nutzungsszenario ist das Fokussieren von Objekten oder virtuellen Personen oder schlicht das Bedienen von Menüs.

An Foveated Rendering sowie Eye Tracking generell arbeiten alle großen Hersteller: Vor einigen Monaten kaufte Apple mit Sensomotoric ein Eye-Tracking-Unternehmen aus Berlin, Oculus VR hat The Eye Tribe schon 2016 übernommen und Google besitzt Eyefluence ebenfalls seit 2016.



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Hotohori 15. Mär 2018

So schnell verlernt der Körper nichts, da müsste man schon Wochen lang mehr in der VR...


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